Wie Lange Ist Der Drohnen Führerschein Gültig?

Wie Lange Ist Der Drohnen Führerschein Gültig

Was sagt das EU-Recht zum Drohnenführerschein? – Die neuen EU-Verordnungen sehen vor allem für die Offene Kategorie zwei Arten von Qualifikation für die Piloten vor:

  1. Online-Lehrgang mit Online-Theorieprüfung Diese 40 Multiple-Choice-Fragen werden nicht mehr als ein Basiswissen abfragen. Vermutlich wird der Test direkt der Freischaltung von Drohnen (etwas bei DJI) oder der Registrierung von Drohnen-Betreibern vorgeschaltet. Damit soll erreicht werden, dass jeder Pilot auch tatsächlich ein solides Grundwissen erhält.
  2. Fernpilotenzeugnis Dieses Zertifikat ist am ehesten mit dem derzeitigen großen Kenntnisnachweis vergleichbar und umfasst 30 Multiple-Choice-Fragen, die tiefer in die Materie einsteigen.

Details zu den zukünftigen Qualifikationsanforderungen an Drohnenpiloten haben wir in einem eigenen Artikel zum neuen Drohnen-EU-Recht zusammengefasst. Ob der deutsche Kenntnisnachweis zum Stichtag 01. 07. 2021 dann 1:1 in die europäische Fassung umgewandelt wird, oder ob eine komplette Neuprüung oder eine Teilprüfung der im deutschen Drohnen Führerschein fehlenden Inhalte des Fernpilotenzeugnis erforderlich sein wird, ist derzeit noch nicht abschließend entschieden.

Wie lange gilt der alte Drohnenführerschein?

Bestandsdrohnen – Hierbei handelt es sich um alle aktuellen Drohnen, die noch nicht nach den neuen Drohnen-Klassen zertifiziert und geprüft wurden. Dauerhafte Regelung: Bestandsdrohnen unter 250 Gramm Startmasse dürfen ohnehin ohne Drohnenführerschein in der Kategorie Open A1 (in unmittelbarer Nähe zu Menschen) geflogen werden.

Drohnen über 250 Gramm Startmasse und bis zu 25 kg dürfen mit dem alten Kenntnisnachweis bis Ende 2021 in der Kategorie OPEN A3 (also weit weg von Menschen) geflogen werden. Alternativ ist dazu der neue EU Kompetenznachweis A1 / A3 erforderlich.

Ab 2022 gilt dafür nur noch der neue EU Kompetenznachweis. Sonderregelung / Übergangsregelungen: Mit einer Drohne zwischen 250g bis 500g Startmasse kann man ebenfalls ohne Drohnenführerschein in der Kategorie OPEN A1 (in unmittelbarer Nähe zu Menschen) fliegen.

Will man mit Bestandsdrohnen über 500g und unter 2 kg auch näher an Menschen (also in der Kategorie OPEN A2 – bis zu 50 Meter an Menschen) fliegen, so ist der große, neue EU-Drohnenführerschein (EU-Fernpiloten-Zeugnis A2) erforderlich.

Alternativ ist dies auch mit dem alten Kenntnisnachweis möglich, doch muss dann auch der neue EU Kompetenznachweis vorliegen und die Selbsterklärung / Eigenerklärung der praktischen Kenntnisse. Diese Sonderregelungen gelten nur bis zum 31. 12. 2022. Danach fallen alle Bestandsdrohnen über 250g automatisch in OPEN A3.

Wie schwer ist der Drohnenführerschein?

Drohnenführerscheine in der offenen Kategorie

Unterkategorie Drohnen-Klasse Erholungs-, Industrie-, Gewerbe- & Wohngebiete
A1 Privat gebaut < 250 g Überflug erlaubt
C0 < 250 g Überflug erlaubt
C1 < 900 g Überflug erlaubt
A2 C2 < 4 kg Überflug erlaubt

.

Wann brauche ich A2?

Was gilt in der Speziellen Kategorie (Standardszenarios)? – In die Spezielle Kategorie werden Manöver eingeordnet, die gefährlicher sind als die in der Offenen Kategorie. Dennoch gibt es auch hier Flüge, die als weniger riskant eingeschätzt werden und deshalb durch so genannte Standardszenarien beschrieben sind.

Die nationalen Luftfahrtbehörden stellen dafür Zertifikate aus. Eine Voraussetzung für die Nutzung von Standardszenarien ist, dass du als Fernpilot sowohl theoretische als auch praktische Prüfungen bestehst.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine Organisation, die diese Prüfungen abnehmen darf. Eine Änderung dieser Situation ist frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2022 zu erwarten. Sobald es soweit ist, informieren wir darüber in unserem Newsletter.

Wie lange dauert der kleine Drohnenführerschein?

Prüfung LBA-Drohnenführerschein online – Die Prüfung für den kleinen Drohnenführerschein, auch Trainingsprüfung für den Kenntnisnachweis für Fernpiloten genannt, kann man online auf der speziellen Seite des deutschen Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) ablegen.

  1. Hierbei handelt es sich um einen theoretischen Online-Test;
  2. Die LBA-Prüfung wird aber erst freigeschaltet, wenn man das LBA-Drohnenführerschein-Online-Training absolviert wurde, wozu 75 Prozent der Trainingsfragen richtig beantwortet werden müssen;

Die Online-Prüfung vom LBA dauert zwar nur maximal 45 Minuten – nach Ablauf der 45 Minuten wird der Online-Test automatisch abgegeben. Allerdings dauert das Online-Training drei Stunden im Durchschnitt. Insgesamt kann man also sagen, dass die Dauer des LBA-Drohnenführerscheins etwas unter vier Stunden beträgt – also LBA-Online-Test und LBA-Online-Training zusammengenommen.

Sowohl das Training als auch die Prüfung kann man so oft wiederholen, wie man möchte. Allerdings solle man laut LBA auf die anfallenden Kosten achten. Wie hoch die Prüfungsgebühr ist, kann wegen der noch fehlenden Gebührenordnung nur geschätzt werden.

Keine Angst vorm Drohnenführerschein Anleitung EU-Kompetenznachweis A1/A3

Vermutlich wird die Gebühr für die LBA-Drohnenführerschein-Online-Prüfung um die 25 € liegen. Bis die Gebührenordnung steht, ist der kleine Drohnenführerschein beim LBA kostenlos.

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Wie lange ist das UAS Zeugnis gültig?

Wird mein Kenntnisnachweis in den EU-Kompetenznachweis A1/A3 umgewandelt? – Ja, ein nach § 21a Absatz 4 Satz 3 Nummer 2 LuftVO bei einer anerkannten Stelle erworbener Kenntnisnachweis kann bis zum 31. 12. 2021 beim Luftfahrt-Bundesamt ohne erneute Prüfung in den kleinen EU-Kompetenznachweis A1/A3 umgewandelt werden (zu Details s.

Wie lange ist der Drohnenführerschein noch kostenlos?

Kleiner Drohnenführerschein – In der Tat wurde der kleine EU-Drohnenführerschein  (ab Januar 2021) einige Monate lang komplett kostenlos vom Luftfahrtbundesamt (LBA) angeboten. Hintergrund hierfür war ein verfahrenstechnisches Problem: die Kostensatzung in der Gesetzgebung musste hierfür erst noch angepasst werden.

Wie schwer ist der A2 Drohnenführerschein?

OPEN. 030 der Verordnung (EU) 2019/947 und ist in allen EU-Mitgliedstaaten gültig. Die Kategorie A2 bietet Fernpiloten die beste Möglichkeit Drohnen, die schwerer als 250 Gramm sind, legal zu fliegen. Insbesondere in Wohn -und Gewerbegebieten (siehe Übersicht Drohnenverordnung unten).

Wie viel kostet ein Drohnenführerschein?

Was kostet der Drohnenführerschein? – Die Kosten variieren zwischen dem kleinen und großen Führerschein. Der rein private Drohnenführerschein kostet beim DMVF 26,75 €. Für den gewerblichen Drohnenführerschein liegen die Kosten inkl. Prüfungsvorbereitung zwischen 300 € und 500 €.

Welche Fragen beim Drohnenführerschein?

Wie genau läuft der Kenntnisnachweis ab? – Um den Drohnen-Führerschein zu erhalten, musst du eine Prüfung bei einer vom Luftfahrtbundesamt (LBA) anerkannten Stelle bestehen. In dieser Prüfung werden drei große Themenbereiche abgefragt, die das LBA definiert hat. Aus folgenden Bereichen musst du Fragen beantworten: Luftrecht Meteorologie Flugbetrieb & Navigation Luftrecht

  • Gesetzliche Grundlagen, föderale Struktur
  • LuftVG, SERA, LuftVO, soweit UAS-relevant
  • Aufstiegserlaubnisse: Notwendigkeit, Gültigkeit, Einzel-/Dauererlaubnis, Antragsverfahren
  • beteiligte Behörden und andere Stellen bei Aufstiegsgenehmigungen
  • Luftraumstruktur (Lufträume C, E, F und G, kontrolliert/ unkontrolliert)
  • Flugbeschränkungsgebiete
  • UAS-Flugverbotszonen
  • Flugverkehrskontrolle (z. DFS, Freigaben etc. )
  • Veröffentlichungen (NfL, NOTAM; ICAO-Karte)
  • Bezugsquellen der zuvor genannten Veröffentlichungen
  • Störungs- und Unfallmeldung
  • Kennzeichnungspflicht für UAS
  • Haftung (Luftfahrt-Haftpflicht, Deckungssummen, Versicherungsbedingungen)
  • Urheberrecht, Datenschutz
  • Strafrecht, Ordnungswidrigkeiten

Meteorologie

  • Mindestwetterbedingungen in Lufträumen
  • Besondere Wetterlagen (Niederschlag, Nebel, Gewitter, Thermik)
  • Einsatzgrenzen (Wind, Temperatur)
  • Örtliche und aktuelle Gegebenheiten

Flugbetrieb & Navigation

  • Flugvorbereitung (Wetter, Luftraum, örtliche Gegebenheiten)
  • Risikobeurteilung des Einsatzes
  • Notfallplanung
  • Absperrung oder Absicherung des Aufstiegsortes
  • Einweisung von Hilfspersonen
  • Checklisten, Handbuch, systemspezifische Betriebsgrenzen (Akkulaufzeit, Windanfälligkeit, Signalabschirmung, Störquellen etc. )
  • Einholung von Freigaben, Abgabe von Meldungen
  • Programmierung des Gerätes; Fehlerquellen
  • Systemausfall-Reaktionen und Möglichkeiten (Unterbrechung der Funkstrecke, Verlust GPS Signal, Störquellen/ -ursachen für Signale)
  • Grobe Höhen- und Entfernungsschätzung
  • Erkennen der Ausrichtung des Geräts und angemessene Reaktion hierauf
  • Flugaerodynamik (Kurvenflug, Steig- und Sinkgeschwindigkeit)
  • Einschätzung äußerer Gegebenheiten und deren Einfluss auf das Flugverhalten
  • Kenntnis und Ausführung von notwendigen Reaktionen z. bei Annäherung bemannter Luftfahrzeuge, Verlust des Sichtkontaktes, Sender-/Empfängerausfall

Während der Prüfung wird per Zufallsprinzip aus einem Pool von mindestens 255 Fragen ausgewählt. Du musst 51 Fragen oder mehr beantworten, wobei mindestens 23 Fragen auf das Luftrecht abzielen, mindestens 6 Fragen die Meteorologie behandeln und mindestens 22 Fragen den Flugbetrieb bzw. die Navigation thematisieren. Für die Beantwortung der Fragen hatten wir bei unserer Prüfung eine Stunde Zeit, was mehr als genug Zeit ist.

Was kostet der A2 Drohnenführerschein?

Wieviel kostet der große Drohnenführerschein – also das EU Fernpilotenzeugnis A2? – Der Preis des großen Drohnenführerscheines hängt von der jeweiligen Prüfstelle ab. Die Preise bei diesen offiziell ernannten externen Unternehmen liegen zwischen 275-450 Euro.

Wo darf ich mit A2 fliegen?

Klasse C3 (bzw. A3) – Gesetz: Mit einer Drohne der Klasse C3 (bzw. OPEN A3) darfst du nur weit weg von Personen fliegen. Das bedeutet, du musst mindestens einen Abstand von150 m zu Wohngebieten, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten einhalten. Unsere Einschätzung: Diesen Abstand kannst du nicht einhalten, wenn du deine Drohne in einem Wohngebiet fliegst.

Welche Drohne mit A2?

Zu den gängigen Drohnen, die unter diesen ”großen” EU-Drohnenführerschein fallen, gehören die DJI FPV, DJI Mavic 2 Pro, DJI Mavic Enterprise, DJI Mavic Air 2(S), DJI Phantom und die Yuneec Q500.

Wann brauche ich den kleinen Drohnenführerschein?

Kenntnisnachweis / Drohnenführerschein ab 2 Kilogramm Startgewicht – (veraltet) Steuerer von Drohnen mit einem Startgewicht von mehr als zwei Kilogramm benötigen für den Einsatz ab 01. Oktober 2017 einen so genannten Drohnen-Führerschein. Dabei ist es vollkommen egal, ob die Drohne gewerblich oder rein privat / als Hobby eingesetzt wird. Wie Lange Ist Der Drohnen Führerschein GültigUnabhängig vom Gewicht verlangen die Luftfahrtbehörden aber auch dann die Vorlage eines Kenntnisnachweises, wenn man Ausnahme-Genehmigungen für die Betriebsverbote der § 21b LuftVO erlangen möchte. Die Stellen, bei denen ein solcher Kenntnisnachweis erlangt werden kann, werden durch das Luftfahrt-Bundesamt zertifiziert. Achtung ist bei Angeboten von Modellflug-Verbänden geboten – derartige Kenntnisnachweise gelten nämlich nicht für die gewerbliche Nutzung von Drohnen.

  1. Ohne den Kenntnisnachweis kann das Steuern einer Drohne mit einem Abfluggewicht von mehr als 2;
  2. 000 Gramm ein empfindliches Bußgeld nach sich ziehen;
  3. Zugleich besteht kein Versicherungsschutz (mehr zum Thema Drohnen-Haftpflichtversicherung ) für den Piloten;
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Dieser Drohnen-Führerschein besitzt im übrigen eine begrenzte Gültigkeit von 5 Jahren. Nach Ablauf dieser Zeit muß der Führerschein / Kenntnisnachweis erneut beantragt werden und die Prüfung erneut absolviert werden. Diese neue Regelung betrifft diverse Drohnen Modelle.

  1. Die genannte 2kg-Marke überschreitet zum Beispiel eine DJI Inspire 1 oder DJI Inspire 2 locker;
  2. Andere Modelle wie die DJI Phantom 3 (Standard / Advanced / SE / Professional) oder DJI Phantom 4 (Professional / Advanced) wie auch die DJI Spark sind von dieser Regelung nicht betroffen, da ihr Startgewicht unterhalb der 2kg liegt;

Für all diese Modelle gilt aber trotzdem: Ab einem Startgewicht von über 250 Gramm (und das betrifft dann alle genannten Modelle) ist ein Drohnen-Kennzeichen pflicht. Hier greift die so genannte Kennzeichnungspflicht die besagt, daß alle Drohnen über 250 Gramm mit einer feuerfesten dauerhaften Plakette versehen werden müssen, die sowohl den Namen als auch die Anschrift des Eigentübers beinhaltet.

  • Eine solche gesetzlich vorgegebene Plakette bekommen sie hier: Drohnen-Kennzeichen / Plakette kaufen Anmerkung: Eine  Drohnen-Haftpflichtversicherung  ist natürlich auch bei Inkrafttreten der novellierten Drohnen-Regeln weiterhin Pflicht – unabhängig davon, ob das Fluggerät privat oder gewerblich eingesetzt wird;

Hier gelangen Sie zu unseren Versicherungsvergleich für Drohnen-Versicherungen. Sollte sie das Thema „Drohnen-Führerschein” selbst betreffen (weil ihre Drohnen die 2kg Grenze überschreitet), so haben wir im folgenden Artikel alle wichtigen Informationen und Anbieter zusammengestellt: Im Detail: Wo Kenntnisnachweis und Drohnen-Führerschein?.

Was darf ich mit dem kleinen Drohnenführerschein?

Nur der kleine EU-Drohnenführerschein nötig, wenn: – Für Bestandsdrohnen (also Drohnen ohne EU-Klassifizierung) über 250 Gramm ist in jedem Falle der kleine EU-Drohnenführer (EU-Kompetenznachweis) erforderlich. Bei Drohnen, die dabei die Grenze von 500 Gramm nicht überschreiten, genügt dieser kleine Drohnenführerschein für alle Belange Das betrifft dann Bestands-Drohnen wie zum Beispiel:

  • DJI Mavic Air ( weitere Details zu den EU-Vorgaben )

Bei Drohnen über 500 Gramm aber noch unter 2 kg genügt der kleine Drohnenführerschein, wenn nur in der Kategorie OPEN A3 geflogen werden soll – also weit weg von Menschen und mit einem Abstand von mindestens 150 m zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten. Soll mit diesen Drohnen aber näher an Menschen oder Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten geflogen werden, so ist zusätzlich noch der große EU-Drohnenführerschein erforderlich (siehe unten). Aktuell betrifft dies zum Beispiel Drohnen wie:

  • DJI Mavic 3 ( weitere Details zu den EU-Vorgaben )
  • DJI AIR 2S ( weitere Details zu den EU-Vorgaben )
  • DJI FPV ( weitere Details zu den EU-Vorgaben )
  • DJI Mavic Air 2 ( weitere Details zu den EU-Vorgaben )
  • DJI Mavic Pro / DJI Mavic Platinum
  • DJI Mavic 2 Pro ( weitere Details zu den EU-Vorgaben )
  • DJI Mavic 2 Zoom ( weitere Details zu den EU-Vorgaben )
  • DJI Phantom 4 und andere DJI Phantom Modelle

Details: siehe hier in der EU-Drohnenverordnung ) Klassifizierte Drohnen: Außerdem ist nur der kleine EU-Drohnenführerschein für alle Drohnen erforderlich, die in der EU Klasse C1 (Drohnen über 250 Gramm und unter 900 Gramm) eingestuft wurden. Hinweis: Aktuell gibt es noch keine Drohnen, die überhaupt laut neuer EU-Drohnenverordnung eine Klassen-Einstufung erhalten haben. Auf Basis welcher Kriterien diese Einstufung und Klassifizierung erfolgen wird, ist im Artikel zur EU-Drohnenverordnung hier beschrieben.

Wie viel kostet ein Drohnenführerschein?

FAQ: Drohnenführerschein – Für welche Drohnen braucht man keinen Führerschein? Für Drohnen unter 250 Gramm ist kein Führerschein vorgeschrieben. Dies gilt sowohl für Bestandsdrohnen als auch für Drohnen der neuen EU-Klasse C0. Was kostet der kleine Drohnenführerschein? Den kleinen Drohnenführerschein (EU- Kompetenznachweis) können Sie aktuell (Stand: Oktober 2021) normalerweise noch kostenlos auf der Webseite des Luftfahrt-Bundesamts erwerben.

  1. Im Laufe des Jahres ist jedoch geplant, die Gebühr auf 25 Euro festzusetzen;
  2. Weitere Infos zu den Kosten für den großen Drohnenführerschein (EU-Fernpilotenzeugnis) finden Sie an dieser Stelle;
  3. Was passiert, wenn man ohne Drohnenführerschein erwischt wird? Lassen Sie Ihr unbemanntes Luftfahrzeug ohne entsprechenden Führerschein abheben, kann Ihnen gemäß dem Bußgeldkatalog für Drohnen ein Bußgeld von bis zu 50;

000 Euro aufgebrummt werden.

Wie alt muss man sein um eine Drohne fliegen zu lassen?

Wer darf eine Drohne fliegen? – Wer eine Drohne fliegen will, muss in Deutschland mindestens 16 Jahre alt sein. Jüngere Jugendliche und Kinder dürfen Drohnen steuern, die nach der Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG als Spielzeug gelten. Sie dürfen auch mit einer Drohne fliegen, wenn ein Erwachsener dabei ist, der alle notwendigen Voraussetzungen für das Fliegen einer Drohne erfüllt.

Der- oder diejenige trägt dann auch die Verantwortung für den Flug. Außerdem müssen alle Drohnenpiloten mit einer Drohne, die beim Start mehr als 250 Gramm wiegt, einen sogenannten “Kompetenznachweis” erbringen.

Je nach Drohne ist der unterschiedlich umfangreich: Wer eine Drohne der “offenen” Kategorie mit Unterkategorie A1 und A3 fliegen will (was das ist, klären wir weiter unten), braucht einen EU-Kompetenznachweis. Den gibt es nach erfolgreichem Abschluss eines Onlinetrainings und einer Onlineprüfung.

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Für alle anderen Kategorien und die offene Kategorie A2 ist ein EU-Fernpiloten-Zeugnis und ein EU-Kompetenznachweis notwendig. Die Prüfungen hierfür sind umfangreicher und beinhalten zum Beispiel auch einen praktischen Test.

Drohnenpiloten sollten sich unbedingt informieren, welche Nachweise sie für den Betrieb ihres Geräts brauchen.

Wird Drohnenführerschein kontrolliert?

Wie verfahren Polizeibeamte, wenn bei einer Streifenfahrt eine Drohne gesichtet wird? Ist das Verfahren mit einer Verkehrskontrolle vergleichbar? Wir wollten es genau wissen und haben Polizeioberkommissar Björn Schmitt vom Polizeipräsidium Unterfranken dazu befragt.

Sind denn die unterfränkischen Beamten, welche sich auf Streife befinden, überhaupt im Bereich Drohnen und deren Gesetze bzw. Verordnung geschult? „Zunächst ist anzumerken dass das Polizeipräsidium Unterfranken das Thema „Drohnen” samt der dazugehörigen Vorschriften intern konzeptionell aufbereitet hat.

Auf die Inhalte können alle Beamtinnen und Beamten im Rahmen des täglichen Dienstes zugreifen. Unsere Kollegen aller unterfränkischen Polizeidienststellen (Polizeiinspektionen und Polizeistationen) wurden darüber hinaus im Rahmen von Dienstunterrichten zu dem Thema beschult.

  1. ” Wie ist die Vorgehensweise, wenn auf Streife befindliche Beamte eine Drohne über öffentlichen Grund sichten? „In der Regel wird versucht, den „Piloten” der Drohne ausfindig zu machen;
  2. Anschließend werden die erforderlichen Kontrollen durchgeführt;

Werden in diesem Zusammenhang Straftatbestände erkannt, werden von Amts wegen Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ordnungswidrigkeiten werden im Rahmen des Opportunitätsprinzips verfolgt. ” Was wird vor Ort kontrolliert und welche Maßnahmen werden ergriffen, sofern sich der Steuerer einer Drohne auffinden lässt? „Kontrolliert wird zum Beispiel, ob die Drohne im Rahmen der Allgemeinerlaubnis fliegt oder ob ggf.

eine Einzelerlaubnis vorliegt; ob der Besitzer des Grundstücks, von dem aus die Drohne gestartet wurde, damit einverstanden war; ggf. die erforderliche Kennzeichnung der Drohne; ggf. ob der „Pilot” in Besitz eines Kenntnisnachweises ist sowie die Einhaltung der jeweiligen Mitführpflichten.

” Sofern sich herausstellt, dass der Drohnenpilot nicht hätte fliegen dürfen, z. auf Grund eines fehlenden Kenntnisnachweises, fehlender Genehmigungen, fehlender Kennzeichnung an der Drohne etc. , welche Schritte bzw. Maßnahmen werden durch die Polizei eingeleitet? „Je nach Sachverhalt werden von der Polizei strafprozessuale Maßnahmen nach der Strafprozessordnung (StPO) oder dem Ordnungswidrigkeitengesetz (OwiG) getroffen.

In Betracht kommt beispielsweise die Sicherstellung der Drohne als Beweis- bzw. als Tatmittel. Bei Verstößen gegen die entsprechenden Vorschriften (Luftverkehrsordnung, Luftverkehrszulassungsordnung, Luftverkehrsgesetz) werden gegen die „Piloten” Ermittlungsverfahren wegen Ordnungswidrigkeiten bzw.

Straftaten eingeleitet. ” Letztlich verhält sich die Kontrolle eines Drohnenpiloten fast nahezu identisch mit der einer Verkehrskontrolle mit einem Fahrzeug. Der Unterschied besteht nur darin, dass der Autofahrer hinter dem Steuer sitzt und ein Drohnenpilot erst einmal geortet werden muss. Liebe Drohnenpiloten, sorgt dafür, dass ihr immer eure Papiere dabei habt! Weiterführender Link:

  • Polizeipräsidium Unterfranken
  • Polizeipräsidium Unterfranken auf Twitter

Sind Drohnen für Kinder erlaubt?

Gibt es ein gesetzliches Mindestalter? – Abgesehen von dem „ab 14 Jahren”-Sticker auf der Verpackung vieler Drohnen, gibt es in Deutschland grundsätzlich kein Mindestalter für den Betrieb und das Steuern von Drohnen. Wer eine Drohne mit einem Abfluggewicht von über 2 kg aufsteigen lassen möchte, muss aber in jedem Fall einen Kenntnisnachweis erbringen, bevor man starten darf.

(Hinweis: Neue Regelungen ab 1. Januar 2021!) Dieser Kenntnisnachweis kann erst ab der Vollendung des 14. Lebensjahres abgelegt werden. Unter 18 Jahren ist außerdem die Einwilligung des Erziehungsberechtigten notwendig.

Ab dem 1. Januar 2021 gelten die neuen EU-Drohnenregelungen. Hier ist das Mindestalter zum Erwerb des EU-Kenntnisnachweises auf 16 Jahre festgelegt worden. Drohnen, die diesen Kenntnisnachweis fordern, dürfen somit nur von Personen mit einem Alter von mindestens 16 Jahren betrieben werden.

Spezielle Ausnahmen gibt es für leichte Drohnen (unter 250g AUW ) oder für den Fall, dass der Betrieb unter Aufsicht eines Piloten erfolgt, der/die den nötigen Kenntnisnachweis erbracht hat. EU-Mitgliedsstaaten können das Mindestalter für das Ableisten des Kenntnisnachweis jedoch theoretisch absenken.

Dann hat dieser Nachweise aber keine EU-weite Gültigkeit mehr. Mehr zu dem Thema EU-Drohnenführerschein lest ihr in unseren ausführlichen FAQ. Dasselbe gilt im Übrigen auch für einige Drohnen-Haftpflichtversicherungen , die auch für Kinder Pflicht ist. Es gibt Familienversicherungen, die Kinder mit einschließen.

In der Regel braucht aber jeder Pilot seine eigene Versicherung – unabhängig vom Alter! Ob die Drohnen-Versicherung ein Mindestalter vorschreibt, musst du unbedingt vorher prüfen. Denn das kann ein Ausschlusskriterium sein.

Hier immer daran denken: Dass dein Kind mit der Drohne einen Unfall verursacht, ist deutlich wahrscheinlicher , als dass ein Erwachsener Pilot mit Erfahrung mit seiner Drohne das Eigentum oder Leben Dritter beeinträchtigt. Daher auf jeden Fall für einen greifenden Versicherungsschutz für deinen Nachwuchs sorgen!.