Alter Führerschein Klasse 4 Was Darf Ich Fahren?

Alter Führerschein Klasse 4 Was Darf Ich Fahren
Was bedeuten die Schlüsselzahlen? – Was die Schlüsselzahlen aus der Tabelle für die jeweiligen Klassen genau besagen, zeigt die nachfolgende Auflistung:

  • 79 (C1E > 12 000 kg, L ≤ 3) Berechtigung zum Führen von dreiachsigen Zügen mit Zugfahrzeug der Klasse C1 und mehr als 12 t Gesamtmasse.
  • 79. 03 Nur dreirädrige Fahrzeuge.
  • 79. 04 Nur Gespanne aus dreirädrigen Fahrzeugen und einem Anhänger mit einem zGG von höchstens 750 kg.
  • 79. 05 Krafträder der A1-Klasse mit einem Leistungsgewicht von mehr als 0,1 kW/kg.
  • 79. 06 Gespanne der Klasse BE , sofern das zGG des Anhängers 3,5t übersteigt.
  • 171 Klasse C1 – gültig auch für Kraftfahrzeuge der Klasse D mit einem zGG von nicht mehr als 7,5 t, aber ohne Fahrgäste.
  • 174 Klasse L – gültig zum Führen von Zugmaschinen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 40 km/h , auch mit einachsigem Anhänger sowie Gespannen aus diesen Zugmaschinen und Anhängern, wenn sie mit einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h geführt werden.
  • 175 Klasse L – gültig zum Führen von Kfz mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 25 km/h und zum Führen von Kfz mit Ausnahme der zu den Klassen A1, A2 und AM gehörenden mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm.

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Was darf ich mit meinem alten Führerschein fahren?

Was darf man mit der Führerscheinklasse 3 fahren? – Grundsätzlich gilt laut Gesetzgeber eine Besitzstandsregelung : Alle Führerscheininhaber mit der alten Klasse 3 dürfen Fahrzeuge der neuen Führerscheinklassen B, BE, C1 und C1E, AM und L fahren. Soweit der Klassenzuschnitt von alten und neuen Klassen nicht ganz deckungsgleich ist, helfen sogenannte Schlüsselzahlen in der neuen Scheckkarte, damit nichts verloren geht. Noch hat nicht jeder den neuen Führerschein im Scheckkartenformat © dpa/Andreas Gora Bei noch größeren Gespannen (bis 18,75 Tonnen und maximal drei Achsen) sind ab 50 Jahre jedoch Befristung und Gesundheitsuntersuchungen zu beachten. Wurde der Führerschein der Klasse 3 noch vor dem 1. April 1980 erteilt, dann dürfen außerdem Kleinkrafträder mit bis zu 125 Kubikzentimeter gefahren werden. Das entspricht der heutigen Klasse A1. Zum Vergleich: Der Pkw-Führerschein der Klasse B erlaubt nur das Führen von Fahrzeugen bis zu 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.

Das heißt: Wer noch den alten Dreier besitzt, kann damit – obwohl nur am Pkw ausgebildet – Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen fahren. Die alte Fahrberechtigung gilt sogar für Gespanne bis zu zwölf Tonnen , wenn das Zugfahrzeug ein maximal zulässiges Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen hat.

Lesen Sie mehr zum Umfang der Führerscheinklassen.

Wer darf 7 5 t fahren?

Weit verbreiteter Irrtum bei der Schlüsselzahl CE 79 – Viele Fahrerlaubnisinhaber unterliegen nun einem gefährlichen Irrglauben. Sie sind der Meinung, dass sie aufgrund der Schlüsselzahl „CE 79 (C1E ≥ 12. 000 kg; L<3)" auch das Recht erworben hätten, Solo-Lkw mit einer zGM von bis zu 12. 000 kg zu führen. Das ist schlichtweg falsch und wäre eine Straftat (Fahren ohne Fahrerlaubnis). Zu erkennen ist das mit einem einfachen Blick in den Führerschein. Dort ist bei der Klasse C keine Eintragung, sondern lediglich ein Strich zu finden. Außerdem müsste eigentlich jedem klar sein, dass aus dem Vorbesitz der früheren Klasse 3 nicht einfach so der Besitz der Klasse C (= frühere Klasse 2) erwachsen kann.

Was darf ich mit 50 noch fahren?

Übergangsregelungen – Ärztliche Untersuchungen für „Altinhaber” Soweit Inhaber einer Fahrerlaubnis der Klasse 3 keine Fahrzeugkombinationen führen wollen, die nach neuem Recht in die Klasse CE fallen, brauchen sie sich keinen ärztlichen Untersuchungen zu unterziehen.

Bei einem Umtausch ihrer Fahrerlaubnis erhalten sie neben den Klassen B und BE auch die Klassen C1 und C1E ohne Befristung. Die Berechtigung, mit Klasse 3 auch Fahrzeugkombinationen zu führen, die nach neuem Recht zur Klasse CE gehören erlischt mit Vollendung des 50.

Lebensjahres (Hierzu zählen vor allem dreiachsige Züge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 12. 000 kg oder Züge aus einem Zugfahrzeug zwischen 3. 500 kg und 7. 500 kg zulässiger Gesamtmasse und einem Anhänger. Bei einem Umtausch vor Vollendung des 50.

Lebensjahres wird auf Antrag zusätzlich zu den Klassen B, BE, C1 und C1E die Klasse CE zugeteilt, beschränkt auf Züge, die bisher in Klasse 3 fielen und befristet bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres.

Auf dem Führerschein erkennt man dies an der Schlüsselzahl 79 bei der Klasse CE. Will der Inhaber der Fahrerlaubnis diese Berechtigung nach Vollendung des 50. Lebensjahres weiter behalten, muss er einen Antrag auf Verlängerung seiner eingeschränkten Klasse CE stellen.

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Die Verlängerung erfolgt dann unter den allgemein geltenden Bedingungen (s. Ärztliche Untersuchungen/Geltungsdauer der Fahrerlaubnis). Die geschilderte Regelung gilt auch für Inhaber einer Fahrerlaubnis der Klasse 2.

Ihre Berechtigung zum Führen von Fahrzeugen, die in die neuen Klassen C und CE fallen, endet mit Vollendung des 50. Lebensjahres. Will der Betreffende die Berechtigung behalten, muss er einen Antrag auf Umtausch seines alten Führerscheins bzw. einen Antrag auf Verlängerung seiner Fahrerlaubnis der Klassen C und CE stellen.

Wo sehe ich auf dem Führerschein was ich fahren darf?

Welche Informationen finde ich auf der Rückseite meines Führerscheins? – Wenn Sie dachten, dass die Vorderseite Ihres Führerscheins eigentlich schon genug Zahlen beinhaltet, liegen Sie leider falsch – zumindest mit Hinblick auf die Rückseite Ihrer Fahrerlaubnis. Was diese genau bedeuten, erklären wir Ihnen hier:

  • In Feld 9 finden Sie alle Fahrerlaubnisklassen, die schlicht und ergreifend zeigen, welche Fahrzeuge Sie mit Ihrem Führerschein überhaupt fahren dürfen.
  • In Feld 10 ist das Datum eingetragen, an dem Sie die entsprechende Fahrerlaubniserteilung der jeweiligen Klasse erworben haben. Diese Informationen können sich auch im Feld 14 unter Angabe der Nr. 10 finden. Alle Klassen, für die Sie keine Fahrerlaubnis besitzen, werden durch einen Strich entwertet.
  • Feld 11 führt das Gültigkeitsdatum befristet erteilter Fahrerlaubnisklassen an.
  • In Feld 12 finden sich codiert formulierte Beschränkungen und Zusatzangaben inklusiver möglicher Auflagen und Beschränkungen.

Sollten Sie schließlich irgendwann Ihren Wohnsitz ins Ausland verlagern, findet sich in Feld 13 entsprechender Platz für Eintragungen anderer Mitgliedstaaten, Feld 14. dient ebenso wie Feld 10 der Eintragung des Erteilungsdatums der Fahrerlaubnis.

Was darf ich mit einem Führerschein von 1986 fahren?

Lkw, Quad, Motorrad fahren: Mit der Klasse 3 ist einiges möglich – Die Führerscheinklasse 3 ist alt, aber immer noch gültig. Anders als Einstiegsführerscheine wie beispielsweise die Klassen AM und A1 erlaubt der Führerschein der Klasse 3 das Führen einer Vielzahl an Kraftfahrzeugen – allen voran das gemeine Auto. Je nach Ausstellungsort und –Datum können Sie unter anderem folgende Kfz mit einem 3er-Führerschein fahren:

  • Autos bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht
  • Lkw bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht
  • Dreiachsige Züge bis 12 Tonnen Gesamtgewicht – das Zugfahrzeug darf nicht schwerer als 7,5 Tonnen sein
  • Landwirtschaftliche Zugmaschinen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h
  • Motorräder und Trikes

Dank der Klasse C1 mit Schlüsselnummer 171 dürfen Sie auch Busse unter 7,5 Tonnen fahren. Allerdings gilt dies nur, wenn keine Passagiere an Bord des Busses sind – diese dürfen Sie nämlich nicht befördern.

Was ändert sich beim Führerschein ab 50?

LKW-Führerschein über 50 Jahre: besonderen Regelung nur in bestimmten Fällen – Alter Führerschein Klasse 4 Was Darf Ich Fahren Eine Untersuchung beim LKW-Führschein ist Pflicht: Ab 50 ändert sich daran nichts. Mit der Änderung der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) im Dezember 2016 wurden einigen Vorschriften in Bezug auf den LKW-Führerschein abgeschafft bzw. geändert. Bis zu diesem Zeitpunkt musste ein LKW-Führerschein erst ab dem 50. Lebensjahr verlängert werden. Das hieß, eine ärztliche Untersuchung war beim LKW-Führerschein erst ab 50 notwendig.

  1. Diese Regelung ist weggefallen;
  2. Nun sind die Führerscheine der LKW- und Busklassen generell nur noch fünf Jahre gültig;
  3. Für deren Erwerb und Verlängerung muss grundsätzlich eine ärztliche Untersuchung erfolgen;

Gesetzlich bestimmt ist dies in der Anlage 5 zur Fahrerlaubnisverordnung (FeV) : Bewerber um die Erteilung oder Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen C , C1 , CE , C1E , D, D1, DE, D1E sowie der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung müssen sich untersuchen lassen, ob Erkrankungen vorliegen, die die Eignung oder die bedingte Eignung ausschließen.

  1. Eine Beschränkung der Untersuchung beim LKW-Führerschein ab 50 Jahren gibt es nun nicht mehr;
  2. Allerdings gibt es eine Vorschrift, die explizit Fahrerlaubnisinhaber ab diesem Alter betrifft;
  3. Denn bei der Verlängerung der Führerscheinklassen D, D1, DE und D1E ist ab dem 50;

Lebensjahr die Teilnahme an einem Funktions- und Leistungstest nachzuweisen. Dieser Test beinhaltet Untersuchungen zur:

  • Belastbarkeit
  • Konzentration
  • Aufmerksamkeit
  • Orientierung
  • Reaktionsfähigkeit.

Wer darf noch 12 Tonner fahren?

Rahmenbedingungen für die C1E-Klasse – Viele fragen sich in Bezug auf den Führerschein der Klasse C1E: Was darf ich überhaupt fahren? Vorab sei darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei um Fahrzeuge handelt, die auch als leichtere Lastzüge bezeichnet werden.

  • Dabei spielt immer die Fahrzeugkombination eine Rolle;
  • Diese kann sich sowohl aus einem Kfz der Klasse B mit Anhänger als auch aus einem Fahrzeug der Klasse C1 mit Anhänger zusammensetzen;
  • Grundsätzlich bezieht sich der Zusatz „E” immer auf einen Anhänger;

Interessant! Sattelanhänger, die auch als Sattelauflieger bezeichnet werden, unterscheiden sich von den „normalen” Anhängern insofern, dass ein Teil des Gewichts auf die Achsen einer Sattelzugmaschine verlagert wird. Der Auflieger ist über die sogenannte Sattelplatte und den Königszapfen mit der Zugmaschine verbunden. Alter Führerschein Klasse 4 Was Darf Ich Fahren Der Führerschein der Klasse C1E gilt für all jene Gespanne, die nicht mehr als 12 Tonnen auf die Waage bringen. In beiden Fällen liegt die Obergrenze der zulässigen Gesamtmasse bei 12 Tonnen. Des Weiteren ist für den Führerschein C1E relevant, dass die Klasse C1 vorausgesetzt wird. Aber gleichzeitig schließt der C1E-Führerschein die Klasse BE mit ein. Wenn Sie im Vorbesitz einer Fahrerlaubnis der Klasse D1 sind , ermöglicht Ihnen der zusätzliche C1E-Führerschein das Fahren von D1E-Bussen.

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Welcher Führerschein ist für Lkw mit 7 5 t notwendig?

Der Führerschein C1E: Für Anhänger mit mehr als 750 Kilogramm – Der C1E-Führerschein erlaubt es Lkw-Fahrern, das Fahrzeug der Klasse C1 mit einem Anhänger von mehr als 750 Kilogramm zulässige Gesamtmasse zu fahren. Inhaber dieser Fahrerlaubnis dürfen aber auch ein Fahrzeug der Klasse B mit einem Anhänger von mehr als 3500 Kilogramm kombinieren.

Hauptsache, Lkw und Anhänger wiegen zusammen nicht mehr als 12. 000 Kilogramm. Dabei kommt es auf die Eintragung in den Fahrzeugpapieren an. Das tatsächliche Gewicht, also die Zuladung, spielt führerscheinrechtlich keine Rolle.

Auch für die Klasse C1E gilt: Ist der Lkw zur Personenbeförderung gebaut und ausgelegt, darf er mit einem C1E-Führerschein nicht mehr gefahren werden – unabhängig von der Zahl der Sitzplätze.

Welchen Führerschein brauche ich für ein Wohnmobil über 3 5 Tonnen?

Wenn Sie Ihre Fahrerlaubnis nach 1999 bekommen haben, brauchen Sie für ein Wohnmobil über 3, 5t einen Lkw- Führerschein der Klasse C1. Damit dürfen Sie Wohnmobile mit bis zu 7, 5 Tonnen plus einen Anhänger mit bis zu 750 Kilo Gesamtgewicht steuern. Relativ neu ist der Führerschein B96 für Wohnmobile und Anhänger.

Was darf ich mit dem alten grauen Führerschein fahren?

Was darf ich ohne Module fahren?

der Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Zoll. die zur Notfallrettung von anerkannten Rettungsdiensten eingesetzt werden. die zum Zwecke der technischen Entwicklung, zu Reparatur- oder Wartungszwecken oder zur technischen Untersuchung Prüfungen unterzogen werden.

Welche Traktoren darf ich mit der alten Klasse 3 fahren?

Ohne den passenden Führerschein können die in der Land- oder Forstwirtschaft eingesetzten Traktoren und selbstfahrenden Arbeitsmaschinen nicht im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden. Je nach Alter des Fahrzeugführers und der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge gibt es Unterschiede bei den Führerscheinklassen. Führerschein – © Martin Vaupel Martin Vaupel Klasse T – Ein Muss für jeden Landwirt Wer heutzutage in einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb arbeitet (als selbständiger Landwirt oder Angestellter) oder in einem Lohnunternehmen beschäftigt ist, sollte die Führerscheinklasse T besitzen. Die Klasse T kann bereits mit 16 Jahren erworben werden. Wie aus der Abbildung deutlich wird, können dann Schlepper mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH) bis 40 km/h gefahren werden. Auch Anhänger können bis 40 km/h mitgenommen werden, vorausgesetzt sie haben eine entsprechende Zulassung für diese Geschwindigkeit.

Die Regelung der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit ist insbesondere bei noch nicht volljährigen Jugendlichen zu beachten. Beispielsweise dürfte ein 17 jähriger Auszubildender mit der Fahrerlaubnis der Klasse T, auf einem Betrieb der nur Schlepper mit einer bbH von 50 km/h einsetzt, keinen dieser Schlepper bewegen.

Von einer Befreiung dieser Regelung durch die zuständige Führerscheinstelle ist nicht auszugehen. Der ausbildende Betrieb müsste mindestens einen seiner 50er Schlepper auf die bbH von 40 km/h drosseln und umschreiben lassen. Ab 18 Jahre können dann automatisch Schlepper mit einer bbH bis 60 km/h, ebenfalls mit entsprechend zugelassenen Anhängern geführt werden.

  • Selbstfahrende Arbeitsmaschinen wie Mähdrescher, Häcksler oder der selbstfahrende Futtermischwagen können mit der Klasse T bis zu einer bbH von 40 km/h gefahren werden;
  • Klasse L – Für Aushilfen Mit der Fahrerlaubnisklasse L können ab einem Alter von 16 Jahren Schlepper mit einer bbH bis 40 km/h gefahren werden;

Die Anpassung der höheren bauartbedingten Geschwindigkeit von 32 km/h auf 40 km/h ist seit dem 30. 06. 2012 gültig. Der große Vorteil dieser Anpassung ist, dass alle Personen die im Besitz des Führerscheins B (Autoführerschein) sind, automatisch die Führerscheinklasse L besitzen, denn die Klasse B schließt die Klasse L mit ein.

Durch die Änderung der Fahrerlaubnisverordnung können somit alle Autofahrer legal Schlepper bis 40 km/h bbH fahren. Insbesondere für Personen die nur gelegentlich im landwirtschaftlichen Betrieb tätig sind, wie Aushilfen, Praktikanten oder Saisonarbeitskräfte ist dies eine Erleichterung.

Doch Vorsicht: nach wie vor gilt bei der Klasse L, dass bei der Mitführung von Anhängern eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h nicht überschritten werden darf. Egal ob es sich um zulassungsfreie (bis 25 km/h) oder zugelassene Anhänger (z. bis 40 km/h) handelt, die 25 km/h dürfen nicht überschritten werden.

  1. Ansonsten kann es zu empfindlichen Geldbußen und zu einer Erhöhung des Punktekontos in Flensburg kommen;
  2. Denn es handelt sich dann nicht nur um eine Geschwindigkeitsüberschreitung, sondern auch um das „Fahren ohne Fahrerlaubnis” und das trifft Fahrer und Halter gleichermaßen;

Ebenfalls nicht geändert hat sich die maximale Höchstgeschwindigkeit von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen (sfA) die mit der Klasse L bewegt werden dürfen. Die bbH von Mähdreschern, Feldhäckslern oder selbstfahrenden Futtermischwagen darf max. 25 km/h betragen.

Klasse CE – die Königsklasse Bedingt durch das hohe Transportaufkommen in der Landwirtschaft sind auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben verstärkt auch LKWs im Einsatz. Bei den verschiedenen LKW Klassen ist für den landwirtschaftlichen Einsatz die Klasse CE zu bevorzugen.

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Damit können Fahrzeugkombinationen aus einem Kraftfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3500 kg und Anhänger (auch Sattelanhänger) über 750 kg gefahren werden. Der Führerschein der Klasse CE ist auch notwendig, wenn Zugmaschinen mit einer bbH von mehr als 60 km/h gefahren werden sollen.

Seit dem 19. Januar 2013 ist das Mindestalter für den Erwerb des LKW Führerscheins wieder auf 21 Jahre heraufgesetzt worden. Ausnahmen: Wer die Grundqualifikation nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz erworben hat oder eine entsprechende Ausbildung als Berufskraftfahrer, als Fachkraft im Fahrbetrieb oder einem vergleichbaren Beruf absolviert, kann auch mit 18 Jahren den LKW Führerschein erhalten.

Dies ist aber nur für Personen interessant, die im gewerblichen Güterverkehr tätig sind. Bei landwirtschaftlichen Beförderungen der eigenen Produkte und Bedarfsgüter ist dies in der Regel nicht nötig. Umschreibung alter Führerscheine nicht vergessen Viele Fahrzeugführer sind noch im Besitz des alten grauen oder rosafarbenen „Lappens”, mit der Erlaubnis der alten Klasse 3 (Autoführerschein) oder 2 (LKW Führerschein).

  • Eine Umschreibung auf einen EU Führerschein (Scheckarte) ist aus folgenden Gründen zu empfehlen: Inhaber nur der alten Klasse 3 sind nicht im Besitz der wichtigen Führerscheinklasse T;
  • Mit Klasse 3 dürfen zwar Schlepper mit einer bbH von mehr als 32 km/h gefahren werden, aber der Schlepper darf nur eine zulässige Gesamtmasse von 7,5 t haben;

Bei den heutzutage eingesetzten großen Schleppern ist diese Grenze schnell überschritten. Außerdem darf die Betriebsgeschwindigkeit bei der Mitnahme von zwei Anhängern 25 km/h nicht überschreiten. Inhaber der alten Klasse 3 sollten somit möglichst schnell den Führerschein bei der örtlichen Führerscheinstelle umschreiben lassen und die Klasse T beantragen.

  • Bitte überprüfen Sie bei der Aushändigung ob die Klasse T auch wirklich eingetragen ist;
  • Eine spätere Nachtragung ist oftmals nur schwer möglich;
  • Als alter Klasse 3 Inhaber erhalten Sie auch die Klassen C1und C1E;

Damit dürfen Sie auch weiterhin z. LKW bis 7,5 t und in der Zugkombination mit Anhänger bis 12 t zulässiges Gesamtgewicht fahren. Sie können auch auf Antrag noch die Klasse CE 79 bekommen. Damit ist es erlaubt dreiachsige Zugkombinationen aus einem Zugfahrzeug bis 7,5 t und einachsigen Anhänger mit einer Zuggesamtmasse bis 18,75 t zu fahren.

Für CE 79 ist allerdings ab dem 50. Lebensjahr eine ärztliche und augenärztliche Untersuchung notwendig. Inhaber der alten Klasse 2 dürfen LKW entsprechend der Klasse C/CE und auch Fahrzeuge der Klasse T fahren.

Die alte Klasse 2 ist jedoch nur bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres gültig. Das bedeutet, bevor der Führerscheininhaber 50 Jahre wird, muss der Führerschein bei der örtlichen Führerscheinstelle umgeschrieben und die Klasse C/CE beantragt werden. Auch wenn der LKW Führerschein aktuell nicht gebraucht wird, ist die Umschreibung unbedingt zu empfehlen, denn sonst hätte der Inhaber des alten abgelaufenen Führerscheins nicht die Erlaubnis für die Klasse T.

  • Mit der Umschreibung auf C/CE wird automatisch auch T eingetragen;
  • Für die Beantragung der LKW Klasse C/CE ist eine ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit Bescheinigung erforderlich;
  • Diese muss dann alle fünf Jahre erneut bei der Führerscheinstelle vorgelegt werden;

Für die Klasse T werden diese Untersuchungen jedoch nicht benötigt. Wann darf mit L und T gefahren werden Die beschriebenen Führerscheinklassen L und T dürfen nur im Rahmen von land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken eingesetzt werden. Diese Zwecke sind im § 6 der Fahrerlaubnisverordnung genau definiert und in der Übersicht dargestellt. Allerdings gibt es auch einige Ausnahmen:

  • Die Beförderung von gewerblich eingestuften land- oder forstwirtschaftlichen (lof) Erzeugnissen oder lof Bedarfsgütern ist seit dem 28. 07. 2009 mit der Führerscheinklasse L oder T möglich. Bei der Klarstellung durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurde insbesondere darauf hingewiesen, dass es sich bei den Transporten um lof-Zwecke handeln muss. Dabei spielt es keine Rolle in wessen Eigentum sich beispielsweise der Silomais befindet.
    1. Vor diesem Hintergrund sind sämtliche Fahrten mit lof Zwecken, auch wenn Sie von oder für Gewerbebetriebe durchgeführt werden, mit den landwirtschaftlichen Führerscheinklassen möglich;
    2. Somit können z;
    3. Silomais, Gärreste, Getreide, etc;

    für eine gewerbliche Biogasanlage mit den Klassen L und T gefahren werden. Andere gewerbliche Transporte, z. die Beförderung von Erde, Sand oder Baumaterialien für einen Bauunternehmer, sind keine lof Zwecke und somit ist die Führerscheinklasse C/CE vorgeschrieben!

  • Gemäß der 2. Verordnung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften können die Führerscheinklassen L und T auch eingesetzt werden – auf örtlichen Brauchtumsveranstaltungen, – nicht gewerbsmäßig durchgeführte Altmaterialsammlungen oder Landschaftssäuberungsaktionen, – zu Feuerwehreinsätzen oder Feuerwehrübungen, – von Feldgeschworenen im Rahmen ihrer Tätigkeit, – zu den An- oder Abfahrten der genannten Einsätze und Aktionen.

Diese Klarstellungen und Ausnahmen beziehen sich ausschließlich auf die Fahrerlaubnis! Andere Verpflichtungen (Zulassung, Kfz Steuer, Erlaubnis für den Güterkraftverkehr, Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten, Mindestalter, etc. ) sind gegebenenfalls zu erfüllen. Fazit Die Führerscheinklasse T ist ein Muss für jeden Landwirt oder Angestellten der im landwirtschaftlichen Betrieb arbeitet. Damit können die meisten Traktoren und selbstfahrenden Arbeitsmaschinen im Straßenverkehr gefahren werden.