Wie Heißt Der Neue Führerschein?

Wie Heißt Der Neue Führerschein

Wer den normalen Pkw-Führerschein der Klasse B macht, muss bei der Prüfung darauf achten, mit welchem Fahrzeug diese absolviert wird. Denn, wer die Fahrprüfung in einem Wagen mit Automatik abschließt, erwirbt damit im Normalfall einen Führerschein, in den die Schlüsselzahl 78 eingetragen wird.

Diese legt fest, dass die Inhaberin oder der Inhaber der Fahrerlaubnis ausschließlich Pkws mit Automatikgetriebe fahren darf. Ärgerlich, denn natürlich ist es attraktiv, während der Führerscheinprüfung ein Fahrzeug mit Automatikschaltung zu nutzen.

Schließlich lässt sich so zumindest das Risiko, den Motor an der ersten Ampel unnötig abzuwürgen, minimieren. Bislang bedeutete dieser Komfort in der Prüfung allerdings eine handfeste Einschränkung für die damit erworbene Fahrerlaubnis. Das ändert sich nun jedoch.

Ab dem 1. April 2021 ist es möglich, in der Fahrprüfung einen Wagen mit Automatikschaltung zu fahren und trotzdem einen (beinahe) uneingeschränkten Pkw-Führerschein der Klasse B zu erhalten. Auch das Umschreiben eines alten Automatik-Führerscheins wird einfacher.

Die gesetzlichen Regelungen dazu sind in § 17a der Fahrerlaubnis-Verordnung festgeschrieben und wurden am 9. Dezember 2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Welche Regelungen dabei gelten, erfährst du hier. Ein wichtiger Hinweis im Vorfeld: Dieser Blogeintrag ist selbstverständlich nicht als Rechtsberatung zu verstehen.

Die können und dürfen wir nicht erteilen. Auch wenn wir uns große Mühe gegeben haben, hier die Regelungen zum neuen B197-Führerschein kompetent und korrekt zusammenzufassen, kann es immer vorkommen, dass sich Fehler einschleichen oder Verordnungen und Gesetze sich in maßgeblichen Punkten ändern.

Um dich rechtssicher zu informieren, solltest du entweder direkt in der Fahrerlaubnis-Verordnung nachschlagen oder eine anwaltliche Rechtsberatung in Anspruch nehmen.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse B und B197?

Rechtliches – Am 1. 21 wurde die Klasse B durch die einfacher zu erlangende Klasse B mit Schlüsselzahl 197 (B197) ersetzt. Du darfst uneingeschränkt Autos mit Handschaltgetriebe und Automatikgetriebe im Inland und Ausland fahren. Deine Fahrausbildung und Prüfung findet auf einem Auto mit Automatikgetriebe statt.

  1. Das Erleichtert deine Prüfung deutlich und reduziert deine Fahrstundenanzahl;
  2. Die Ausbildung zu B197 dauert nicht länger als bei Klasse B, da du durch die Automatikausbildung weniger Fahrstunden benötigst;

In deine Fahrausbildung ist eine kurze Fahrerschulung von 450 Minuten integriert. Damit erlangst du die Befähigung Autos mit Handschaltgetriebe fahren zu dürfen. Nach der Fahrerschulung fährst du mit deinem Fahrlehrer eine kurze Testfahrt. Möchtest du nach dem Autoführerschein zusätzlich den Führerschein Klasse BE, C oder D machen, empfehlen wir die Klasse B.

Was bedeuten die Abkürzungen im neuen Führerschein?

Die Führerscheinklassen für Krafträder beginnen zum Beispiel mit dem Buchstaben A, während die Pkw-Führerscheinklassen den Buchstaben B tragen: Führerscheinklassen für Krafträder: AM, A1, A2 und A. Führerscheinklassen für Pkw: B, BF17, BE, B96. Führerscheinklassen für Lkw: C, CE, C1, C1E.

Wie nennt man den Führerschein?

– Für die gewerbliche Beförderung von Personen , etwa in Taxen , Mietwagen oder Krankenwagen, benötigen Sie einen Personenbeförderungsschein zusätzlich zum Führerschein. Dies schreibt das Personenbeförderungsgesetz vor. Der Personenbeförderungsschein wird bei der örtlichen Gemeinde oder Führerscheinstelle beantragt. Voraussetzungen für die Beantragung sind:

  • der Besitz des Führerscheins Klasse B seit mindestens zwei Jahren
  • ein Mindestalter von 21 Jahren
  • ein bestandener Sehtest
  • ein ärztliches Gutachten über den geeigneten körperlichen und geistigen Zustand.

Beim Antrag ebenfalls einzureichen sind:

  • das polizeiliche Führungszeugnis.
  • ein Auszug aus dem Fahreignungsregister.

Was heisst die 12 auf dem Führerschein?

EU-Führerschein Umtausch & Regelungen. Führerschein im Scheckkartenformat so sieht er aus.

Führerschein Spalte 12 – Ganz unten rechts in der Spalte mit der Nummer 12 sind die Beschränkungen und Auflagen im Führerschein vermerkt. Dabei ist zu beachten, dass die dreistelligen Schlüsselzahlen nur in Deutschland gelten. Für die gesamte EU sind die zweistelligen Schlüsselzahlen im Führerschein gültig.

Was darf ich mit Führerschein Klasse B 197 fahren?

Nach langem Hin und Her hat die Regierung für den 01. 04. 2021 endlich grünes Licht für den Führerschein B197 gegeben. Der B197 erlaubt es uns, die Führerscheinausbildung auf Fahrzeugen mit Schaltgetriebe und Automatikgetrieben zu kombinieren. Die praktische Prüfung kann dann auf einem Auto mit Automatikgetriebe stattfinden.

Dabei entstehen für Dich keine einschränkungen im Führerschein. Das bedeutet eine komplett neue Möglichkeit den Autoführerschein zu erwerben. gültig für:  alle Kraftfahrzeuge mit maximal 3. 500 kg zG (zulässige Gesamtmasse) und mit einem Anhänger mit maximal 750 kg zG.

Es darf höchstens 8 Sitzplätze außer dem Führersitz geben. Wiegt der Anhänger mehr als 750 kg darf das zulässige Gesamtgewicht der Fahrzeugkombination maximal 3. 500 kg betragen. Alter:  ab 18 Jahren, bzw. ab 17 Jahren bei begleitetem Fahren Sonstige Regelungen:  Grundvoraussetzung für alle anderen Kraftwagenklassen; Einschluss der Klassen L und AM; Wegfall der Bestimmung “zG des Anhängers darf maximal der Leermasse des Zugfahrzeugs entsprechen”.

  • Besonderheit:  Die Ausbildung findet vorwiegend auf Fahrzeugen mit                                                              Automatikgetriebe statt;
  • Die Prüfung findet auf einem Fahrzeug mit                                   Automatikgetriebe statt;

10 Fahrstunden zu 45 Minuten auf einem Fahrzeug der Klasse B                                          mit Schaltgetriebe müssen durchgeführt werden. (bestehend aus den Themen Fahrzeugbeherrschung,                                                                Grundfahraufgaben, Überland- und Autobahnfahrten) Das bedeutet: Keine Einschränkung auf Automatik-Fahrzeuge Schneller und leichter zum Führerschein Mehr Spaß beim Fahren  (c) Verlag Heinrich Vogel. Springer Fachmedien München GmbH 3 Pedale bei Fahrzeugen mit Schaltung Nur 2 Pedale bei Fahrzeugen mit Automatik.

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Welche Nachteile hat der B197 Führerschein?

Gibt es für andere Klassen einen Nachteil? – Ein entscheidender Nachteil der Neuregelung: Wer die Klasse B mit Schlüsselzahl 197 erworben hat, erhält bei der Erweiterung seiner Fahrerlaubnis um die aufbauenden Klassen BE , C1 , C1E , C , D1 , D1E , D oder DE eine Automatikbeschränkung – das betrifft zum Beispiel die Fahrerlaubnis für Lkw oder schwere Wohnmobile.

Was steht auf dem neuen Führerschein?

171, 174, 181 – auf den Scheckkarten-Führerscheinen stehen verschiedene Schlüsselzahlen. Was sie bedeuten, erfahren Sie hier.

  • Schlüsselzahlen stehen für Zusatzangaben, Auflagen und Beschränkungen
  • Sie finden sich in Feld 12 des Führerscheins
  • Sie können sich auf einzelne oder alle Klassen beziehen

Auf der Rückseite des Führerscheins im Scheckkartenformat befinden sich nicht nur alle erteilten Fahrzeugklassen und das Datum der jeweiligen Fahrerlaubnis, sondern auch eine Reihe an nationalen und internationalen Schlüsselziffern.

Was steht alles auf dem neuen Führerschein?

Schlüsselzahlen für Fahrerlaubnisklassen – In Spalte 12 auf der Rückseite des neuen EU-Führerscheins sind die sogenannten Schlüsselzahlen vermerkt. Sie stehen für die Zusatzangaben, Beschränkungen und Auflagen der jeweiligen Fahrerlaubnisklasse und gelten europaweit.

  1. Lediglich die nationalen Schlüsselzahlen mit drei Ziffern gelten ausschließlich im Inland;
  2. So steht die Eintragung “01;
  3. 01″ beispielsweise dafür, dass der Führerscheininhaber eine Brille trägt – oder nach Schlüsselzahl “78” nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe lenken darf;

Bezieht sich eine Schlüsselzahl konkret auf eine bestimmte Fahrerlaubnisklasse, wird sie direkt in der Zeile der entsprechenden Klasse vermerkt. Soll sie für sämtliche erteilte Fahrerlaubnisklassen gelten, wird sie in Feld 12 eingetragen, also unterhalb von Klasse T.

Was bedeutet Spalte 11 auf dem Führerschein?

Die genaue zeitliche Befristung der Fahrerlaubnisklassen ergibt sich aus der Spalte 11 auf der Rückseite der neuen EU-Kartenführerscheine. Nach den Bestimmungen werden die Klassen C1, C1E, C und CE werden für 5 Jahre erteilt. Danach erfolgt eine Verlängerung auf Antrag für jeweils fünf Jahre.

Wie heißt der Führerscheinklasse 3 heute?

Welche Klassen stehen im neuen Kartenführerschein? – Bei einem Umtausch der Fahrerlaubnisklasse 3 werden nicht nur die normalen Pkw-Klassen B und BE, sondern auch die Lkw-Klassen C1 und C1E eingetragen. Die Klasse A1 bekommen außerdem all diejenigen, die ihren Klasse-3-Führerschein vor dem 1.

Klasse alt Erteilungsdatum Klasse neu Schlüsselzahlen
3 vor dem 1. 1980 A, A1, AM, B, BE, C1, C1E, CE, L, T* CE 79 (C1E>12 000 kg, L≤3), C1 171, L 174, 175,A1 79. 05, A 79. 03, A 79. 04, BE 79. 06
3 nach dem 31. 80 und vor dem 1. 89 A, A1, AM, B, BE, C1, C1E, CE, L, T* CE 79 (C1E > 12 000 kg, L ≤ 3) ,C1 171, L 174, 175, A1 79. 03, A1 79. 04, A 79. 03, A 79. 04, BE 79. 06
3 nach dem 31. 12. 1988 A, A1, AM, B, BE, C1, C1E, CE, L, T* CE 79 (C1E>12 000 kg, L≤3), C1 171, L 174, A1 79. 03, A1 79. 04, A 79. 03, A 79. 04, BE 79. 06

* Erfolgt die Zuteilung der Klasse T nur auf Antrag, wird diese nur in der Land- und Forstwirtschaft tätigen Personen zugeteilt. Welche neuen Klassen sonst im neuen Führerschein eingetragen werden, können Sie unserer Umtauschtabelle entnehmen..

Was ist Führerscheinklasse AM und L?

Das sind die Unterschiede der Führerscheinklassen L und T – © agrarheute/DS Was früher noch übersichtlich war, ist heute die Unterteilung in 17 verschiedene Führerscheinklassen – ausschließlich T und L beziehen sich auf die Traktorfahrerlaubnis. Mehr lesen • Die Führerscheinklasse L ist im normalen PKW-Schein (Klasse B) enthalten. Im Gegensatz dazu muss die Klasse T zusätzlich erworben werden. • Auch mit dem L-Schein darf man mit 40 km/h Traktoren im Straßenverkehr unterwegs sein. Allerdings dürfen dann mit einem Anhänger nur maximal 25 km/h gefahren werden.

Mit dem T-Führerschein sind hingegen auch Zugmaschinen mit 60 km/h erlaubt. • Die Führerscheinklasse T schließt die Klasse L mit ein. Ebenso ist im T der Mopedschein (AM) enthalten und beim L nicht. • Auch Selbstfahrer dürfen mit der Klasse L auf der Straße bewegt werden.

Jedoch nur, wenn die Maschine eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) von 25 km/h hat. Mit dem T-Führerschein sind alle Selbstfahrer mit bis zu 40 km/h erlaubt. • Keinen Unterschied gibt es tatsächlich bei der zulässigen Anzahl der Anhänger: Wer beispielsweise den L-Schein durch die Klasse B erworben hat, darf genauso wie bei der Führerscheinklasse T mit zwei Anhängern auf der Straße fahren.

Was ist Führerscheinklasse 2 heute?

Alte Führerscheinklasse 2: Unterschied zwischen heute und vergangenen Regelungen – Wie Heißt Der Neue Führerschein Die alte Führerscheinklasse 2 wurde mit der Reform 1999 abgeschafft. Die Führerscheinklassen wurden in Deutschland und innerhalb der Europäischen Union bereits mehrmals reformiert. Eine der umfassendsten Änderungen war 1999 die Umstellung und Anpassung der Fahrerlaubnisklassen. Daher ist es manchmal nicht so einfach herauszufinden, welche Fahrzeuge Inhaber alter Führerscheine fahren dürfen und was bei einer Umschreibung in einen EU-Führerschein mit übertragen wird.

Besonders umständlich kann das bei einem Führerschein der Klasse 2 aussehen. Denn je nach Ausstellungsdatum , umfasst dieser eine Vielzahl an anderen Klassen und erlaubt Inhabern das Führen unterschiedlichster Fahrzeuge.

Grundsätzlich beinhaltet ein alter Führerschein der Klasse 2 Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 t. Ebenfalls eingeschlossen sind Züge mit mehr als drei Achsen. Umgangssprachlich gilt die Fahrerlaubnisklasse 2 auch als LKW-Führerschein. In der nachfolgenden Übersicht finden Sie die heutigen Entsprechungen:

Erteilungs­datum Neue Führer­schein­klassen Schlüssel­nummern
vor dem 1. 12. 54 A, A2, A1, AM, B, BE, C1, C1E, C, CE, L, T C 172, BE 79. 06
vor dem 1. 80 A, A1, AM, B, BE, C1, C1E, C, CE, L, T C 172, A1 79. 05, A 79. 03, A 79. 04, BE 79. 06
nach dem 31. 80 A, A1, AM, B, BE, C1, C1E, C, CE, L, T C 172, A1 79. 03, A1 79. 04, A 79. 03, A 79. 04, BE 79. 06
beschränkt auf Sattel­zug bzw. LKW mit drei Achsen nach dem 31. 12. 85 A, A1, AM, B, BE, C1, C1E, C, CE, L T (nur nach Antrag) C 172, A1 79. 03, A1 79. 04, A 79. 03, A 79. 04, BE 79. 06, CE 79 (L ≤ 3)
Führer­scheine vor dem 1. Juni 1982 aus­gestellt
DDR vor dem 1. 12. 54 A, A2, A1, AM, B, L L 174, 175
DDR nach dem 30. 11. 54 und vor dem 1. 80 A, A1, AM, B, L L 174, 175, A1 79. 05, A 79. 03, A 79. 04
DDR nach dem 1. 80 A, A1, AM, B, L L 174, 175, A1 79. 03, A1 79. 04, A 79. 03, A 79. 04
Führer­scheine vor dem 1. April 1957 aus­gestellt
DDR vor dem 1. 1957 A, A2, A1, AM, B, BE, C1, C1E, C, CE, L, T C 172, BE 79. 06

Auffällig ist auch, dass je nach Ausstellungsdatum bestimmte Schlüsselnummern ebenfalls umgewandelt werden. Was diese bedeuten und warum ab gewissen Daten nur noch einige der Schlüsselnummern gemeinsam mit den neuen Fahrerlaubnisklassen zu finden sind, regelt die Anlage 9 FeV.

Was bedeutet 12 01 auf dem Führerschein?

Sie haben unter Punkt 12 eine andere Ziffer stehen? Die Erklärung – Unter Punkt 12 im Führerschein können aber auch andere Beschränkungen und Auflagen abgebildet werden.

  • 02 steht für Hör- und Kommunikationshilfe
  • 03 findet bei Prothesen und Orthesen der Arme und Beine Anwendung
  • 05 beschreibt Fahrbeschränkung aus medizinischer Sicht. Die Bandbreite reicht hier von “Nur bei Tageslicht” (05. 01) bis zu “Kein Alkohol” (05. 08)
  • Weitere Ziffern beschreiben Anpassungen am Auto wie angepasste Schaltung (10) oder Kupplung (11), oder dass der Führerscheinbesitzer nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe (78) lenken darf.

Was bedeutet im Führerschein 13 14 10?

Welche Informationen finde ich auf der Rückseite meines Führerscheins? – Wenn Sie dachten, dass die Vorderseite Ihres Führerscheins eigentlich schon genug Zahlen beinhaltet, liegen Sie leider falsch – zumindest mit Hinblick auf die Rückseite Ihrer Fahrerlaubnis. Was diese genau bedeuten, erklären wir Ihnen hier:

  • In Feld 9 finden Sie alle Fahrerlaubnisklassen, die schlicht und ergreifend zeigen, welche Fahrzeuge Sie mit Ihrem Führerschein überhaupt fahren dürfen.
  • In Feld 10 ist das Datum eingetragen, an dem Sie die entsprechende Fahrerlaubniserteilung der jeweiligen Klasse erworben haben. Diese Informationen können sich auch im Feld 14 unter Angabe der Nr. 10 finden. Alle Klassen, für die Sie keine Fahrerlaubnis besitzen, werden durch einen Strich entwertet.
  • Feld 11 führt das Gültigkeitsdatum befristet erteilter Fahrerlaubnisklassen an.
  • In Feld 12 finden sich codiert formulierte Beschränkungen und Zusatzangaben inklusiver möglicher Auflagen und Beschränkungen.

Sollten Sie schließlich irgendwann Ihren Wohnsitz ins Ausland verlagern, findet sich in Feld 13 entsprechender Platz für Eintragungen anderer Mitgliedstaaten, Feld 14. dient ebenso wie Feld 10 der Eintragung des Erteilungsdatums der Fahrerlaubnis.

Was bedeutet 01 06 im Führerschein?

Es ist möglich, dass sich in Ihrem Führerschein eine oder mehrere Kodierungen befinden. Dies bedeutet, dass Ihr Führerschein nur unter bestimmten Auflagen oder mit Einschränkungen gültig ist. Diese werden auf der Basis Ihres körperlichen und geistigen Zustands bestimmt, wobei die Risiken, Umstände und Gefahren in Betracht gezogen werden, die dem Betrieb eines bestimmten Motorfahrzeugs eigen sind.

Diese Auflagen und Einschränkungen können sich unter anderem auf die Führerscheinklasse oder die Unterklasse, den Typ des Fahrzeugs, die Nutzungsbedingungen, den Zeitpunkt der Nutzung, wohin Sie sich mit dem Fahrzeug begeben dürfen, die Gültigkeitsdauer, die Nutzung von Orthesen oder Prothesen, usw.

beziehen. Ein Beispiel ist die Kodierung 01. 06. Diese Kodierung besagt, dass Sie ein Fahrzeug nur dann fahren dürfen, wenn Sie eine Brille oder Kontaktlinsen tragen. Ein anderes Beispiel ist die Kodierung 05. 01. Diese bedeutet, dass Sie nur ab eine Stunde nach Sonnenaufgang und bis eine Stunde vor Sonnenuntergang am Verkehr teilnehmen dürfen.

Ist B197 sinnvoll?

B197 – die neue Automatikregelung für den Führerschein der Klasse B – Seit dem 1. April 2021 gibt es eine neue Automatikregelung (Schlüsselzahl 197). Danach hast du die Möglichkeit, auf einem Automatikfahrzeug die Fahrausbildung und die Prüfung durchzuführen und kannst trotzdem ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe fahren, wenn du zusätzlich in deiner Fahrausbildung mindestens 10 Fahrstunden zu je 45 Minuten mit einem Schaltfahrzeug gefahren bist und eine 15-minütige Testfahrt mit deinem Fahrlehrer absolviert hast. Mindestumfang des Theorieunterrichts jeweils Doppelstunden zu je 90 Minuten

  • Grundunterricht: 12 / 6*
  • Klassenspezifischer Unterricht: 2 / 2*
  • Gesamt: 14 / 8*

*mit Vorbesitz einer anderen Klassen Unter folgenden Voraussetzungen kannst du mit der neuen Schlüsselzahl B197 auch Fahrzeuge der Klasse B mit Schaltgetriebe fahren, obwohl die Fahrprüfung auf einem Automatikfahrzeug absolviert wurde:

  • Bei der Ausbildung auf einem Automatikfahrzeug sind mindestens 10 Fahrstunden zu je 45 Minuten auf einem Schaltwagen erforderlich (diese Fahrstunden dürfen frühestens nach der praktischen Grundausbildung erfolgen).
  • Es muss eine 15-minütige Testfahrt mit deinem Fahrlehrer auf einem Schaltwagen durchgeführt werden (innerorts/außerorts).
  • Die Fahrschule stellt dir eine entsprechende Bescheinigung aus.

Solltest du bereits eine Eintragung über eine Automatikbeschränkung in deinem Führerschein haben, kannst du ebenfalls über die neue Automatikregelung B 197  die Austragung der Schlüsselzahl 78 erwirken. Vorteile

  • Die Ausbildung ist pädagogisch sinnvoll nach dem Prinzip “vom Leichten zum Schweren”. Dadurch hast du viel weniger Stress und mehr Spaß bei deinen Fahrstunden.
  • Die Automatikausbildung ist wesentlich umweltfreundlicher.
  • Die Ausbildung auf einem Automatikfahrzeug wird nicht teurer. Vermutlich können sogar Kosten gespart werden, da Ausbildungsziele schneller erreicht werden können.
  • Hast du deine Fahrerlaubnisprüfung der Klasse B auf einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe absolviert, kannst du bei einer Erweiterung auf die Klassen BE, C1 oder C die Prüfung auf einem Automatikfahrzeug ablegen, ohne dass diese Erweiterungsklassen mit der Schlüsselzahl 78 auf Automatikgetriebe beschränkt werden. , du kannst trotzdem mit Fahrzeugen der Klassen BE, C1 oder C mit Schaltgetriebe fahren.
  • Hast du deine Fahrerlaubnisprüfung der Klasse B mit der neuen Automatikregelung (B197) absolviert und beantragst eine Erweiterung auf die Klassen BE, C1 oder C, dann wird, sofern du die Prüfung für diese Erweiterungsklassen auf einem Automatikfahrzeug durchgeführt hast, die jeweilige Erweiterungsklasse durch die Schlüsselzahl 78 auf das Fahren mit Automatikfahrzeugen beschränkt.

Fragen hierzu beantworten wir dir gern in einem persönlichen Gespräch. Bei dem Erwerb der Fahrerlaubnis der Klasse B könnten sich nach der aktuellen Preisliste die Kosten bei angenommenen 40 Fahrstunden (28 Übungs- und 12 Sonderfahrten) inklusive einer theoretischen und praktischen Prüfung auf ca. 2954,42,- € belaufen. Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen*:

Grundbetrag (Kosten für theoretische Ausbildung u. Verwaltungsaufwand) 340,00 EUR (Bei Ersterwerb)
1 Übungsstunde 55,00 EUR
1 Sonderfahrt 60,00 EUR
Vorstellungsgebühr für theoretische Prüfung 36,51 EUR
theoretische Prüfung (DEKRA)* 22,49 EUR
Vorstellungsgebühr für praktische Prüfung 124,00 EUR
praktische Prüfung (DEKRA)* 116,93EUR
Lehrmittel (Lehrbuch u. elektronische Prüfungsbögen) 55,00 EUR

Weitere Kosten entstehen bei der Antragstellung*:

Führerscheingebühr** 43,40 EUR
Erste-Hilfe-Bescheinigung** ca. 50,00 EUR
Sehtest** ca. 10,00 EUR

Die Dauer der praktischen Ausbildung hängt von den persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten des Fahrschülers ab, die Ziele der Fahrschülerausbildungsordnung zu erreichen. * Über die aktuellen Preise informieren Sie sich bitte in der Fahrschule. Der Ausbildungsvertrag kommt mit den Entgelten nach dem aktuellen Preisaushang gem. § 32 FahrlG zustande. ** Diese Fremdleistungen werden nicht von der Fahrschule erhoben..

Kann ich mit B197 Schalter fahren?

B197 – mit dem Automatik zur Prüfung aber Schaltwagen fahren dürfen und können Bisher war es so geregelt, geht ein Bewerber mit dem Schaltwagen zur Prüfung so darf dieser Schaltwagen und Automatik fahren. Hingegen der Bewerber, der mit dem Automatikwagen zur Prüfung kam, die Schlüsselzahl “78” in den Führerschein eingetragen bekam und auch nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe führen durfte.

Der Wunsch vieler Fahrschüler Automatik zu fahren war schon länger da und wurde immer lauter. Ein Grund hielt viele davon ab “was ist wenn ich in einem Betrieb arbeite und dort einen Schaltwagen fahren muss”,.

“ich mir doch lieber einen Schaltwagen kaufe irgendwann”. und viele andere nachvollziehbare Gründe. Aus diesen Gründen quälten sich viele von der ersten Fahrstunde an mit Kupplung und Schalthebel in einem immer dichteren, immer schwieriger werdenden Verkehrsalltag.

Auch wenn wir Fahrlehrer immer versucht haben eine Überforderung von den Schülern fernzuhalten war doch immer der Stress beim Schüler erkennbar, sobald an der Ampel ein anderer Verkehrsteilnehmer hinter uns stand.

Die Folge war, dass viele essentielle Bausteine (Verkehrsbeobachtung, vorausschauendes Fahren,. ) nicht vollumfänglich ab der ersten Fahrstunde eingesetzt werden konnten und dadurch in der Summe mehr Fahrstunden bis zur Prüfungsreife absolviert werden mussten.

Selbst an der Prüfung, wenn der Bewerber seine volle Konzentration auf das Wesentliche richten muss, sich mit so unnützen und wenig zeitgemäßen Dingen wie Kuppeln und Schalten zusätzlich stresst, gefährdet dieser die noch so beste Vorbereitung.

Prüfungssituationen sind nicht alltäglich. Nun werden wir die Ausbildung neu gestalten und bieten jedem Fahrschüler die Wahl: B-Schaltwagen, B-Automatik oder B197. Die Schlüsselzahl 197 ist wie alle 3-stelligen Schlüsselzahlen eine nationale Regelung. Aber keine Sorge, Sie dürfen sowohl in Deutschland als auch im Ausland selbstverständlich Schaltwagen oder Automatik fahren, wenn Sie die Schlüsselzahl 197 eingetragen haben.

Entscheiden Sie sich für die Klasse B197 beginnen wir in den ersten Fahrstunden mit einem Automatikfahrzeug. Hier lernen Sie Lenken, Anfahren von Kreuzungen und Kreisverkehren, die Fahrraumeinteilung, die Verkehrsbeobachtung, vorausschauendes Fahren und wir beginnen mit Parkübungen.

Danach wechseln Sie auf den Schaltwagen, wir üben Anfahren, Anfahren in Steigung und Gefälle, Schalten, wir Parken mit dem Schaltwagen und beginnen dann bereits mit den ersten Sonderfahrten. Hier werden Sie feststellen, dass Ihnen das Schalten viel leichter fällt, da Sie bereits einiges an Fahrerfahrung auf dem Automatik mitbringen.

Den zweiten Teil der Sonderfahrten wechseln wir wieder auf den Automatikwagen, mit dem wir danach die Prüfungsvorbereitung angehen und zeitnah zur Prüfung wollen. Wir rechnen damit, dass in der Summe dabei nicht mehr Fahrstunden auf Sie zukommen als hätten Sie die klassische Ausbildung auf dem Schaltwagen gemacht, eher sogar weniger.

Ihr Vorteil; Sie sparen sicherlich Zeit, dadurch Geld aber ganz sicher Nerven – dürfen aber trotzdem nach bestandener Prüfung sowohl Automatik als auch Schalter fahren. Klingt zu Gut um Wahr zu sein? Nein, ist tatsächlich so! Aber es gibt auch Nachteile ; haben Sie vor den Führerschein zu Erweitern z.

  • auf die Klasse BE (Pkw-Anhänger) oder C1/C/C1E/CE (Lkw) oder D1/D/D1E/DE (Bus) dann müssen Sie entweder mit einem Prüfungsfahrzeug der jeweiligen Klasse mit Schaltgetriebe vorgestellt werden oder erhalten für diese Klasse die Schlüsselzahl “78” (nur Automatikgetriebe) eingetragen;

Aktuell liegt noch keine Rechtsgrundlage vor, welche Austragung der Schlüsselzahl 197 vorsieht. Sollten Sie bei uns den Führerschein BE, C1 oder C1E absolvieren wollen, so haben wir die passenden Fahrzeuge mit Schaltgetriebe im Fuhrpark. Unser großer Lkw (C/CE) verfügt jedoch bereits wie nahezu alle neuen Nutzfahrzeuge über ein Automatikgetriebe.

Kann man von B197 auf B wechseln?

Wer den normalen Pkw-Führerschein der Klasse B macht, muss bei der Prüfung darauf achten, mit welchem Fahrzeug diese absolviert wird. Denn, wer die Fahrprüfung in einem Wagen mit Automatik abschließt, erwirbt damit im Normalfall einen Führerschein, in den die Schlüsselzahl 78 eingetragen wird.

Diese legt fest, dass die Inhaberin oder der Inhaber der Fahrerlaubnis ausschließlich Pkws mit Automatikgetriebe fahren darf. Ärgerlich, denn natürlich ist es attraktiv, während der Führerscheinprüfung ein Fahrzeug mit Automatikschaltung zu nutzen.

Schließlich lässt sich so zumindest das Risiko, den Motor an der ersten Ampel unnötig abzuwürgen, minimieren. Bislang bedeutete dieser Komfort in der Prüfung allerdings eine handfeste Einschränkung für die damit erworbene Fahrerlaubnis. Das ändert sich nun jedoch.

Ab dem 1. April 2021 ist es möglich, in der Fahrprüfung einen Wagen mit Automatikschaltung zu fahren und trotzdem einen (beinahe) uneingeschränkten Pkw-Führerschein der Klasse B zu erhalten. Auch das Umschreiben eines alten Automatik-Führerscheins wird einfacher.

Die gesetzlichen Regelungen dazu sind in § 17a der Fahrerlaubnis-Verordnung festgeschrieben und wurden am 9. Dezember 2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Welche Regelungen dabei gelten, erfährst du hier. Ein wichtiger Hinweis im Vorfeld: Dieser Blogeintrag ist selbstverständlich nicht als Rechtsberatung zu verstehen.

Die können und dürfen wir nicht erteilen. Auch wenn wir uns große Mühe gegeben haben, hier die Regelungen zum neuen B197-Führerschein kompetent und korrekt zusammenzufassen, kann es immer vorkommen, dass sich Fehler einschleichen oder Verordnungen und Gesetze sich in maßgeblichen Punkten ändern.

Um dich rechtssicher zu informieren, solltest du entweder direkt in der Fahrerlaubnis-Verordnung nachschlagen oder eine anwaltliche Rechtsberatung in Anspruch nehmen.

Kann ich mit B197 Schaltwagen fahren?

Die neue Schlüsselzahl B197 bietet die Möglichkeit, auch Schaltwagen fahren zu dürfen, obwohl die Fahrprüfung auf einem Automatikfahrzeug absolviert wurde. Ab dem 01. April 2021 gibt es im Rahmen der Fahrausbildung in der Bundesrepublik Deutschland die sogenannte „Automatikregelung’.