Was Ist Sonderfahrt Fahrschule?

Was Ist Sonderfahrt Fahrschule

Mit Sonderfahrten werden 12 Fahrstunden bezeichnet, die alle FahrschülerInnen während der Erstausbildung absolvieren müssen und die für das Erlangen des Führerscheins der Klasse B obligatorisch sind. Dazu gehören:

  • 5 x 45 Minuten Überlandfahrt
  • 4 x 45 Minuten Autobahnfahrt
  • 3 x 45 Minuten Nacht- bzw. Beleuchtungsfahrt

Diese Stunden werden meistens zum Ende der Ausbildung durchgeführt. Sie werden auch Belastungsfahrten genannt und deshalb in der Regel zusammenhängend gefahren. Wenn es sich ergibt, fahren wir auch gerne mal zu dritt mit zwei SchülerInnen auf der Autobahn und über Land nach Warnemünde an den Strand ein Eis essen und wieder zurück.

Was zählt als Sonderfahrten?

Fahrerlaubnis Klasse B ab 18 Jahren – Theoriestunden Wenn Sie den Führerschein der Klasse B ab 18 Jahren erstmals erwerben, müssen Sie zwölf Doppelstunden theoretischen Unterricht für den Grundstoff absolvieren. Zwei Doppelstunden à 90 Minuten kommen für den Zusatzstoff hinzu.

Bei Führerscheinerweiterungen mindestens weitere sechs Doppelstunden Grundstoff (abhängig von der Klasse, auf die Sie erweitern möchten). Praxisstunden Die praktische Grundausbildung erfolgt gemäß der Fahrschüler-Ausbildungsverordnung.

Es wird zwischen Pflicht- und weiteren Übungsstunden unterschieden. Nur die Pflichtstunden sind vorgegeben. Die Zahl der zusätzlichen Übungsfahrstunden ist von den persönlichen Fähigkeiten und dem Lernfortschritt des Schülers abhängig. Pflichtstunden sind folgende sogenannte Sonderfahrten:

  • Fünf Fahrstunden à 45 Minuten auf Bundes- oder Landstraße
  • Vier Fahrstunden à 45 Minuten auf der Autobahn
  • Drei Fahrstunden à 45 Minuten bei Dämmerung bzw. in der Nacht

Detaillierte Infos zu den Klassen B und BE.

Was versteht man unter Überlandfahrt?

Kurz & knapp: Überlandfahrt – Was sind Überlandfahrten? Es handelt sich dabei um praktische Fahrstunden , im Rahmen derer der Fahrschüler auf Bundes- oder Landstraßen das Fahren erlernen soll. Dabei werden das Überholen sowie die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit geübt.

Wie lange dauert eine Überlandfahrt? Mit einer Dauer von 225 Minuten stellt die Überlandfahrt die längste der Sonderfahrten dar. Das entspricht fünf Fahrstunden zu je 45 Minuten. Was kann ich zur Vorbereitung auf die Überlandfahrt tun? Sie sollten sich mit den Regeln zum Befahren einer Landstraße vertraut machen.

Das schließt vor allem die jeweils gültige Höchstgeschwindigkeit ein. Fühlen Sie sich noch nicht sicher genug, um die Überlandfahrt anzutreten, sollten Sie das bei Ihrem Fahrlehrer ansprechen, sodass keine Drucksituation entsteht.

Wie viele Stunden braucht man für den Führerschein?

Was kostet der Führerschein Klasse B? – Preiswert ist er nicht. Zwischen 1. 200 und 2. 500 Euro ist alles möglich. Wie teuer es im konkreten Fall wird, hängt von vielen Faktoren ab, etwa der Anzahl der Fahrstunden oder ob man die Prüfung gleich im ersten Anlauf besteht.

Was ist eine Nachtfahrt?

Kurz & knapp: Nachtfahrt – Welchen Zweck erfüllt die Nachtfahrt in der Fahrschule? Im Rahmen der für den Führerschein notwendigen Nachtfahrt werden die Grundlagen für das Fahren in der Dunkelheit vermittelt. Der Fahrlehrer wird dabei besonders auf die korrekte Bedienung der Beleuchtungselemente am Fahrzeug eingehen.

Wie lange dauert eine Nachtfahrt? Die Nachtfahrt entspricht der Dauer von drei Fahrstunden zu je 45 Minuten. Sie üben also insgesamt 135 Minuten lang das Fahren bei Dunkelheit. Nachtfahrt in der Fahrschule: Welche Tipps sollte ich beherzigen? Hier finden Sie einige Tipps, die Sie bei der Nachtfahrt in der Fahrschule für ein gutes Gelingen beachten sollten.

Als oberste Regel gilt: Bewahren Sie Ruhe und halten Sie die Konzentration stets hoch.

Was ist der Unterschied zwischen Fahrstunde und Sonderfahrt?

FAQ: Sonderfahrten – Was sind Sonderfahrten? Im Rahmen der Führerscheinausbildung in der Fahrschule müssen Sonderfahrten absolviert werden, damit der Fahrschüler für die praktische Fahrprüfung zugelassen werden kann. Es handelt sich also um Pflichtfahrstunden.

Wie müssen Sonderfahrten gefahren werden?

Wie viele Sonderfahrten müssen Sie absolvieren? – In aller Regel werden die Sonderfahrten als Fahrstunden am Stück abgehalten. Sie müssen also jede Sonderfahrt nur einmal durchlaufen. Unserer Übersicht können Sie entnehmen, wie viele Minuten für die jeweiligen Sonderfahrten für den Führerschein der Klassen A, A1, A2 und B vorgesehen sind:

  • Überlandfahrt : 225 Minuten (entspricht 5 Fahrstunden)
  • Autobahnfahrt : 180 Minuten (entspricht 4 Fahrstunden)
  • Nachtfahrt : 135 Minuten (entspricht 3 Fahrstunden)

Was kommt nach den Sonderfahrten?

Für jede Klasse ist eine allgemeine Grundausbildung notwendig. Wieviele Übungsstunden der einzelne Fahrschüler benötigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dies sind unter anderem das Alter des Fahrschülers, eventueller Vorbesitz eines anderen Führerscheins, persönliche Fähigkeiten, Talent, Einstellung zur Fahrschulausbildung u. Das sind:

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Klasse: Überlandfahrt: Autobahnfahrt: Nachtfahrt: Gesamtstunden:
 A, A1, B 5 4 3 12

Die folgende Tabelle stellt dar, wie viele Sonderfahrten zu absolvieren sind, wenn bereits ein Führerschein erworben wurde:

von: auf: Überlandfahrt: Autobahnfahrt: Nachtfahrt: Gesamtstunden:
A1, A* A 3 2 1 6
B BE, C1 3 1 1 5
C1 C1E, C 3 1 1 5
B C 5 2 3 10
C CE 5 2 3 10

*Bei Erweiterung der Klasse A (leistungsbeschränkt) auf die Klasse A (unbeschränkt) vor Ablauf von zwei Jahren nach § 6 Abs. 2 Satz 1 der Fahrerlaubnis-Verordnung Bei den Klassen C1 oder C besteht die Möglichkeit, die jeweilige Anhängerklasse in einem gemeinsamen zu erwerben. In diesem Fall gilt folgende Tabelle:

Klasse: Art: Überlandfahrt: Autobahnfahrt: Nachtfahrt: Gesamtstunden:
C1 und C1E ohne Anhänger 1 1 2
mit Anhänger 3 1 2 6
Gesamt 4 2 2 8
 
C und CE ohne Anhänger 3 1 4
mit Anhänger 5 2 3 10
Gesamt 8 3 3 14

Bei den Sonderfahrten soll das Fahren in besonderen Situationen und unter schwierigen Bedingungen geübt werden.

  • Fahren mit hoher Geschwindigkeit
  • Einschätzen des Abstandes bei hoher Geschwindigkeit
  • Verkehrsbeobachtung, vorausschauendes Fahren
  • Einfahren und Ausfahren, auch auf Parkplätze und Raststätten
  • Überholen
  • Befahren eines Autobahnkreuzes
  • Gefahren bei hoher Fahrgeschwindigkeit
  • Fahren mit höherer Geschwindigkeit
  • Abbiegen von Schnellstraßen in Seitenstraßen oder Nebenstraßen
  • Fahren in Kurven mit höherer Geschwindigkeit
  • Überholen
  • Vorausschauendes Fahren
  • Gefahren erkennen
  • Bedienung, Anwendung und Kontrolle der Beleuchtungseinrichtungen
  • Verhalten bei Blendung durch Gegenverkehr
  • Benutzung des Fernlichts
  • Anpassen der Geschwindigkeit
  • Erkennen von Gefahren
  • Besonderheiten des Fahrens bei Dunkelheit
  • Fahren außerorts und auf Autobahnen und Erkennen der Gefahren
  • Fahren unter sich verändernden Lichtverhältnissen

Nach Durchführung der Sonderfahrten kommt die Reife- bzw. Teststufe. Wenn der Fahrlehrer und der Fahrschüler dann der Meinung sind, die Ausbildung sei abgeschlossen, wird die Prüfung beim TÜV angemeldet..

Wie oft muss man Überland fahren?

FAQ: Überlandfahrt – Was sind Überlandfahrten genau? Neben der Autobahn- und der Nachtfahrt zählt die Überlandfahrt zu den sogenannten Sonderfahrten in der Fahrschule, die den Umgang mit einem Kraftfahrzeug in speziellen Situationen vermitteln sollen.

  • Überlandfahrten finden auf Bundes- oder Landstraßen statt, wobei vor allem die Erhöhung und Reduzierung der Geschw‌indigkeit sowie Überholmanöver geübt werden;
  • Wie viele Überlandfahrten braucht man? Möchten Sie eine Fahrerlaubnis der Klassen A‌1, A‌2, A oder B erwerben, sind gemäß Anlage 4 zu § 5 Absatz 3 der Fahrschüler-Ausbildungsordnung (FahrschAusbO) insgesamt fünf Überlandfahrten vorgeschrieben;

Wie lange dauert eine Überlandfahrt? Eine Überlandfahrt dauert normalerweise 45 Minuten, allerdings ist eine Fahrt mit mindestens 90 Minuten am Stück festgesetzt. Da allgemein fünf Überlandfahrten Pflicht sind, müssen Sie sich als Fahrschüler darauf einstellen, insgesamt 225 Minuten Überland zu fahren.

Wie lange darf ein Fahrschüler fahren?

§ 6 Pflichten des Fahrlehrers, tägliche Höchstdauer des praktischen Fahrunterrichts – (1) 1 Der Fahrlehrer hat die Fahrschüler gewissenhaft auszubilden. 2 Er hat ihnen die Kenntnisse, Fähigkeiten und Verhaltensweisen zu vermitteln, die das Straßenverkehrsgesetz und die auf diesem sowie auf dem Fahrlehrergesetz beruhenden Rechtsverordnungen für die Ausbildung und Prüfung der Bewerber um die Erlaubnis zum Führen von Kraftfahrzeugen fordern.

3 Ferner hat er sie über die Folgen von Zuwiderhandlungen gegen die Verkehrsvorschriften und über die Pflichtversicherung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern zu unterrichten. (2) 1 Der Fahrlehrer darf täglich nur so lange praktischen Fahrunterricht erteilen, wie er in der Lage ist, die Verantwortung für die Ausbildungsfahrt zu übernehmen und den Fahrschüler sachgerecht zu unterrichten.

2 Die tägliche Gesamtdauer des praktischen Fahrunterrichts einschließlich der Prüfungsfahrten nach §  2 Abs. 15 des Straßenverkehrsgesetzes darf 495 Minuten nicht überschreiten; sie muß durch Pausen von ausreichender Dauer unterbrochen sein. 3 Soweit andere berufliche Tätigkeiten an diesem Tag ausgeübt worden sind, darf die Gesamtarbeitszeit zehn Stunden nicht überschreiten.

Auf welcher Straße übt man das Fahren?

Verkehrsübungsplatz: Auch hier gelten bestimmte Regelungen – Einen Ort, wo Sie legal mit dem Auto fahren üben können ohne einen Führerschein gibt es in Deutschland dennoch. Hierbei handelt es sich um Verkehrsübungsplätze auf Privatgelände , welche die zuvor genannten Anforderungen für die Umfriedung erfüllen. Was Ist Sonderfahrt Fahrschule Das Autofahren zu üben, ist auf einem Verkehrsübungsplatz gestattet. Durch die bauliche Abtrennung vom öffentlichen Raum kann auf einem Verkehrsübungsplatz kein öffentlicher Verkehr erfolgen. Mit der Zahlung der Nutzungsgebühr und dem Abschluss des Nutzungsvertrags erhalten Autofahrer die Genehmigung des Besitzers , dort ohne Führerschein das Fahren zu üben.

  • In der Regel ist der Zugang zu den Übungsplätzen durch kontrollierte Zufahrten beschränkt;
  • Hinzu kommt, dass die Nutzung dieser Plätze üblicherweise auch kostenpflichtig ist, was eine weitere Zugangsbeschränkung darstellt;

Auf Übungsplätzen besteht zudem die Möglichkeit , verschiedene Verkehrssituationen zu üben, da das Gelände meist mit Straßen, Kreuzungen, Steigungen, Parkbuchten und den verschiedensten Verkehrszeichen ausgestattet ist. Sowohl Automobilclubs als auch Vereine oder Privatanbieter betreiben Übungsplätze, die Nutzungsbedingungen können sich daher unterscheiden und sollten vor eine Übungsfahrt eindeutig geklärt sein.

  • Achtung: Sie sollten einen Verkehrsübungsplatz nicht mit einem Fahrsicherheitszentrum verwechseln;
  • Unter Umständen ist ein Übungsplatz in ein solches Zentrum integriert, allerdings ist für den Zugang bzw;
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die Nutzung der Flächen teilweise doch ein Führerschein notwendig. Nachfolgenden finden Sie eine Übersicht zu den Orten an denen Sie Auto fahren üben können, wenn Sie keinen Führerschein besitzen :

Auto­fahren üben erlaubt Auto­fahren üben nicht erlaubt
Verkehrs­übungs­platz öffent­licher Straßen­verkehr
um­friedetes Privat­gelände mit Ge­nehmigung des Besitzers Park­platz außer­halb einer Fahr­stunde
Parkplatz, aber nur bei einer offi­zielen Fahr­stunde Privat­gelände mit öffent­lichen Verkehr

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Wie teuer ist heute ein Führerschein?

Überlandfahrten Teil 1 – Einleitung – Sonderfahrt – Fahrstunde – Prüfungsfahrt

B-Führerschein Kosten – In der Steiermark kann man aus über 50 Fahrschulen wählen um Autofahren, Motorradfahren, Mopedfahren oder LKW-Fahren zu lernen. Die Auswahl ist groß, die Preisunterschiede bei den Fahrschulen auch. Wir gehen hier auf den Klassiker – den Autoführerschein, auch B-Führerschein genannt, ein.

  • Die Arbeiterkammer Steiermark verglich stichprobenartig per Mystery Shopping die Preise von 28 Fahrschulen in der ganzen Steiermark und kam dabei zu einem ernüchterndem Ergebnis: Für den Führerschein kommen auf einen Kosten in der Höhe von rund 1;

300 bis 2. 000 Euro je nach Region, Fahrschule und Ausbildung (Klassisch, B-Dual oder L17) zu.

  • Für die klassische Führerschein Ausbildung mit Fahrstunden und Theorie an der Fahrschule sind zwischen rund 1. 500 und 2. 000 Euro zu berappen.
  • Die Mehrphasenausbildung B-Dual ist etwas günstiger und liegt zwischen 1. 260 und 1. 680 Euro.
  • Für die mittlerweile häufigste Führerschein Ausbildung L17 beginnen die Preise bei rund 1. 300 und gehen hinauf bis etwa 1. 900 Euro.

Extra Kosten wie zum Beispiel für den Erste-Hilfe-Kurs, das Arztgutachten, die Prüfgebühr oder die Führerscheinausstellung sind dabei nicht eingerechnet. Die Gesamtpreise für den B-Führerschein setzen sich aus der Grundausbildung , dem Lernmaterial und der Mehrphasenausbildung zusammen. Je nach Fahrschule sind diese inkludiert oder werden extra hinzugerechnet. Also genau schauen!.

Ist eine Fahrstunde immer eine Doppelstunde?

Wie lange dauert eine Fahrstunde? – Eine Fahrstunde dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten. In der Praxis ist es nicht ungewöhnlich, Fahrstunden als „Doppelstunden” zu bündeln. So lässt sich oftmals der Lerneffekt verbessern und zugleich sind in Summe weniger Fahrtermine notwendig.

Was muss ich bei der Nachtfahrt beachten?

Wie lange dauert eine Pflichtstunde?

Pflichtstunden nach Führerscheinklasse – Je nach Führerscheinklasse können die Anzahl und die Art der Sonderfahrten variieren.

Führerschein­klasse Theoriestunden (gesamt) Praxisstunden (gesamt) Überland Autobahn Nacht
Klasse B 12 + 2 Zusatzstoffstunden 12 5 4 3
Klasse BE Keine (Theorie über Klasse B) 5 3 1 1
Klasse A 12 + 4 Zusatzstoffstunden 12 5 4 3
Klasse A1 12 + 4 Zusatzstoffstunden 12 5 4 3
Klasse C1 6 + 6 Zusatzstoffstunden 5 3 1 1

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Wann Nachtfahrt im Sommer?

Schaut man zur Sommerzeit, sagen wir am 7. Juli, um 21:30 Uhr aus dem Fenster, beginnt gerade der Sonnenuntergang. Kurz nach 22 Uhr sitzen dann viele Fahrschüler mit ihren Fahrlehrern zur Nachtfahrt im Fahrschulwagen. Und damit es sich lohnt, belegen die meisten gleich eine Doppelstunde, dann sind schon mal zwei von drei vorgeschriebenen Dunkelfahrten mit dem Pkw erledigt. – Denn die Fahrschülerausbildungsordnung schreibt mindestens 135 Minuten Ausbildung bei Dämmerung oder Dunkelheit vor, bevor man die Prüfung der Klasse B macht. Trotzdem kommt immer wieder von den Fahrschülern die Frage: »Muss man im Sommer die Nachtfahrten wirklich machen, auch wenn es erst so spät dunkel wird?« Gegenfrage: Was würden Sie denn als Antwort erwarten? Etwa »Mensch, stimmt ja, da hat der Gesetzgeber wahrscheinlich gar nicht dran gedacht, dass es während der Sommerzeit so spät dunkel wird, und man kann ja schließlich von euch jungen Leuten nicht verlangen, dass ihr nachts noch fahrt, wo man in dem Alter doch noch so viel Schlaf benötigt.

Im Ernst, so etwas? Nicht wirklich. Die Frage kommt entweder, weil man als Fahrschüler die Vorschrift noch nicht so genau kennt, oder um vorsichtig zu sondieren: »Sag mal, Fahrlehrer, das ist mir viel zu stressig, ich habe eigentlich gar keine Lust auf Fahrstunden um die Zeit.

Und du?« Und? Wird ein Fahrlehrer dagegenhalten und etwas ähnliches sagen wie: »Also, abgesehen davon dass es Pflicht ist, habe ich vor, dich für das Fahren in der Dunkelheit topfit zu machen, damit du bei deinen eigenen Nachtfahrten keine unbeleuchteten Radfahrer über den Haufen fährst, und damit deine Mitfahrer merken, dass sie mit dir nicht im Straßengraben landen, oder damit du keine rote Ampel übersiehst, wenn du nachts in einer fremden Großstadt nach Wegweisern fährst.

  1. « So etwas ähnliches würden wahrscheinlich ganz viele Fahrlehrer sagen, aber mit Sicherheit nicht alle;
  2. Es sind wie in jeder Branche einige dabei, die fünf gerade sein lassen und den Abend lieber mit der Familie verbringen;

»Wie bitte? Um 22 Uhr nochmal raus und erst weit nach Mitternacht Feierabend? Und nicht nur einmal pro Woche — das machst du im Sommer mit jedem Fahrschüler. Ich bin doch nicht die Nachtschwester!« Und obwohl beide, Fahrlehrer und Fahrschüler, dem Prüfer durch ihre Unterschrift bestätigen, dass die Sonderfahrten vollständig durchgeführt worden sind — auf dem Formular gibt es nämlich kein Feld außer im Sommer — einigt man sich stillschweigend darauf, dass man es nicht so genau nimmt.

  • Der Fahrschüler unterschreibt sowieso alles , wenn der Prüfer im Auto sitzt, gell? Thema durch, Abend gerettet, Chance verpasst;
  • Mancher korrekt arbeitende Kollege muss sich dann bei seinen Schülern beinahe dafür entschuldigen, dass Nachtfahrten auch im Sommer gefahren werden, denn »;

mein Freund war bei Fahrschule XYZ und der brauchte das nicht!«. Schwach, was Fahrschule XYZ ihren Kunden bietet. Gut geplante Nachtfahrstunden können ein wirklich tolles Erlebnis sein.

Wie viele Sonderfahrten braucht man für B?

Übungs­fahr­ten bereiten auf die Pflicht­stun­den vor – 12 praktische Pflichtstunden sind vorgeschrieben, aber tatsächlich sitzen Fahrschüler in der Regel deutlich häufiger am Steuer, bevor ihre Fahrschule sie zur Prüfung anmeldet. Warum ist das so? Bis es an die Sonderfahrten geht, sind Übungsstunden unumgänglich. So nennen sich die ersten Fahrstunden, in denen du zuerst vorrangig das Schalten und Losfahren übst, bis du irgendwann flüssig fahren kannst. Auch sie dauern je 45 Minuten.

  • Anders als bei den Sonderfahrten liegt es im Ermessen deines Fahrlehrers, wie viele Übungsfahrten du brauchst;
  • Etwa 30 bis 40 Fahrstunden sind realistisch – inklusive Pflichtstunden;
  • Heimlich auf dem Feldweg oder Parkplatz üben, um bei den Fahrstunden zu sparen? Keine gute Idee;

Das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist gemäß § 21 Straßenverkehrsgesetz (StVG) eine Straftat und wird mit Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet. Die legale Alternative ist ein Verkehrsübungsplatz. Mehr dazu erfährst du in diesem Streitlotse-Ratgeber. Bitte lesen Sie zu dem Inhalt auch unsere Rechtshinweise ..

Was sind die 12 pflichtstunden?

Was genau sind Pflichtstunden? – Pflichtstunden gibt es bei der Führerscheinausbildung sowohl für die Theorie als auch für die Praxis. In der praktischen Fahrausbildung werden die Pflichtstunden Sonderfahrten genannt.

  1. Theorie : Fahrschüler müssen für den Führerschein der Klasse B insgesamt mindestens zwölf Stunden für die theoretische Grundausbildung aufbringen, davon zwei Stunden mit zusätzlichen Lerninhalten. Bei den zwölf Pflichtstunden handelt es sich um Sitzungen von 90 Minuten, also einer doppelten Schulstunde. Die theoretischen Pflichtstunden werden in der Regel in der Fahrschule abgehalten. Dort erhalten die Fahrschüler Einblicke in alle wichtigen Bereiche der Fahrausbildung.
  2. Praxis : Eine praktische Pflichtstunde dauert 45 Minuten. Durch die Vorgabe einer bestimmten Zahl an Sonderfahrten wird sichergestellt, dass alle Fahrschüler ein Mindestfahrniveau erreichen, bevor sie sich zur Fahrprüfung anmelden können. Die Pflichtstunden selbst verteilen sich auf drei verschiedene Kategorien.

    Ergänzend zu den Pflichtstunden erhalten Fahrschüler Lernmaterial, das sie auf die theoretische Führerscheinprüfung vorbereitet. Die Lerninhalte konzentrieren sich auf 522 Fragen zum Grundstoff und 993 Fragen zum Zusatzstoff.

    Bevor die Pflichtstunden durchgeführt werden können, muss der Fahrlehrer jedoch sicherstellen, dass keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Aus diesem Grund werden in der Regel vor den Sonderfahrten Fahrübungen vereinbart.

Abhängig vom Lernfortschritt Wie viele Fahrstunden für den Führerschein insgesamt benötigt werden, hängt letztlich von den Fähigkeiten des Fahrschülers ab. Der Fahrlehrer macht die Zahl der Übungsstunden abhängig vom Lernfortschritt seiner Fahrschüler. Zwar lassen sich durch das Weglassen von Übungsstunden Kosten beim Führerschein sparen, doch sollten Sie nicht zögern, eine oder zwei Stunden mehr zu nehmen.

Können Sonderfahrten verfallen?

Fahrschulen sind vorübergehend geschlossen, Fahrprüfungen momentan nicht möglich: Wer gerade seinen Führerschein machen möchte, wird von der Coronakrise ausgebremst. Inzwischen gelte in allen Bundesländern für Fahrlehrer ein Tätigkeitsverbot, erklärt Dieter Quentin von der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände.

Das stellt nicht nur ihn und seine Kollegen vor Herausforderungen – sondern auch alle, die gerade auf dem Weg in Richtung Auto-, Motorrad- oder Lkw-Führerschein sind. Bisher geleistete Fahrstunden verfallen jedoch nicht.

“Es geht um Kenntnisse, nicht um zeitliche Fristen”, sagt Quentin. Selbst wer vor Jahren eine Ausbildung begonnen und dabei zum Beispiel schon Nachtfahrten absolviert hat, muss nicht befürchten, diese zwingend noch einmal machen zu müssen. Aber: Man muss wissen, was dabei wichtig ist.

Wie viele übungsfahrten sind Pflicht?

Führerscheinklasse B – Autoführerschein: Sind 12 Pflichtfahrstunden vorgeschrieben? – Der Unterricht in der Fahrschule ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert. In viele Fahrschulen ist es üblich, dass Theorie- und Praxisstunden parallel absolviert werden.

  • Das heißt, der Fahrschüler muss nicht erst den theoretischen Teil der Ausbildung beendet haben, bevor er mit dem Auto üben darf;
  • Allerdings gibt es gemäß der Fahrschüler-Ausbildungsordnung (§ 5 Abs;
  • 3, Anlage 4) genaue Vorschriften, was die Anzahl der Theorie- und Praxisstunden betrifft;

Beim Autoführerschein (Klasse B, ehemals Klasse 3) sieht die Ausbildungsordnung 12 Doppelstunden (2 Mal 45 Minuten) Grundstoff und 2 Doppelstunden Zusatzstoff vor. Die Anzahl der Pflichtfahrstunden in der Ausbildung beträgt mindestens 12 Stunden (jeweils 45 Minuten):

  • 5 Fahrstunden Überland,
  • 4 Fahrstunden Autobahn,
  • 3 Fahrstunden bei Dunkelheit.

Allerdings entscheidet der Fahrlehrer bei jedem Schüler individuell darüber, ob diese 12 Pflichtfahrstunden für eine erfolgreiche Führerscheinprüfung ausreichend sind. Denn die Zahl der letztlich benötigten Fahrstunden ist abhängig von den persönlichen Fähigkeiten und dem Lernfortschritt des Fahrschülers.