Wann Bekommt Man Seinen Führerschein Zurück?

Wann Bekommt Man Seinen Führerschein Zurück
Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis – Der Führerscheinentzug wird entweder durch die Fahrerlaubnisbehörde ohne im Rahmen eines Gerichtsverfahrens bestimmt. Spätestens ab diesem Termin gilt die sogenannte Sperrfrist. Im Durchschnitt beträgt diese neun bis 11 Monate.

  1. Ist die Frist abgelaufen, bekommen Sie den Führerschein aber nicht automatisch wieder ausgehändigt;
  2. Betroffene müssen eine Neuerteilung vom Führerschein beantragen;
  3. Sie können den Antrag schon sechs Monate vor Ablauf der Sperre stellen;

Um den Führerschein durch eine Wiedererteilung zu bekommen, prüft die Behörde im Vorfeld verschiedene Faktoren. Denkbar ist es auch, den Antrag erst sehr viel später einzureichen und den Führerschein durch eine Neuerteilung erst nach 15 Jahren zu erhalten.

In jedem Fall muss der Betroffenen selbst tätig werden. Nimmt die Fahrerlaubnisbehörde an, dass der Betroffene nicht mehr die erforderlichen Kenntnisse für eine Fahrerlaubnis besitzt, muss eine erneute Fahrerlaubnisprüfung abgelegt werden ( § 20 Abs 2.

FeV ). Erstreckte sich die Sperrfrist früher über zwei Jahre, mussten die theoretische und praktische Prüfung in jedem Fall erneut abgelegt werden. Der Betroffene musste den Führerschein neu machen. Diese Regelung wurde jedoch im Jahre 2008 aufgehoben. Seither ist die erneute Führerscheinprüfung nur noch dann erforderlich, wenn besondere Umstände im Einzelfall die begründen. Wann Bekommt Man Seinen Führerschein Zurück Eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ohne eine MPU absolvieren zu müssen, ist nach spätestens 15 Jahren möglich. Der Antrag auf den Führerschein durch eine Wiedererteilung kann sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. In jedem Fall sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  • ein aktueller Sehtest
  • eventuell eine ärztliche Untersuchungsbescheinigung
  • ein biometrisches Passfoto
  • der Strafbefehl oder das Gerichtsurteil mit Rechtskraftvermerk
  • der Personalausweis oder Reisepass

Unter Umständen muss der Betroffene eine MPU nachweisen. Wurde die Fahrerlaubnis wegen einer Trunkenheitsfahrt entzogen, sollte Rücksprache mit der Behörde gehalten werden. Möglicherweise muss eine Rehabilitationsmaßnahme besucht werden.

Was braucht man um Führerschein wieder zu beantragen?

Was darf ich fahren wenn mir der Führerschein entzogen wurde?

Weil die Entziehung der Fahrerlaubnis nur das Verbot beinhaltet, fahrerlaubnispflichtige Kraftfahrzeuge zu führen, dürfen Sie nach wie vor mit dem Mofa fahren, das bauartbedingt eine Geschwindigkeit von 25 km/h nicht erreicht. Dies gilt − vorausgesetzt, das Führen eines Mofas wurde nicht ausdrücklich untersagt − aber nur dann uneingeschränkt, wenn Sie vor dem 1.

April 1965 geboren sind oder eine gesonderte Prüfbescheinigung vorliegt und Ihnen das Führen durch eine Verwaltungsbehörde nicht untersagt wurde. Weiter dürfen Sie beispielsweise zulassungs- und betriebserlaubnisfreie Zugmaschinen für land- und forstwirtschaftliche Zwecke (abschließende Aufzählung in § 6 Abs.

5 FeV) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h führen. Weitere fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge sind abschließend in § 4 FeV genannt. So sind nach § 4 Abs. 1 Satz 2 FeV weiter von der Fahrerlaubnispflicht ausgenommen: Mobilitätshilfen im Sinne des § 1 Absatz 1 der Mobilitätshilfenverordnung; Kleinkrafträder bis 45 km/h der Klasse L1e nach Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe a der Richtlinie 2002/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18.

März 2002 über die Typgenehmigung für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge und zur Aufhebung der Richtlinie 92/61/EWG des Rates (ABl. L 124 vom 9. 2002, S. 1), wenn ihre Bauart Gewähr dafür bietet, dass die Höchstgeschwindigkeit auf ebener Bahn auf höchstens 25 km/h beschränkt ist; motorisierte Krankenfahrstühle (einsitzige, nach der Bauart zum Gebrauch durch körperlich behinderte Personen bestimmte Kraftfahrzeuge mit Elektroantrieb, einer Leermasse von nicht mehr als 300 kg einschließlich Batterien jedoch ohne Fahrer, einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 500 kg, einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 15 km/h und einer Breite über alles von maximal 110 cm); selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler und andere Flurförderzeuge jeweils mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 6 km/h sowie einachsige Zug- und Arbeitsmaschinen, die von Fußgängern an Holmen geführt werden.

Achtung: Diese Möglichkeit gilt nur bei Entziehung der Fahrerlaubnis, nicht dagegen bei einem Fahrverbot (§ 44 StGB oder § 25 StVG). Vom Fahrverbot sind nämlich alle Kraftfahrzeuge umfasst, es sei denn diese wurden ausdrücklich vom Fahrverbot ausgenommen.

  1. Sollten Sie beispielsweise mit dem Mofa erwischt werden, droht eine Verurteilung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis (§ 21 StGB);
  2. Andreas J;
  3. Tryba Fachanwalt für Verkehrsrecht Dittmann & Hartmann (Stand: 17;
  4. 03;
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2016).

Wann bekommt man keinen Führerschein mehr?

Neuerteilung des Führerscheins ohne MPU – Wann Bekommt Man Seinen Führerschein Zurück Nicht immer ist für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis eine erneute Fahrprüfung nötig. Als Voraussetzung für eine Führerschein-Neuerteilung kann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden. Wer die Neuerteilung der Fahrerlaubnis ohne MPU möchte, muss lange warten. Tatsächlich gibt es eine Tilgungsfrist. Die Führerschein Neuerteilung ist nach 10 bis 15 Jahren ohne MPU möglich.

  1. Wichtig ist, wann die Tilgungsfrist für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach deren Entzug beginnt;
  2. Sie darf nicht unterbrochen werden, sonst dauert es eventuell noch länger, bis Sie Ihren Führerschein zurückbekommen, auch ohne MPU;

Die Fahrerlaubnis kann aus verwaltungsrechtlichen oder strafrechtlichen Gründen entzogen werden. Verwaltungsrechtliche Gründe sind nach StVG körperliche, geistige oder charakterliche Probleme. Aus strafrechtlicher Sicht wird die Fahrerlaubnis auch entzogen, wenn nach § 69 StGB eine Straftat im Zusammenhang mit dem Fahren eines Fahrzeugs begangen wird.

Was bedeutet neuerteilung?

Neuerteilung der Fahrerlaubnis – Mit Neuerteilung ist die Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis nach Entziehung oder Verzicht gemeint. Die erstmalige Erteilung einer Fahrerlaubnis wird Ersterteilung genannt. Für die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis gelten grundsätzlich die Vorschriften über die Ersterteilung.

Wer entscheidet über die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis?

Für die Wiedererteilung gelten grundsätzlich die gleichen Vorschriften wie für die Ersterteilung, d. die Fahrerlaubnisbehörde prüft, ob der Antragsteller zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet und befähigt ist.

Was kostet die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis?

Ist die Fahrerlaubnis durch ein Gericht oder eine Verwaltungsbehörde entzogen worden, muss ein Antrag auf Neuerteilung gestellt werden. Der Antrag kann frühestens sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Üblicherweise erhält der/die Betroffene zuvor von der Straßenverkehrsbehörde ein Informationsschreiben.

  • Sollten Sie dieses nicht erhalten haben, fordern Sie es doch einfach bei der Führerscheinstelle an;
  • Dort erhalten Sie auch weiteres, umfangreiches Informationsmaterial über den Weg zum neuen Führerschein;

Bei der Antragstellung benötigen Sie auf jeden Fall ein Lichtbild und Ihren Personalausweis mit. In wie weit Sie noch weitere Unterlagen vorlegen müssen, ist von Fall zu Fall verschieden. Die Variationen sind so vielfältig, dass hier nicht jede Möglichkeit aufgezählt werden kann.

Die Mitarbeiter der Führerscheinstelle informieren Sie jedoch gerne, welche weiteren Unterlagen konkret in Ihrem Fall erforderlich sind. Die Verwaltungsgebühr beträgt mindestens 137,40 € und ist bei Antragstellung zu entrichten.

Je nachdem welche Maßnahmen vor der Wiedererteilung erfolgen müssen, können zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Gebühren, höchstens jedoch 128,00 €, hinzukommen. Das bei einer Neuerteilung ebenfalls zwingend erforderliche Führungszeugnis kann ausschließlich im Bürgerbüro Ihres Wohnortes beantragt werden.

Wann kann der Führerschein sofort eingezogen werden?

Was ist der Unterschied zwischen einem dauerhaften Fahrverbot und dem vorläufigen Entziehen der Fahrerlaubnis? – Es gilt jedoch, zwischen dem dauerhaften Fahrverbot und dem vorläufigen Entziehen der Fahrerlaubnis zu unterschieden. Wer von einem dauerhaften Fahrverbot betroffen ist, muss den Führerschein zu einem vorher abgestimmten Zeitpunkt abgeben und darf für die anschließende Dauer des Fahrverbots kein Fahrzeug führen.

  1. Beim vorläufigen Führerscheinentzug wird sofort nach Begehen der Straftat der Führerschein entzogen;
  2. Das ist insbesondere dann nötig, wenn eine akute Gefährdung des Straßenverkehrs vorliegt und eine richterliche Entscheidung nicht abgewartet werden kann, zum Beispiel beim Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss;

Der vorläufige Entzug des Führerscheins gilt so lange, bis der ursprüngliche Grund entfällt oder eine richterliche Entscheidung vorliegt.

Wie lange hat man Zeit eine MPU zu machen?

FAQ: MPU-Verjährung – Verjährt eine MPU irgendwann? Eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) kann zwar nicht verjähren, dafür aber der Verstoß, der zur Entziehung der Fahrerlaubnis und damit auch zur MPU führte. Die Frist beträgt 15 Jahre. Gibt es den Führerschein also nach 15 Jahren auch ohne MPU zurück? Ja.

Während dieser Zeit sollten Sie allerdings keine erneute Ordnungswidrigkeit oder Straftat begehen, weil die Frist sonst unterbrochen werden kann. Was sollten Sie außerdem bedenken? 15 Jahre sind eine lange Zeit.

Daher kann die zuständige Behörde eine erneute Führerscheinprüfung von Ihnen verlangen, wenn Sie nach der Verjährung einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen. ( 63 Bewertungen, Durchschnitt: 4,24 von 5) Loading.

Was bedeutet der Führerschein wird eingezogen?

Sind Entzug der Fahrerlaubnis und Führerscheinentzug dasselbe? – Beide Begriffe werden häufig in einen Topf geworfen. Rechtlich spricht man aber nicht von Führerscheinentzug, sondern vom Entzug der Fahrerlaubnis. Das bedeutet, dass nach einer Straftat die Berechtigung , ein Kraftfahrzeug zu führen, erlischt.

Sie muss nach Ablauf einer Sperrfrist neu beantragt werden. Außerdem droht eine hohe Geldstrafe und Punkte in Flensburg. Bei der Neubeantragung kann zusätzlich eine MPU verlangt werden. Etwas ganz anderes sind zeitlich befristete Fahrverbote.

Der Führerschein muss in dieser Zeit abgegeben werden. Der Betroffene bekommt ihn aber nach Ablauf des Fahrverbots ohne weitere Auflagen wieder zugesendet.

Wie bekomme ich meinen Führerschein ohne MPU zurück?

Wann Sie den Führerschein ohne MPU wieder bekommen – Den Führerschein gibt es ohne MPU zurück, wenn die Tilgungsfrist abgelaufen ist. Acht Punkte in Flensburg , Alkohol oder Drogen am Steuer – der Fahrerlaubnisentzug dient dem Gesetzgeber der Sicherung des Straßenverkehrs. Wem der „Lappen” entzogen worden ist, muss eine große Verfehlung begangen haben. Die Behörden in Deutschland gehen in diesem Fall davon aus, dass die Fahreignung , welche zum Führen von Kfz notwendig ist, nicht vorhanden ist.

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Nach dem Entzug des Führerscheins durch ein Gericht oder durch behördliche Anordnung gilt es, eine Sperrfrist von mindestens sechs Monaten bis maximal fünf Jahren abzuwarten, bevor ein Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis bei der zuständigen Behörde gestellt werden kann.

Je nach Einzelfall wird dann entschieden, ob eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) notwendig ist.

Was tun bei Führerscheinentzug wegen Alkohol?

Führerschein beantragen nach Entzug – Nach Fahrerlaubnisentzug wegen Alkohol sollten Sie in keinem Fall direkt den Führerschein beantragen. Nach Entzug brauchen Sie dann genügend Zeit, um sich auf die MPU vorzubereiten. Sie müssen wahrscheinlich ein Abstinenzprogramm absolvieren.

Was ist der Unterschied zwischen neuerteilung und wiedererteilung?

Nach dem Entzug der Fahrerlaubnis kommt es nämlich nicht zur Führerschein- Wiedererteilung im wörtlichen Sinne. Der Betroffene erhält nämlich nicht seinen Führerschein, also das amtliche Dokument, zurück, sondern der Führerschein wird neu ausgestellt. Es kommt demnach zur Führerschein- Neuerteilung.

Wie bekomme ich Bescheid ob ich MPU machen muss?

Wem die Fahrerlaubnis entzogen wurde, zum Beispiel, weil Sie infolge Alkohols absolut fahrunfähig waren, Drogen konsumiert oder mehr als 8 Punkte in Flensburg angesammelt haben, dann müssen Sie – gegebenenfalls nach Ablauf einer vom Gericht oder durch das Gesetz bestimmten Sperrfrist – die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragen.

Dies geschieht bei der Führerscheinstelle und ist immer schon 3 Monate vor Ablauf der Sperrfrist möglich. Von einem Verkehrsanwalt, aber auch von der Führerscheinstelle erfahren Sie dann, ob Sie zur Wiedererlangung des Führerscheins eine MPU absolvieren müssen – d.

ob Sie zu einem Idiotentest müssen. MPU steht für „medizinisch-psychologische Untersuchung” und wird immer dann angeordnet, wenn die Führerscheinstelle – aus welchem auf Tatsachen basierenden Grunde auch immer – Zweifel anmeldet, ob ein Autofahrer zum Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr körperlich oder charakterlich geeignet ist.

Diese Zweifel muss der Autofahrer durch ein MPU- Gutachten ausräumen. Das ist bei Alkohol- und Drogenkonsum sowie Medikamentenmissbrauch der Fall. Bei Alterserscheinungen, Krankheiten und Gebrechen bzw. fehlenden Gliedmaßen etc.

geschieht das durch ein rein medizinisches oder fahrtechnisches Gutachten. Auch hier kann der Verkehrsanwalt bei der Auswahl des Gutachters entscheidend beratend zur Seite stehen. Was Sie bei einer MPU erwartet. Die medizinisch-psychologische Untersuchung unterteilt sich in drei Abschnitte: einem Reaktions- bzw.

  1. Reaktions- und Konzentrationstest: Dieser Test sollte eigentlich keine Schwierigkeiten darstellen. Sollten Sie dennoch schlecht abschneiden, erfolgt eine Prüfung des Fahrverhaltens durch einen speziellen Gutachter und/oder einen Fahrprüfer.
  2. Ärztliche Untersuchung: Hierbei handelt es sich um eine körperliche Untersuchung durch einen Verkehrsmediziner. Dabei wird auch über Ihre Erkrankungen und Medikationen gesprochen, die sich auf Ihre Fahrtüchtigkeit auswirken können. Bringen Sie zu dieser Untersuchung Medikamente oder Beipackzettel mit, die Sie einnehmen.
  3. Psychologisches Gespräch: Dies ist der wichtigste Teil der MPU und dauert in der Regel eine Stunde. Ein Verkehrspsychologe befragt Sie in einem persönlichen Gespräch nach Ihrer Einstellung zu Ihrem Fahrverhalten. Auf dieser Grundlage wird dann ermittelt, inwieweit Sie Ihre Fehler einsehen und Ihr Verhalten dementsprechend geändert haben.

Was Sie nach einer Aufforderung zur MPU tun müssen. Wenn Sie von der Führerscheinstelle zur MPU aufgefordert werden, sind folgende Schritte zu beachten:

  1. Die MPU kann nur in einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung (BfF) durchgeführt werden. Sie erhalten eine Aufforderung, aus einer Liste mit Vorschlägen eine Begutachtungsstelle zu wählen. In der Auswahl sind Sie bundesweit völlig frei. Ihnen kann keine bestimmte Begutachtungsstelle vorgeschrieben werden.
  2. Ihre Akte wird zu der von Ihnen ausgewählten Begutachtungsstelle geschickt.
  3. Nach Eingang Ihrer Akte erhalten Sie per Post von der Begutachtungsstelle weitere Informationen sowie eine Zahlungsaufforderung für die MPU.
  4. Erst nach erfolgtem Zahlungseingang wird Ihnen ein Termin für Ihre MPU zugewiesen.

Mit welchen Kosten Sie bei einer MPU rechnen müssen. Die Kosten für eine MPU sind gesetzlich geregelt und richten sich nach der angeordneten Maßnahme. Die Kosten von MPU-Gutachten liegen dabei zwischen 350 und 750 Euro. Gut zu wissen: Das Entgelt muss in jedem Fall vor der Untersuchung bei der Begutachtungsstelle eingehen, eine Ratenzahlung nach Abschluss der MPU ist leider nicht möglich.

Konzentrationstest, eine ärztliche Untersuchung und ein psychologisches Gespräch. Insgesamt dauert eine Untersuchung gut 3 – 4 Stunden. Wer zu einer MPU verpflichtet wurde, sollte auf keinen Fall unvorbereitet in die Untersuchung gehen.

Schließlich müssen Sie glaubhaft nachweisen, dass Sie sich mit Ihren Fehlern auseinandergesetzt und Ihre Einstellung bzw. Verhalten geändert haben. Und das klappt am besten, wenn Sie sich auch wirklich ausführlich und über einen gewissen Zeitraum hinweg und möglichst unter fachkundiger Begleitung mit diesen Fragen beschäftigt haben.

Suchen Sie zur Vorbereitung unbedingt professionelle Hilfe, wie zum Beispiel durch einen Verkehrspsychologen oder verkehrspsychologische Einrichtungen. Die Kosten für ein Beratungsgespräch liegen bei ca.

100 Euro, Gruppenmaßnahmen kosten ca. 600 bis 800 Euro, verhaltenstherapeutische Einzelgespräche ca. 1000 Euro. Aber wie sollen Sie nur den richtigen Vorbereiter finden? Grundsätzlich sollte er Diplompsychologe, möglichst Fachpsychologe für Verkehrspsychologie sein oder einen Master in Psychologie vorweisen können.

Zudem muss er über eine verkehrspsychologische Ausbildung nach §70 FeV bei einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle verfügen. Vertrauenswürdige Kontakte finden Sie u. auf der Homepage der Bundesanstalt für Verkehrswesen unter bast.

de/DE/Verkehrssicherheit/Fachthemen/MPU/MPU-Start). Es kann sein, dass Sie Abstinenznachweise liefern müssen, die besagen, dass Sie über einen vorgeschriebenen Zeitraum alkohol- bzw. drogenfrei gelebt haben. Diese Screenings können nur bei dazu lizenzierten Instituten und auch nur unter Aufsicht nach vorgegebenen Regeln absolviert werden.

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Die Listen der dazu zugelassenen Institute können Sie bei den Verkehrsanwälten, MPU-Vorbereitern oder Führerscheinstellen anfordern. Dabei können Sie zwischen Urinscreenings oder Haaranalysen wählen. a) Urinscreening: Für den Abstinenznachweis von Drogen bzw.

Alkohol mit Hilfe des Urinscreenings gilt: 6 Monate – 4 Urinkontrollen 12 Monate – 6 Urinkontrollen b) Haaranalyse: Für den Nachweis einer einjährigen Drogen- bzw. Alkoholabstinenz mit Hilfe der Haaranalyse sind ausreichend lange und unbehandelte Haare notwendig, dabei entspricht 1 cm Haar einem Monat.

  1. Alkohol: 4 Haaranalysen, 3 cm langes, kopfnahes Haar Drogen: 2 Haaranalysen, 6 cm langes, kopfnahes Haar Urin- und Blutprobe trotz Abstinenznachweis? Bei Alkoholauffälligkeiten erfolgt bei der Begutachtung grundsätzlich eine Blutentnahme, bei einer Drogenauffälligkeit müssen Sie immer einer Urinkontrolle unter Aufsicht abgeben;

Das gilt auch dann, wenn Sie einen Abstinenznachweis erbringen mussten. WELCHE ERGEBNISSE GIBT ES BEI EINEM MPU-GUTACHTEN? Normalerweise erhalten Sie Ihr Gutachten 2 Wochen nach Eingang aller Untersuchungsergebnisse. Wichtig ist, dass Sie allein Anspruch darauf haben, das Gutachten zugesandt zu bekommen. Und wenn sich herausstellen sollte, dass die ganze MPU-Anordnung von Anfang an rechtswidrig war, sich nun aber ein negatives MPU-Gutachten in der Akte befindet, beweist das nachträglich Ihre Ungeeignetheit und heilt sozusagen den Mangel der Rechtswidrigkeit! Dabei kann das Gutachten auf 3 unterschiedlichen Arten ausfallen:

  1. Glückwunsch, Sie haben es geschafft! Sie konnten die Gutachter überzeugen, dass kein Eignungsmangel (mehr) vorliegt. Mit ihrem positiven Gutachten erhalten Sie automatisch Ihren Führerschein zurück.
  2. Sie haben es fast geschafft. Aber so ganz konnten Sie die Gutachter noch nicht überzeugen. In diesem Fall steht in Ihrem MPU-Gutachten die Empfehlung an einer Nachschulung nach §70 (FeV) teilzunehmen. Nach erfolgreicher Absolvierung erhalten Sie dann ohne eine weitere Prüfung Ihren Führerschein zurück.
  3. Fällt Ihre Bewertung negativ aus, konnten Sie die Gutachter nicht überzeugen und Sie müssen weitere Nachweise erbringen. Danach müssen Sie sich zu einer erneuten MPU anmelden.

Wieso Sie auch nach Wiedererlangung der Fahrerlaubnis nicht sicher sein können. Leider ist die Fahrerlaubnis, die wiedererteilt wurde, latent bedroht. Denn wer sich nach einem Entzug seiner Fahrerlaubnis neue Punkte in Flensburg oder neue Verfehlungen leistet, sieht sich unter gewissen Umständen schon wieder dem Fahrerlaubnisüberprüfungsverfahren seitens der Fahrerlaubnisbehörde ausgesetzt.

Verhindern Sie unbedingt, dass das Gutachten unmittelbar der Führerscheinstelle zugesandt wird. Denn wenn sich das – ggf. negative – Gutachten erst einmal in der Führerscheinakte befindet, bekommen Sie es dort nie wieder heraus.

Dabei kann auch erneut eine MPU angeordnet werden. Schon kleinste Fehler im Straßenverkehr können dann unter Umständen wieder zum sofortigen Verlust der Fahrerlaubnis führen.

Wie kann ich wissen ob ich MPU machen muss?

Die Fahrerlaubnisbehörde bestimmt, ob Sie eíne MPU machen müssen! – Nur die Fahrerlaubnisbehörde bestimmt darüber, ob Sie eine MPU machen müssen. Deshalb finden Sie weder in einem Urteil, einem Strafbefehl oder Bußgeldbescheid Hinweise darüber, ob eine MPU auf Sie zukommt.

Unter welchen Voraussetzungen eine MPU gefordert werden kann, bzw. muss, ist in der Fahrerlaubnisverordnung geregelt. Die Fahrerlaubnisbehörde kann auch die Fahrerlaubnis entziehen. Dies ist z. dann der Fall, wenn Sie der Aufforderung ein MPU Gutachten vorzulegen nicht fristgerecht nachkommen, oder ein negatives Gutachten vorlegen.

Achtung! Ob Sie ein negatives Gutachten der Fahrerlaubnisbehörde zukommen lassen, sollten Sie vorher mit einem fachkundigen Berater besprechen..

Wie bekomme ich meinen Führerschein wieder ohne MPU?

Verzichtet ein Betroffener auf die Teilnahme an einer MPU, erhält er seinen Führerschein nach der sogenannten Tilgungsfrist zurück. Die gesetzliche Grundlage bildet § 29 StVG. Demnach gelten alle Vergehen, welche zu einem Fahrerlaubnisentzug geführt haben, nach 10 Jahren als getilgt.

Wie stelle ich einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis?

Wann muss ich die MPU machen?

MPU schon ab 1,1 Promille? – In der Vergangenheit handhabten die Behörden der Bundesländer die Grenze für eine zwingende Anordnung einer MPU unterschiedlich: Nach § 13 Nr. 2 c Fahrerlaubnisverordnung (FEV) ist die Anordnung einer MPU zwingend, wenn ein Fahrzeug mit einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 1,6 Promille oder mehr geführt wurde.

Dennoch ordneten die Behörden einiger Bundesländer eine Zeitlang bereits ab einer BAK von 1,1 Promille eine MPU an. Etwa in Baden-Württemberg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Das führte teilweise zu einer neuen Art des „Führerschein-Tourismus”: Betroffene mit zweitem Wohnsitz in einem anderen Bundesland konnten sich aussuchen, wo sie ihren Führerschein neu beantragen.

So konnten sie mit Glück die strengere Regelung umgehen, beispielsweise auch in Bayern.