Wie Viel Prozent Haben Führerschein?

Wie Viel Prozent Haben Führerschein

Die Attraktivität des Autofahrens scheint ungebrochen. So stieg die Zahl der Menschen in Deutschland, die eine Pkw-Fahrerlaubnis besitzen, bis 2008 auf rund 60 Millionen. Gemessen an den über 18-jährigen Einwohnern in Deutschland entspricht die Zahl einem Anteil von 87,6 Prozent. Noch 2002 lebten hierzulande nur rund 56,5 Millionen Pkw-Führerscheinbesitzer.

Wie viele haben keinen Führerschein?

Im Jahr 2021 hatten etwa 57,68 Millionen Deutsche einen PKW-Führerschein. Demgegenüber lag die Zahl der Personen ohne eine Fahrerlaubnis für einen PKW bei rund 12,86 Millionen. Insgesamt ist die Zahl der Personen mit einer Fahrerlaubnis in den letzten Jahren gestiegen.

Automobilbranche in Deutschland Einen Führerschein zu haben, bedeutet nicht unbedingt, ein Auto zu besitzen. In 12,66 Millionen Haushalten in Deutschland war kein PKW vorhanden , während die restlichen Haushalte ein oder mehrere PKW besaßen.

Laut der Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse war Volkswagen auch im Jahr 2021 die beliebteste Automarke der Deutschen: Bei rund 15,7 Prozent der deutschen Bevölkerung war der meistgefahrene PKW im Haushalt ein Volkswagen. Auf den Plätzen zwei und drei des Rankings lagen Opel und Mercedes Benz.

  1. Die Anzahl der Personenkraftwagen in Deutschland lag im März 2021 bei rund 48,3 Millionen Fahrzeugen;
  2. Insgesamt ist die Zahl der PKW seit 2000 angestiegen;
  3. Dabei war Benzin die beliebteste Kraftstoffart: Der PKW-Bestand von benzinbetriebenen Autos lag bei rund 31,4 Millionen;

Öffentliche Verkehrsmittel Um den Schadstoffausstoß zu verringern oder aufgrund der angespannten Verkehrslage in den Städten legen einige Menschen ihre Wege lieber mit Bus, Bahn oder Fahrrad zurück: Im Jahr 2018 nutzten rund 25 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung mindestens einmal wöchentlich Bus oder Bahn in der Region, rund 7 Prozent sogar täglich oder fast täglich.

Wie viel Prozent der Österreicher haben einen Führerschein?

Die Entwicklung über die Jahre – Die Gesamtanzahl der ausgestellten Führerscheine geht in Österreich seit Jahren fast kontinuierlich zurück. Die Anzahl der jährlich ausgestellten Pkw-Führerscheine lag im Jahr 2020 bei rund 76. 800, vor zehn Jahren lag die Anzahl noch bei rund 91.

  • 700 Berechtigungen;
  • Der vergleichsweise starke Rückgang von 2019 auf 2020 kann dabei teilweise auf die Corona-Pandemie zurückgeführt werden;
  • Sowohl Fahrstunden als auch Fahrprüfungen unterlagen teilweise Einschränkungen oder waren zeitweise überhaupt nicht erlaubt;

Die Zahl der erworbenen Motorrad-Führerscheine dagegen stieg in den vergangenen Jahren stetig an. Im Jahr 2020 waren es rund 6. 500 Lenkberechtigungen der Klasse A2, dieser erlaubt das Fahren eines Motorrads mit rund 48 PS.

Wie wichtig ist der Führerschein?

Berlin, 8. April 2022 – Der Klimakrise, dem Trend zum Homeoffice oder steigenden Benzinpreisen zum Trotz: Der Pkw-Führerschein bleibt für die allermeisten Menschen von zentraler Bedeutung für die persönliche Mobilität. 92 Prozent der erwachsenen Bundesbürger:innen haben derzeit einen Autoführerschein.

  • Darunter ist für 88 Prozent der eigene Führerschein wichtig oder sogar sehr wichtig, um die täglichen Dinge des Lebens bewältigen zu können;
  • Das gilt auch für die junge Generation: Für 76 Prozent der 16- bis 29-jährigen Führerscheinbesitzer:innen ist die Fahrerlaubnis für das tägliche Leben wichtig oder sehr wichtig;

In der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen sind es 90 Prozent und unter den Befragten ab 45 Jahren sogar 92 Prozent. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1. 003 Personen ab 16 Jahren ergeben. „Lebensstile wandeln sich und das Bewusstsein für den Umwelt- und Klimaschutz steigt, aber die Attraktivität des Führerscheins bleibt ungebrochen”, sagt Dr.

Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Zwar verliert das eigene Auto an Bedeutung und Carsharing-Konzepte, E-Bikes oder ein gut ausgebauter Nahverkehr werden wichtiger, aber der eigene Führerschein bleibt für die meisten Menschen Grundlage individueller Mobilität.

” Laut Umfrage setzen sich 63 Prozent der Führerscheinbesitzer:innen täglich oder fast täglich selbst hinters Steuer, um mit einem Auto ihr Ziel zu erreichen. Weitere 23 Prozent fahren mindestens einmal pro Woche selbst. Bühler: „Der Führerschein ist für die meisten Menschen Voraussetzung, um mobil zu sein und aktiv am Leben teilnehmen zu können.

” Laut den Ergebnissen der Umfrage reichen die Vorteile der Fahrerlaubnis weit über das bloße Beherrschen eines Fahrzeugs hinaus: Gut zwei von drei Bundesbürger:innen sehen den Nutzen des Führerscheins auch darin, dass er als Grundlage für den eigenen Lebensunterhalt dienen kann (68 Prozent).

54 Prozent geben an, dass Fahrschüler:innen im Rahmen der Fahrausbildung die Verkehrsregeln umfassend erlernen und sich damit sicher im Straßenverkehr bewegen können. Und für 44 Prozent vermittelt der Führerschein ein Gefühl von Freiheit, was in der gleichen Größenordnung sowohl für Männer als auch für Frauen gilt.

  • Denken die Befragten an ihre Fahrprüfung zurück, sind die Einschätzungen weit überwiegend positiv;
  • 91 Prozent fühlten sich bei ihrer praktischen Fahrprüfung fair behandelt;
  • Nur bei 7 Prozent war das nicht der Fall und 2 Prozent machten keine Angaben;

„Das ist ein bemerkenswertes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass derzeit rund 40 Prozent der Fahrschülerinnen und Fahrschüler bei der praktischen Prüfung zum Führerschein Klasse B durchfallen”, sagt Bühler. Objektivität und Neutralität der Prüfer:innen sind für 76 Prozent der Befragten bei einer Fahrprüfung besonders wichtig, gefolgt von einer fairen Beurteilung der individuellen Fahrkompetenz (69 Prozent) und der Kompetenz der Prüfer:innen (56 Prozent).

  • Aspekte wie möglichst geringe Kosten (14 Prozent) oder die schnelle Verfügbarkeit eines Prüfungstermins (14 Prozent) spielen nur eine untergeordnete Rolle;
  • Zwei von drei Bundesbürger:innen sind der Meinung, dass sich das deutsche System für die Durchführung der Führerscheinprüfungen bewährt hat und daher bestehen bleiben sollte (66 Prozent);

Eine Minderheit von 24 Prozent kann sich Veränderungen vorstellen und 10 Prozent haben dazu keine Meinung. „Die Prüfungsvorbereitung und die Durchführung der theoretischen Prüfung laufen heute auch mit digitalen Elementen ab, um den Fahrschüler:innen beste Voraussetzungen zu bieten”, sagt Bühler.

  • „Die praktische Fahrprüfung wurde im Jahr 2021 nach langjähriger Vorbereitung um zusätzliche Elemente wie ein Feedbackgespräch und ein elektronisches Prüfprotokoll ergänzt;
  • ” Weitere Anforderungen wie der Umgang mit Fahrerassistenzsystemen werden derzeit in die praktische Prüfung integriert;

Zudem stehen den Fahrschulen zahlreiche Prüfungsfahrzeuge mit Elektroantrieb bereits zur Verfügung. Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1. 003 Personen ab 16 Jahren, die im März 2022 durchgeführt wurde.

Wie viele Fahrschüler gibt es in Deutschland?

20,62 Mio.

Kann man auch ohne Führerschein Leben?

Wir leben im Zeitalter der Mobilität. Doch um von A nach B zu kommen, braucht man keinen Führerschein. Menschen ohne Auto müssen aber kreativer sein. Essen. „Nee!”, sagt Bastian, „glaub’ ich nicht!” Bastian ist eine Konzertbekanntschaft. Heißt: Wir sehen uns immer nur bei Konzerten.

Ich weiß, dass Bastian Sozialpädagoge ist, verheiratet und drei Kinder hat. Bastian weiß, dass ich Journalistin bin, verheiratet und keine Kinder habe. Viel mehr wissen wir nicht voneinander. „Du meinst, du hast wirklich keinen?” Bastian schaut ungläubig.

Ich schüttle den Kopf. Hinter Bastians Stirn arbeitet es. Dann kommt ihm die Erkenntnis: „Ah, im Moment hast du keinen! Wie lange denn noch?” „Nicht im Moment, Bastian. Ich hatte noch nie einen. ” Bastians Reaktion ist mir nicht neu. Er reagiert wie alle. Die hören, dass ich keinen Führerschein habe.

  • Wir leben im Zeitalter der Mobilität;
  • Doch um von A nach B zu kommen, braucht man keinen Führerschein;
  • Allerdings: Menschen ohne Auto müssen kreativer sein als motorisierte Menschen;
  • Wenn sie das sind, sparen sie nicht nur Nerven und Steuern, sondern sehen auch mehr von dem, was sie umgibt;
You might be interested:  Führerschein Wer Zahlt?

Sie schonen die Umwelt, lernen neue Menschen kennen und leben gesünder. Weil sie keinen Parkplatz suchen müssen, so gut wie nie eine Panne haben und nur selten im Stau stehen, sind sie oft pünktlicher. Sie haben gelernt, einen zeitlichen Puffer einzuplanen.

Sie dürfen ohne Freisprechanlage telefonieren, haben mehr Zeit für gute Bücher oder können sich in Bussen und Bahnen auf Termine vorbereiten. Wenn sie denn fahren. Menschen ohne „Lappen” sind Exoten. Das belegt die Statistik.

Laut Kraftfahrtbundesamt erreichte der deutsche Fahrzeugbestand am 2. Januar 2015 mit 62,4 Millionen einen neuen Höchststand (82,7 Prozent davon Pkw). Auf 1000 Einwohner kommen 665 Kraftfahrzeuge. Man kann davon ausgehen, dass es die meisten von ihnen nicht dem unbelehrbaren Nationalspieler Marco Reus gleichtun.

Diejenigen, die keinen Führerschein besitzen wollen, haben dafür verschiedene Gründe. Ökologische, finanzielle oder solche wie ich. Zum Autofahren bin ich in etwa so geeignet, wie eine Katze zum Schlittschuhlaufen.

Es ist nicht mein Ding. Was heute auf Autobahnen passiert, kommt mir wie kriegerische Handlungen vor. Ich bleibe lieber Pazifist. articlebody:textmodule) –> Klare Ansage im Vorfeld: Der Entwurf von einem Leben „mit ohne Auto” lässt sich nur da in die Tat umsetzen, wo flächendeckend für Ersatz gesorgt ist.

In Großstädten mit gutem ÖPNV-Angebot. Heißt: Auch wenn die DB streikt, muss man immer noch ersatzweise mit Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen oder privaten Bahnen vom Fleck kommen. Die Taktung sollte gut und möglichst durchgängig sein, das Haltestellennetz engmaschig und mit vielen Möglichkeiten für Quereinsteiger (vom Bus zur Bahn oder umgekehrt).

Apps ermöglichen inzwischen zeitnahe Möglichkeiten zur Umplanung und bieten aktuelle Informationen. Bei all dem ist in der Tat Kreativität gefordert – man muss rasch Alternativen ins Auge fassen oder neue Wege finden. Autofahrer dagegen denken eindimensional: Einsteigen, losfahren, da sein.

Sobald die Karre versagt, sind sie aufgeschmissen. Auch wenn das mit der guten Taktung im Ruhrgebiet nicht immer klappt – VRR-Partner wie die „Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG” (Bogestra), die „Essener Verkehrs AG” (Evag) oder die „Stadtwerke Oberhausen GmbH” (Stoag) haben die Zeichen der Zeit erkannt: Sie geben ihren Kunden ein Pünktlichkeitsversprechen, bieten eine Mobilitätsgarantie oder halten nach 20 Uhr auch zwischen den Haltestellen.

Das zahlt sich inzwischen aus. Die Anzahl der gemachten Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr stieg, so gab der „Verband Deutscher Verkehrsunternehmen” (VDV) bekannt, im vergangenen Jahr um 0,8 Prozent. Das macht 9,8 Milliarden Fahrten mehr pro Jahr.

In welchem Alter machen die meisten den Führerschein?

Immer weniger junge Menschen machen ihren Führerschein so früh wie möglich. Der Trend weg vom frühen Führerschein hält laut Experten an – habe sich zuletzt sogar verfestigt. In Großstädten wie Berlin legt nach Angaben der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BFV) nur noch etwa jeder fünfte Jugendliche die Fahrprüfung gleich mit 17 Jahren ab.

Inzwischen werde die Abdeckung mit 90 Prozent pro Jahrgang bis zu sechs Jahren später und somit erst im Alter von 23 oder 24 erreicht. Ähnliche Beobachtungen machen der Bundesverband Deutscher Fahrschulunternehmen (BDFU) und das Kraftfahrtbundesamt.

Mit 15 Jahren der Mofa-Führerschein, mit 16 der fürs Moped, mit 17 dann fürs Auto – dieses Ziel habe heute eigentlich nur noch die Jugend auf dem Land, sagte BDFU-Chef Rainer Zeltwanger. Beziehungsweise überall dort, wo man mit Bahnen oder mit dem Fahrrad nicht so einfach unterwegs ist wie in der Großstadt.

Wie viel kostet der Führerschein?

Wann bist Du fit für Deine Theorieprüfung? Muss die Führerschein-App auf 100% gebracht werden?

B-Führerschein Kosten – In der Steiermark kann man aus über 50 Fahrschulen wählen um Autofahren, Motorradfahren, Mopedfahren oder LKW-Fahren zu lernen. Die Auswahl ist groß, die Preisunterschiede bei den Fahrschulen auch. Wir gehen hier auf den Klassiker – den Autoführerschein, auch B-Führerschein genannt, ein.

Die Arbeiterkammer Steiermark verglich stichprobenartig per Mystery Shopping die Preise von 28 Fahrschulen in der ganzen Steiermark und kam dabei zu einem ernüchterndem Ergebnis: Für den Führerschein kommen auf einen Kosten in der Höhe von rund 1.

300 bis 2. 000 Euro je nach Region, Fahrschule und Ausbildung (Klassisch, B-Dual oder L17) zu.

  • Für die klassische Führerschein Ausbildung mit Fahrstunden und Theorie an der Fahrschule sind zwischen rund 1. 500 und 2. 000 Euro zu berappen.
  • Die Mehrphasenausbildung B-Dual ist etwas günstiger und liegt zwischen 1. 260 und 1. 680 Euro.
  • Für die mittlerweile häufigste Führerschein Ausbildung L17 beginnen die Preise bei rund 1. 300 und gehen hinauf bis etwa 1. 900 Euro.

Extra Kosten wie zum Beispiel für den Erste-Hilfe-Kurs, das Arztgutachten, die Prüfgebühr oder die Führerscheinausstellung sind dabei nicht eingerechnet. Die Gesamtpreise für den B-Führerschein setzen sich aus der Grundausbildung , dem Lernmaterial und der Mehrphasenausbildung zusammen. Je nach Fahrschule sind diese inkludiert oder werden extra hinzugerechnet. Also genau schauen!.

Wie viel kostet ein Fahrstunde?

Fahrstunden verursachen hohe Kosten – Die Kosten pro Fahrstunde können je nach Anbieter variieren. Sie sollten aber 40 Euro nicht übersteigen. Eine Führerscheinausbildung in der Fahrschule kann schnell zu einem großen Kostenfaktor werden. Von Anmeldegebühr bis zu den Fahrstundenpreisen kommt schnell eine Summe im vierstelligen Bereich zusammen. Wobei für die Fahrstunden die Kosten deutschlandweit stark variieren können.

Die Unterschiede belaufen sich in verschiedenen Städten auf bis zu 20 Euro pro Fahrstunde. Weiterhin hängt der Preis davon ab, um welche Art der Fahrstunde es sich handelt. So kosten die sogenannten Sonderfahrten in der Regel mehr als eine “normale” Übungsstunde.

Welche Fahrstunden sind eigentlich für den Führerschein Pflicht? Was kosten Fahrstunden im Durchschnitt? Diese Fragen sollen unter anderem in diesem Ratgeber geklärt werden. Außerdem erfahren Sie, in welcher Stadt in Deutschland die Kosten für eine Fahrstunde am niedrigsten sind.

Wie viele machen jährlich den Führerschein?

Die Statistik zeigt eine Zeitreihe zu der Anzahl der jährlich ausgestellten Führerscheine in Deutschland in den Jahren von 2004 bis 2021. Im Jahr 2021 wurden rund 1,28 Millionen Fahrerlaubnisse in Deutschland ausgestellt.

Ist es schlimm wenn man keinen Führerschein hat?

schlimm ist es nicht, aber man ist halt abhängig, entweder von Öffis oder anderen. Meine Mutter hat auch keinen Führerschein, war auch nie ein Problem, wenn es mal in die Stadt ging, dann halt mit der Bahn und den großen Einkauf eben mit meinem Papa, wenn er frei hatte.

Warum machen immer weniger Jugendliche den Führerschein?

Kein Statussymbol mehr : Immer weniger Menschen machen den Führerschein – Ein Führerschein und ein Autoschlüssel liegen auf einem Fahrzeugschein (Archivfoto). Foto: dpa/Marius Becker Exklusiv Laut Kraftfahrtbundesamt sinkt die Zahl junger Menschen mit Führerschein um 600. 000. Das Auto verliert seinen Nimbus als Statussymbol. Das spüren auch die Fahrschulen. Früher hat Kurt Bartels jungen Leuten das Autofahren beigebracht, heute erklärt er in den Theoriestunden schon mal die Vorzüge von Bus und Bahn – oder in seinem Fall: der Schwebebahn.

  • „Der Mobilitätsgedanke hat sich verändert”, sagt der Fahrlehrer aus Wuppertal;
  • „Heute gehört zum theoretischen Fahrunterricht auch die Frage, wie man Mobilität intelligent nutzt;
  • ” Bartels ist Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Nordrhein und arbeitet seit 1981 als Fahrlehrer;

In dieser Zeit hat sich viel verändert. Viele tun sich schwerer beim Fahrunterricht als früher, die Durchfallquoten sind gestiegen, viele brauchen auch mehr Fahrstunden, was den Führerschein deutlich teurer macht. Gleichzeitig sind das erste eigene Auto und der Führerschein für viele junge Menschen auch kein Statussymbol mehr.

Laut Bartels lässt sich das vor allem an einem Trend ablesen: Es gebe immer weniger sogenannte ABE-Verstöße. Heißt: Immer weniger junge Menschen motzen ihr Auto illegal auf. Aktuelle Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zeigen, dass die Zahl junger Menschen, die in Deutschland einen Führerschein besitzen, seit Jahren kontinuierlich abnimmt.

You might be interested:  Was Kostet Ein Führerschein In Der Schweiz?

2010 hatten noch knapp fünf Millionen junge Menschen zwischen 17 und 24 Jahren einen Führerschein, zum Stichtag 1. Januar 2019 waren es nur noch rund 4,4 Millionen, die Pkw, Roller, Motorrad und Co. fahren dürfen. Fahrschulen auf dem Land bleiben gefragt. Foto: FOTO: DPA | GRAFIK: ALICIA PODTSCHASKE Hauptgrund für diese Entwicklung ist natürlich der demografische Wandel, durch den es insgesamt immer weniger junge Menschen in dieser Altersklasse gibt. Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die Zahl junger Menschen zwischen 18 und 24 Jahren von 2010 bis 2018 deutlich sank.

Gleichzeitig nahm jedoch zumindest leicht auch der Anteil derer ab, die in dieser Altersgruppe einen Führerschein haben. Waren es 2010 noch 85,8, Prozent der 18- bis 24-Jährigen, waren es 2016 nur noch 81,9 Prozent und im vergangenen Jahr 79,2 Prozent, wobei die Bevölkerungszahl für das Jahr 2018 auf einer Vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes basiert.

Gerade in Großstädten kommen viele Menschen heute ohne eigenes Auto aus, dank Bus, Bahn, Taxi oder Leih-Fahrrädern. Auch neue Angebote wie Uber, bei denen man vergleichsweise günstig eine Mietwagen samt Fahrer bekommt, ermöglichen den Verzicht auf das eigene Fahrzeug.

Wirtschaftlich bedrohlich ist die Entwicklung für die Fahrschulen aber noch nicht, im Gegenteil: „Die Fahrschulen sind sehr gut ausgelastet”, sagt Bartels. Das liege auch an der guten allgemeinen wirtschaftlichen Situation.

Aber auch beim Fahrlehrerverband Nordrhein hat man Veränderungen festgestellt. So würden speziell in ländlichen Regionen bis zu zwei Drittel der Jugendlichen den Führerschein mit 17 Jahren machen, bei dem sie dann in Begleitung fahren dürfen. „Im städtischen Bereich erleben wir eine gegenteilige Entwicklung”, sagt Bartels: „Da werden die Leute, die einen Führerschein machen, eher älter.

  1. ” Laut Kraftfahrtbundesamt gab es 2010 in Deutschland noch 264;
  2. 883 Männer und Frauen bis 17 Jahre, die einen Führerschein hatten, am 1;
  3. Januar 2019 waren es nur noch 250;
  4. 996;
  5. Dort erlebe man häufiger, dass Menschen mit 23 oder 24 Jahren erst Fahrstunden nehmen, denn: „Sobald Mobilität erforderlich ist, machen die Leute auch den Führerschein;

” Bei der IHK Düsseldorf hat man daher auch noch keine gravierenden Probleme registriert, die Firmen durch junge Menschen ohne Führerschein entstehen. „Gerade am Standort Düsseldorf gibt es sogar viele Betriebe, die darauf hinwirken, dass ihre Mitarbeiter auf das Auto verzichten”, sagt Thomas Vieten, Verkehrsreferent der IHK.

„Aber klar, der Außendienstler muss natürlich weiter Auto fahren können. ” Immer mehr Fahrschul-Kollegen stellen sich laut Bartels darauf ein, dass junge Menschen das Auto nüchtern als Fortbewegungsmittel betrachten.

Der Traum vom eigenen Auto ist für viele dank Car-Sharing und Co. passé. Bartels sieht es gelassen. Auch fürs Car-Sharing braucht man schließlich einen Führerschein..

Wie viele Jugendliche machen noch einen Führerschein?

Zahlen sinken seit 2010 Weniger Jugendliche machen Führerschein – 03. 05. 2019, 14:29 Uhr Wie Viel Prozent Haben Führerschein Immer weniger junge Menschen legen auf dieses Dokument Wert. (Foto: picture alliance/dpa) Immer weniger junge Menschen machen und besitzen einen Führerschein, vermerkt das Kraftfahrtbundesamt. Bei genauerer Betrachtung ergibt die Entwicklung Sinn – jedoch nicht in ländlichen Gebieten. Junge Menschen in Deutschland besitzen zunehmend seltener einen Führerschein. Wie Viel Prozent Haben Führerschein Bei Jugendlichen bis 17 Jahre ging die Zahl der Führerscheine zwischen 2010 und 2019 von rund 157. 000 auf 145. 000 zurück. Bei den 18- bis 20-Jährigen besaßen 2010 insgesamt mehr als 940. 000 Männer und 882. 000 Frauen einen Führerschein, 2019 waren es nur noch etwa 793. 000 Männer und 762. 000 Frauen. Als Hauptgrund für diese Entwicklung gilt der demographische Wandel: Wenn es immer weniger junge Menschen gibt, können auch weniger den Führerschein machen.

Zwischen Jahresbeginn 2010 und Anfang 2019 sank die Zahl der bis 24-Jährigen mit einem Führerschein für Pkw, Motorrad oder Roller von 5,1 Millionen auf 4,4 Millionen, wie die “Rheinische Post” unter Berufung auf Zahlen des Kraftfahrtbundesamts berichtet.

Laut “Rheinischer Post” nimmt aber auch anteilig die Menge der Jugendlichen, die sich die Fahrerlaubnis zulegen, ab. Demnach sollen 2010 noch 86 Prozent der 18- bis 24-Jährigen in Deutschland den Führerschein gemacht haben, im vergangenen Jahr bloß 79 Prozent.

Als Grundlage für die Berechnungen dienen Bevölkerungszahlen für das Jahr 2018 des Statistischen Bundesamtes. Ein weiterer Grund für den Rückgang könnte sein, dass gerade in Großstädten ein Führerschein nicht vonnöten ist: Die öffentlichen Verkehrsmittel fahren in vielen deutschen Städten regelmäßig, alternativ gibt es das Fahrrad und Mitfahrservices wie Uber.

Dies gilt aber nicht für den ländlichen Raum. Laut Fahrlehrerverband Nordrhein machen zumindest in dieser Region bis zu zwei Drittel der Jugendlichen bereits mit 17 Jahren den Führerschein für begleitetes Fahren. Quelle: ntv. de, agr/AFP THEMEN

  • Führerschein
  • Demografischer Wandel
  • Jugend
  • Mobilitätskonzepte

Wie viel Prozent der Fahrschüler fallen durch?

  • Verkehr & Logistik
  • Fahrzeuge & Straßenverkehr

Premium Premium-Statistiken Branchenspezifische und aufwendig recherchierte Fachdaten (zum Teil aus exklusiven Partnerschaften). Für uneingeschränkten Zugriff benötigen Sie einen kostenpflichtigen Account. Die Statistik zeigt die Durchfallquote bei theoretischen Führerscheinprüfungen in den Bundesländern in den Jahr 2020 und 2021. Die gesamte durchschnittliche Durchfallquote bei der theoretischen Führerscheinprüfung im Jahr 2021 lag bei 36,7 Prozent.

Warum ist der Führerschein so schwer?

SPIEGEL ONLINE: Herr Quentin, zum fünften Mal in Folge sind 2017 mehr Fahrschüler durch die Prüfung gefallen als im Vorjahr, woran liegt das? Dieter Quentin: Da muss man zwischen der theoretischen und der praktischen Prüfung unterscheiden. Die Theorieprüfung läuft heute elektronisch ab, nicht mehr auf Papier, und ist dadurch deutlich schwieriger geworden.

Es gibt zum Beispiel Filmsequenzen, in denen eine komplexe Verkehrssituation gezeigt wird, zu der Sie dann Fragen beantworten müssen. Das hat es vor zehn Jahren noch nicht gegeben, da hat man zur Not die Fragen und Antworten auswendig gelernt.

Das geht heute nicht mehr, heute ist jede Frage und jeder Prüfungsbogen anders. SPIEGEL ONLINE: Haben moderne Technologien wie beispielsweise Parkassistenten auch Einfluss auf die Ergebnisse der praktischen Prüfung? Quentin: Nein, niemand besteht die praktische Prüfung, weil er nicht einparken kann und das Auto das inzwischen selbst erledigen kann.

Die Gründe fürs Durchfallen sind klassische Verkehrssituationen wie eine nicht beachtete Vorfahrt, das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder ein Radfahrer, der nicht gesehen wurde. Da hat die moderne Technik noch keinen entscheidenden Einfluss.

Der Straßenverkehr ist heute dichter und komplexer und dadurch für Fahrschüler schwerer zu meistern. SPIEGEL ONLINE: Wer fällt denn am häufigsten durch? Quentin: Wer einen ausländischen Führerschein umschreiben will und dafür nochmal eine theoretische und praktische Prüfung ablegen muss, fällt am ehesten durch.

  • Es gab rund 120;
  • 000 Prüfungen bei Inhabern ausländischer Führerscheine, dabei haben 47;
  • 000 Bewerber nicht bestanden;
  • Dieser Anteil ist bei deutschsprachigen Bewerbern nicht zu verzeichnen;
  • Jüngere Fahrschüler für das begleitete Fahren mit 17 Jahren bestehen dagegen besonders oft, ihre Prüfungsergebnisse sind deutlich besser als die der älteren;

Im Video: Abgewürgt! Fahranfänger geben Gas SPIEGEL ONLINE: Wieso haben es die sogenannten Umschreiber so schwer? Quentin: Das hängt mit Ausbildungs- und Prüfungssituation in den Heimatländern zusammen. Deshalb müssen Inhaber von Führerscheinen aus Ländern wie beispielsweise Russland, Syrien und dem Iran hierzulande eine theoretische und praktische Prüfung ablegen, um einen deutschen Führerschein zu erhalten.

Aber sie müssen vorher keine Fahrstunden nehmen oder am Theorieunterricht teilnehmen. Der Verkehr ist in diesen Ländern aber teilweise nur schwer mit dem in Deutschland vergleichbar. Die Umschreiber haben es deshalb schwerer, wir würden uns hier verpflichtende Fahrstunden wünschen.

SPIEGEL ONLINE: Da geht es aber auch ums Geschäft. Quentin: Ja, es geht aber auch um Verkehrssicherheit. Uns wird oft vorgeworfen, Geschäftemacherei zu betreiben, auch wenn Fahrlehrer nochmal eine zusätzliche Fahrstunde vor der praktischen Prüfung empfehlen, dabei kostet eine Fahrstunde mehr nur rund ein Drittel der Gebühr für eine praktischen Prüfung.

You might be interested:  Wie Viele Monate Vor Dem Geburtstag Muss Man Den Traktor Führerschein Anfangen?

Da sollte man den Fahrlehrer nicht zur Prüfung drängen, sondern warten, bis er der Ansicht ist, dass man die Prüfung auch bestehen kann. SPIEGEL ONLINE: Beim Führerschein der Klasse B fallen die meisten Bewerber durch, woran liegt das? Quentin: Das ist meistens die erste Fahrerlaubnis, die erworben wird.

In der Regel sind Führerscheine für Motorräder oder Lkw Erweiterungen, da haben die Bewerber schon Verkehrserfahrung, deshalb sind die Quoten dort geringer. SPIEGEL ONLINE: Sind Fahrprüfungen nicht zu sehr vom subjektiven Eindruck des Prüfers abhängig? Quentin: Da würde ich ganz klar widersprechen.

  • Es gibt klare Rechtsvorschriften für die Prüfungen und die Prüfungen laufen auch sehr einheitlich ab;
  • Natürlich prüfen dort Menschen, die Dinge unterschiedlich wahrnehmen, aber wir haben eine hohe Gleichmäßigkeit bei den Fahrprüfungen;

SPIEGEL ONLINE: Ist es nicht auch ein gutes Geschäftsmodell, mehr Leute durchfallen zu lassen? Quentin: Nein, Sie verdienen als Fahrlehrer eher Geld, wenn Sie mit möglichst wenig Aufwand viele Schüler durchschleusen, als mit Stammkunden, die eine sehr hohe Anzahl von Fahrstunden brauchen.

  1. Und auch für die Prüforganisationen ist das nicht wirklich ein Geschäft, die Gebühren werden ja vom Bundesverkehrsministerium festgelegt;
  2. SPIEGEL ONLINE: Was muss man tun, um die Fahrprüfung auf jeden Fall zu bestehen? Quentin: Sich optimal vorbereiten, das heißt auch am Theorieunterricht teilnehmen, aufmerksam zuhören und zu Hause die Fragen durcharbeiten;

Dann sollte auch die elektronische Theorieprüfung problemlos klappen, in der Praxis ist die Durchfallquote ohnehin geringer. Aber Pech kann man bei allen Prüfungen haben, auch beim Führerschein..

Wo fallen die meisten Fahrschüler durch?

Hamburger Fahrschüler tun sich schwer – mit rund 45 Prozent ist der Anteil nicht bestandener praktischer Fahrprüfungen im Bundesland Hamburg am höchsten. Prüfungsteilnehmer im Bundesland Bremen fielen ebenfalls vergleichsweise häufig bei der praktischen Prüfung durch.

  1. Prüflinge in den Bundesländern Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz konnten den Fahrlehrer weit häufiger von ihren Fähigkeiten am Steuer eines Pkw überzeugen;
  2. Anderes Bild in der Theorie Die Hamburger und Bremer Fahrschüler hatten bei der theoretischen Führerscheinprüfung mehr Erfolg;

In der Theorie fielen Prüfungsteilnehmer aus den ostdeutschen Bundesländern besonders häufig durch. Angeführt wird das Feld von Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Tendenziell machen in Deutschland weniger Menschen den Führerschein als noch vor zehn Jahren.

Warum haben manche Menschen keinen Führerschein?

Kein Statussymbol mehr : Immer weniger Menschen machen den Führerschein – Ein Führerschein und ein Autoschlüssel liegen auf einem Fahrzeugschein (Archivfoto). Foto: dpa/Marius Becker Exklusiv Laut Kraftfahrtbundesamt sinkt die Zahl junger Menschen mit Führerschein um 600. 000. Das Auto verliert seinen Nimbus als Statussymbol. Das spüren auch die Fahrschulen. Früher hat Kurt Bartels jungen Leuten das Autofahren beigebracht, heute erklärt er in den Theoriestunden schon mal die Vorzüge von Bus und Bahn – oder in seinem Fall: der Schwebebahn.

  • „Der Mobilitätsgedanke hat sich verändert”, sagt der Fahrlehrer aus Wuppertal;
  • „Heute gehört zum theoretischen Fahrunterricht auch die Frage, wie man Mobilität intelligent nutzt;
  • ” Bartels ist Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Nordrhein und arbeitet seit 1981 als Fahrlehrer;

In dieser Zeit hat sich viel verändert. Viele tun sich schwerer beim Fahrunterricht als früher, die Durchfallquoten sind gestiegen, viele brauchen auch mehr Fahrstunden, was den Führerschein deutlich teurer macht. Gleichzeitig sind das erste eigene Auto und der Führerschein für viele junge Menschen auch kein Statussymbol mehr.

Laut Bartels lässt sich das vor allem an einem Trend ablesen: Es gebe immer weniger sogenannte ABE-Verstöße. Heißt: Immer weniger junge Menschen motzen ihr Auto illegal auf. Aktuelle Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zeigen, dass die Zahl junger Menschen, die in Deutschland einen Führerschein besitzen, seit Jahren kontinuierlich abnimmt.

2010 hatten noch knapp fünf Millionen junge Menschen zwischen 17 und 24 Jahren einen Führerschein, zum Stichtag 1. Januar 2019 waren es nur noch rund 4,4 Millionen, die Pkw, Roller, Motorrad und Co. fahren dürfen. Fahrschulen auf dem Land bleiben gefragt. Foto: FOTO: DPA | GRAFIK: ALICIA PODTSCHASKE Hauptgrund für diese Entwicklung ist natürlich der demografische Wandel, durch den es insgesamt immer weniger junge Menschen in dieser Altersklasse gibt. Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die Zahl junger Menschen zwischen 18 und 24 Jahren von 2010 bis 2018 deutlich sank.

Gleichzeitig nahm jedoch zumindest leicht auch der Anteil derer ab, die in dieser Altersgruppe einen Führerschein haben. Waren es 2010 noch 85,8, Prozent der 18- bis 24-Jährigen, waren es 2016 nur noch 81,9 Prozent und im vergangenen Jahr 79,2 Prozent, wobei die Bevölkerungszahl für das Jahr 2018 auf einer Vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes basiert.

Gerade in Großstädten kommen viele Menschen heute ohne eigenes Auto aus, dank Bus, Bahn, Taxi oder Leih-Fahrrädern. Auch neue Angebote wie Uber, bei denen man vergleichsweise günstig eine Mietwagen samt Fahrer bekommt, ermöglichen den Verzicht auf das eigene Fahrzeug.

Wirtschaftlich bedrohlich ist die Entwicklung für die Fahrschulen aber noch nicht, im Gegenteil: „Die Fahrschulen sind sehr gut ausgelastet”, sagt Bartels. Das liege auch an der guten allgemeinen wirtschaftlichen Situation.

Aber auch beim Fahrlehrerverband Nordrhein hat man Veränderungen festgestellt. So würden speziell in ländlichen Regionen bis zu zwei Drittel der Jugendlichen den Führerschein mit 17 Jahren machen, bei dem sie dann in Begleitung fahren dürfen. „Im städtischen Bereich erleben wir eine gegenteilige Entwicklung”, sagt Bartels: „Da werden die Leute, die einen Führerschein machen, eher älter.

” Laut Kraftfahrtbundesamt gab es 2010 in Deutschland noch 264. 883 Männer und Frauen bis 17 Jahre, die einen Führerschein hatten, am 1. Januar 2019 waren es nur noch 250. 996. Dort erlebe man häufiger, dass Menschen mit 23 oder 24 Jahren erst Fahrstunden nehmen, denn: „Sobald Mobilität erforderlich ist, machen die Leute auch den Führerschein.

” Bei der IHK Düsseldorf hat man daher auch noch keine gravierenden Probleme registriert, die Firmen durch junge Menschen ohne Führerschein entstehen. „Gerade am Standort Düsseldorf gibt es sogar viele Betriebe, die darauf hinwirken, dass ihre Mitarbeiter auf das Auto verzichten”, sagt Thomas Vieten, Verkehrsreferent der IHK.

  • „Aber klar, der Außendienstler muss natürlich weiter Auto fahren können;
  • ” Immer mehr Fahrschul-Kollegen stellen sich laut Bartels darauf ein, dass junge Menschen das Auto nüchtern als Fortbewegungsmittel betrachten;

Der Traum vom eigenen Auto ist für viele dank Car-Sharing und Co. passé. Bartels sieht es gelassen. Auch fürs Car-Sharing braucht man schließlich einen Führerschein..

Welche Prominenten haben keinen Führerschein?

Wo auf der Welt braucht man keinen Führerschein?

Fahren ohne Führerschein in Thailand.

Wie viele Menschen verlieren ihren Führerschein?

Bielefeld. Immer mehr Führerscheininhaber müssen ihre Fahrerlaubnis aufgrund von Verkehrsverstößen abgeben. Grund ist die Einführung des neuen Punktesystems im Mai 2014. „Die Zahl der Fälle, in denen Fahrerlaubnisse entzogen wurden, ist seit der Reform angestiegen: von rund 4.

000 im Jahr 2013 auf 7. 500 Entziehungen nach dem Fahreignungs-Bewertungssystem im Jahr 2016″, sagt das Kraftfahrtbundesamt (KBA). Behörden in Ostwestfalen-Lippe berichten von einer ähnlichen Entwicklung. So stieg in Bielefeld die Zahl der Entziehung von Fahrerlaubnissen von 18 Fällen im Jahr 2014 auf 45 im Jahr 2015, 37 Fälle im Jahr 2016 und 38 Fälle im Jahr 2017.

Im laufenden Jahr wurde bereits 16 Mal der Entzug der Fahrerlaubnis aufgrund des Erreichens der Acht-Punkte-Grenze ausgesprochen. „Insgesamt ist die Anzahl der endgültigen Entziehungen seit 2013 gestiegen, weil nunmehr die acht Punkte schneller erreicht werden”, sagt der zuständige Abteilungsleiter im Ordnungsamt der Stadt Bielefeld, Rolf-Dieter Zawada.

  • Besonders stark angestiegen ist nach Zawadas Beobachtung zudem der Bereich der Ermahnungen bei vier bis fünf Punkten oder Verwarnungen bei sechs bis sieben Punkten;
  • Dabei gebe es rund 600 Fälle pro Jahr mehr (2;

200 statt 1. 600): „Das ist sehr viel für eine Stadt wie Bielefeld. ” Steigende Zahlen bei den Entziehungen melden auch die Kreise Lippe, Gütersloh, Paderborn und Minden-Lübbecke. Bemerkenswert ist auch dort der Anstieg der Gesamtfallzahlen: „2013 hat das Straßenverkehrsamt insgesamt 850 Punktefälle bearbeitet, in 2017 insgesamt 1.