Wann Darf Man Keinen Führerschein Mehr Machen?

Wann Darf Man Keinen Führerschein Mehr Machen
Geschwindigkeitsüberschreitung – Fährst du außerhalb der geschlossenen Ortschaft mehr als 40 km/h zu schnell, erhältst du ein Fahrverbot. Innerorts gilt das ab 31 km/h. Auch Personen, die innerhalb von 12 Monaten zweimal die Geschwindigkeit um mehr als 26 km/h überschritten haben, müssen den Führerschein abgeben.

Wann bekommt man keinen Führerschein mehr?

Neuerteilung des Führerscheins ohne MPU – Wann Darf Man Keinen Führerschein Mehr Machen Nicht immer ist für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis eine erneute Fahrprüfung nötig. Als Voraussetzung für eine Führerschein-Neuerteilung kann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden. Wer die Neuerteilung der Fahrerlaubnis ohne MPU möchte, muss lange warten. Tatsächlich gibt es eine Tilgungsfrist. Die Führerschein Neuerteilung ist nach 10 bis 15 Jahren ohne MPU möglich.

Wichtig ist, wann die Tilgungsfrist für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach deren Entzug beginnt. Sie darf nicht unterbrochen werden, sonst dauert es eventuell noch länger, bis Sie Ihren Führerschein zurückbekommen, auch ohne MPU.

Die Fahrerlaubnis kann aus verwaltungsrechtlichen oder strafrechtlichen Gründen entzogen werden. Verwaltungsrechtliche Gründe sind nach StVG körperliche, geistige oder charakterliche Probleme. Aus strafrechtlicher Sicht wird die Fahrerlaubnis auch entzogen, wenn nach § 69 StGB eine Straftat im Zusammenhang mit dem Fahren eines Fahrzeugs begangen wird.

Bei welchen Krankheiten darf man nicht mehr Autofahren?

Was ist die Sperrfrist?

Was bedeutet eine Sperrfrist? – Die sogenannte Sperrfrist ist in § 69a des Strafgesetzbuches (StGB) geregelt. Als solche wird die Zeitspanne bezeichnet, in welcher nach einem Führerscheinentzug keine neue Fahrerlaubnis beantragt werden kann. Während ein Fahrverbot lediglich abläuft und Betroffene anschließend wieder ganz normal fahren können, ist bei einem Führerscheinentzug „der Lappen weg” – und zwar bis auf weiteres.

Wann beginnt die Sperrfrist zu laufen?

Sperrfristberechnung und Ausspruch der Sperrfrist – Bei einer gerichtlichen Auferlegung der Sperrfrist beginnt diese mit dem Datum der Beendigung der Hauptverhandlung zu laufen, die Sperrfrist wird also ab der Beendigung der Hauptverhandlung (Tag des Urteilsspruchs) ausgesprochen.

Wird die MPU 2022 abgeschafft?

Hoffnungsschimmer für die Abschaffung der MPU in Deutschland – Auch, wenn die MPU in naher Zukunft wohl nicht abgeschafft wird, gibt es einige Punkte, die dafür sprechen, dass sich die Lage in der Zukunft ändern könnte. So fordert der ADAC ein, dass die psychologische Untersuchung der MPU per Ton- und Video-Mitschnitt aufgenommen wird.

Bisher wurde das Gespräch nur durch den Gutachter schriftlich festgehalten. Das bietet viel Raum für Fehlinterpretationen. Desweiteren fordert der ADAC, dass Betroffene frühzeitiger darüber informiert werden, wann der Führerschein entzogen werden soll.

Denn wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, beispielsweise wegen Alkohol am Steuer, beginnt zunächst die Sperrfrist. Diese kann je nach Vergehen eine Dauer von einigen Monaten bis zu fünf Jahren haben. Damit den Betroffenen nicht unnötig viel Zeit verloren geht, können sie in dieser Zeit schon den Antrag auf Wiedererteilung stellen.

  • Zudem sollen laut ADAC endlich Rechtsmittel gegen die Anordnung der MPU zur Verfügung gestellt werden;
  • Bisher gibt es diese gegen die Anordnung der MPU nicht;
  • Das bedeutet, dass sich weder die Entziehung noch die Verweigerung der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis anfechten lässt;

Bei einer möglicherweise subjektiven Einschätzung eines Gutachters ohne Ton- oder Videomitschnitt kann das verheerende und unfaire Folgen für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis der Betroffenen haben. Wann Darf Man Keinen Führerschein Mehr MachenAnfechtbar jedoch ist die Fahreignung als solche, da es sich dabei um einen unbestimmten Rechtsbegriff handelt. Fahreignung umfasst körperliche und geistige Eignung und Persönlichkeitsmerkmale wie beispielsweise Zuverlässigkeit. Solche Persönlichkeitsmerkmale sind wiederum von subjektiver Natur und sollten nicht von einem einzigen Gutacher eingeschätzt werden. Auch der im Verkehrsrecht ständig auftauchende Begriff Mobilitätskompetenz wird derzeit stark diskutiert.

  • Mobilitätskompetent ist, wer Verkehrsregeln beherrscht und sicheres Verhalten im Verkehr an den Tag legt;
  • Genau wie passende Persönlichkeitsmerkmale ist das eine sehr ungenaue Definition;
  • Wie sich aus diesen Argumenten und weiterer Meinungen aus Fachkreisen ableiten lässt, gibt es kein einheitliches Konzept für erfolgreiches Absolvieren der MPU;

Daher sollten übergreifende Standards entwickelt und das Personal weiter qualifiziert werden. Aufgrund dieser Basis und auch weiterer Forderungen finden sich immer mehr Petitionen im Internet und Versammlungen von Privatpersonen, welche die Abschaffung der MPU fordern.

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Kann der Führerschein lebenslang entzogen werden?

Was bedeutet lebenslanger Führerscheinentzug? – Text Bei einem lebenslangen Führerscheinentzug könnten Sie reihenweise Tilgungsfristen verstreichen lassen, ohne dass Sie Ihre Papiere jemals wiedersehen. In diesem Fall wird Ihnen die Fahrerlaubnis unbefristet entzogen, und die Behörde entscheidet darüber, ob und wann Sie sich wieder hinter das Steuer eines Autos setzen dürfen.

  1. Dieser letzte Schritt wird in der Regel bei besonders schweren Verkehrsdelikten oder aus gesundheitlichen Gründen vorgenommen;
  2. Wer wiederholt unter Drogen, alkoholisiert oder trotz Fahrverbot Auto fährt oder wer andere im Verkehr wiederholt nötigt, riskiert den lebenslangen Führerscheinentzug;

Das bedeutet, dass Sie auch keinen Internationalen Führerschein ausstellen lassen können, um im Ausland Auto zu fahren. Nach oben Noch mehr Wissen tanken Das könnte Sie auch interessieren.

Kann mir ein Arzt das Autofahren verbieten?

FAQ: Ärztliches Fahrverbot – Was regelt Anlage 4 der Fahrerlaubnis-Verordnung ? Anlage 4 zur FEV beinhaltet Krankheiten und gesundheitliche Mängel, die die Fahreignung beeinträchtigen oder aufheben können, etwa Epilepsie, schwere Altersdemenz oder Alkoholabhängigkeit.

Kann der Arzt ein Fahrverbot anordnen? Ja, allerdings ist das vom Arzt ausgesprochene Fahrverbot nur eine Warnung des Patienten. Fährt dieser trotzdem, riskiert er seinen Versicherungsschutz und haftet im Falle eines Unfalls.

Wer darf ein rechtlich verbindliches Fahrverbot wegen Erkrankungen aussprechen? Ein rechtliches Fahrverbot kann nur das Gericht oder die zuständige Behörde aussprechen. Die Fahrerlaubnisbehörde wird gewöhnlich die Fahreignung des Betroffenen prüfen und hierfür ein ärztliches Gutachten anordnen. ( 80 Bewertungen, Durchschnitt: 4,04 von 5) Loading.

Kann man wegen Depressionen den Führerschein verlieren?

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Wird ärztliches Fahrverbot an Behörden weitergegeben?

Das ärztliche Fahrverbot ist nicht bindend. Dennoch sind Mediziner dazu verpflichtet, über eine bestehende Fahruntüchtigkeit aufzuklären. Auch eine Meldung an die Behörden kann angezeigt sein.

Wie lange ist der Führerschein weg bei MPU?

Die Sperrfrist dauert mindestens 3 Monate, kann aber auch deutlich länger ausfallen. In einigen Fällen muss der Fahrer zudem infolge der Neubeantragung der Fahrerlaubnis noch einmal eine Fahrprüfung samt Theorie und Praxis absolvieren. Dies hängt von den Behörden und der vorgenommenen Einzelfallprüfung ab.

Wann 2 Jahre Führerscheinentzug?

Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung – Ein Führerscheinverlust im eigentlichen Sinne ist bei der Geschwindigkeitsüberschreitung nicht üblich. Hier werden in der Regel “nur” Fahrverbote ausgesprochen. Umgangssprachlich wird aber auch bei dieser Maßnahme vom Führerscheinentzug wegen zu hoher Geschwindigkeit gesprochen. Folgende Staffelung gibt es dabei:

Dauer des Fahr­verbots Innerorts – Führer­schein­ent­zug Außerorts – Führer­schein­ent­zug
1 Monat ab 31 km/h zu schnell* ab 41 km/h zu schnell*
2 Monate ab 51 km/h zu schnell ab 61 km/h zu schnell
3 Monate ab 61 km/h zu schnell ab 71 km/h zu schnell
* ab 26 km/h für Wiederholungstäter (zweimal mindestens 26 km/h zu schnell innerhalb eines Jahres)

Für Wiederholungstäter gelten spezielle Regeln: Wer innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten zweimal die Geschwindigkeit um mindestens 26 km/h überschreitet, muss den Fahrausweis für einen Monat abgeben. Bekommen Sie aufgrund des Bußgeldkatalogs für eines der beiden Vergehen ein Fahrverbot, wird dieses um einen Monat verlängert. Der Zeitraum von einem Jahr beginnt mit dem ersten Vergehen über 26 km/h. Grundsätzlich ist der Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ärgerlich.

  1. Die Fahrverbote dauern einen bis 3 Monate;
  2. Vielfahrer bzw;
  3. Fahrer, die auf das Fahrzeug angewiesen sind, trifft dies jedoch am härtesten;
  4. Was also tun, wenn die Fahrerlaubnis entzogen werden soll? Oftmals kann von einem Führerscheinentzug bei zu hoher Geschwindigkeit abgesehen werden;

Dies ist jedoch abhängig vom jeweiligen Gericht und wird von Fall zu Fall unterschiedlich entschieden. Sollten Sie also Ihren Fahrausweis dringend benötigen, ist ein Anwalt im Verkehrsrecht dringend zu empfehlen. Im Laufe der Jahre haben sich aufgrund von diversen Gerichtsurteilen verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, bei welchen die Chancen höher sind, einem Führerscheinverlust zu entgehen :

  • Augenblickversagen: Ein sonst konzentrierter Fahrer hat für eine kurze Zeitspanne den Verkehr und seine Regeln außer Acht gelassen.
  • Existenzgefährdung: Kraftfahrer, die selbstständig sind, also ein eigenes Unternehmen besitzen, brauchen den Fahrausweis, um das Unternehmen weiterführen zu können.
  • Arbeitsplatzgefährdung: Fahrer, welche sich in einer Beschäftigung befinden, droht der Verlust der Arbeitsstelle und der Existenz, wenn der Führerschein verloren wird.
  • Zeitablauf: Liegt ein langer Zeitraum zwischen Vergehen und Gerichtsurteil kann vom Fahrverbot abgesehen werden bzw. das Fahrverbot verkürzt werden. Der Zeitraum liegt in der Regel bei 2 Jahren. Dieser Fall ist jedoch nur wirksam, wenn der Fahrer die lange Verfahrensdauer nicht selbst herbeigeführt hat.
  • Notstandssituation: Manchmal kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden, wenn der Fahrer eine notstandsähnliche Situation zu befürchten hatte. Als Beispiel ist hier etwa eine persönliche oder berufliche Ausnahmesituation zu nennen: Ein Taxifahrer wurde von einem Gast genötigt, sich zu beeilen und wurde vom Fahrverbot freigesprochen.
  • Umstand: Wenn der Fahrer aufgrund von persönlichen Umständen zur Eile gezwungen wurde. Hier sind Fälle anzuführen, in denen der Richter “Gnade” walten ließ, weil die betroffene Person eine querschnittsgelähmte Rollstuhlfahrerin ist, welche auf einem Dorf lebt und zur Beschaffung von Nahrungsmitteln in die nächstgrößere Stadt fahren muss.
  • Tatumstände: Der Fahrer hat die Tat aufgrund von besonderen Umständen im Einzelfall begangen. Dies kann beispielsweise ein Einsatzleiter der freiwilligen Feuerwehr sein, welcher im Einzelfall schneller fahren musste. Bei dieser Fallgruppe muss es sich um einen besonderen Einsatz für die Gemeinschaft handeln.
  • Verbotsirrtum: Liegt ein vermeidbarer Verbotsirrtum vor, kann vom temporären Führerscheinverlust abgesehen werden. Als Beispiel sei hier eine verwirrende Beschilderung zu nennen. Wenn also nicht deutlich wird, ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorliegt, kann oftmals von der Entziehung der Fahrerlaubnis abgesehen werden.

Wann Darf Man Keinen Führerschein Mehr Machen Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen Diese Fallgruppen haben sich oftmals “bewährt”, jedoch kann hier nur im Einzelfall entschieden werden. Aus diesem Grund sind sie nicht die Regel. Gelegentlich entscheiden Gerichte zu Gunsten des Verkehrssünders, wenn er einen bestimmten Beruf wie Arzt oder Anwalt ausübt. Dennoch gibt es auch viele Urteile, die dies wieder verneinen würden. Aus diesem Grund ist zu empfehlen, dass ein Anwalt zurate gezogen wird.

Erst mit seiner Beratung können die Chancen beim Entgehen des Fahrverbots erhöht werden. Neben diesen Fallgruppen haben sich auch weitere Methoden bewährt. Nimmt der Fahrer beispielsweise an einem Aufbauseminar teil, kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden.

Dies geschieht in der Regel nur im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen , die der Kraftfahrzeugfahrer ergreift. Ist zusätzlich eine Besserung des Verhaltens im Straßenverkehr zu erkennen, kann auch hier der Führerschein nicht verloren werden. Die Chancen auf ein Absehen sind besonders hoch, wenn der Temposünder zum ersten Mal von einem möglichen Führerscheinverlust betroffen ist.

Die Chancen sinken, wenn der Fahrer bereits das beispielsweise dritte Fahrverbot zu befürchten hat. Wer seine Fahrberechtigung im Zuge einer Geschwindigkeitsüberschreitung verliert, verliert lediglich die Erlaubnis mit der Klasse, mit welcher er die Tat begangen hat , zu fahren.

Das bedeutet, dass beispielsweise ein Fahrer, welcher mit einem Pkw zu schnell gefahren ist, nur seine Berechtigung zum Führen der Klasse B für Pkw verliert. Ist er Berufskraftfahrer, kann er seinen Beruf weiter ausüben, da ihm diese Klasse erhalten bleibt.

  1. Diese Regelung ist nicht bei einem Führerscheinentzug wegen Alkohol oder Drogen möglich;
  2. Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein Absehen vom Fahrverbot immer eine Bußgelderhöhung zur Folge hat;
  3. Wird von der Anordnung eines Fahrverbots ausnahmsweise abgesehen, so soll das für den betreffenden Tatbestand als Regelsatz vorgesehene Bußgeld angemessen erhöht werden;

(§ 4 Absatz 4 Bußgeldkatalog-Verordnung).

Was ist der Unterschied zwischen einem Fahrverbot und einem Führerscheinentzug?

Fahrverbot und Führerscheinentzug: Folgen für Arbeitgeber und Fuhrparkmanagement – Während die Fahrerlaubnis beim Führerscheinentzug erlischt und neu beantragt werden muss, ist ein Fahrverbot ein temporärer Verlust der Fahrerlaubnis. Nach Ablauf des Verbots ist die Fahrerlaubnis automatisch wieder vorhanden.

In beiden Fällen müssen Betroffene ihren Führerschein in amtliche Verwahrung geben und dürfen sich nicht hinters Steuer setzen: Ohne gültige Fahrerlaubnis zu fahren, ist sowohl privat als auch dienstlich strafbar.

Als Arbeitgeber und Halter diverser Firmenfahrzeuge besteht die Verpflichtung mittels regelmäßiger Führerscheinkontrollen bei den Fahrern sicherzustellen, dass eine gültige Fahrerlaubnis vorliegt. Andernfalls machen sich sowohl Fahrzeugführer als auch Halter strafbar.

  1. Die Fuhrparkleitung kann ebenfalls haftbar gemacht werden, wenn der Arbeitgeber (Fahrzeughalter) die Halterverantwortung und damit einhergehend die Pflicht der Führerscheinkontrolle delegiert hat;
  2. Denn: Bewegt ein Dienstwagenfahrer während der Dauer des Fahrverbots oder Führerscheinentzugs ein Firmenfahrzeug, liegt Fahren ohne Fahrerlaubnis nach Paragraf 21 Abs;

1 StVG vor. Im eigenen Interesse sollten Fahrzeughalter und Fuhrparkverantwortliche daher regelmäßig die Führerscheine von Dienstwagenfahrern kontrollieren, um die  Halterhaftung wegen Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis  mit ihren rechtlichen Konsequenzen zu vermeiden.

Kann man einen Führerscheinentzug verkürzen?

Wann kann ich den Führerscheinentzug verkürzen? – Eine Sperre wird im Verkehrsrecht immer wieder verhängt, vor allem wenn stark alkoholisierte Fahrer erfasst werden. In Bezug auf die Fahrtauglichkeit solcher Verkehrsteilnehmer treten schnell Zweifel auf.

In solchen Fällen ist dann auch eine Verordnung zur Teilnahme an einer MPU möglich. Eine solche Frist beträgt in der Regel zwischen neun und elf Monaten. Hier ist die Schwere des Verkehrsverstoßes ein wichtiger Faktor.

Ohne Verkürzung können Betroffene erst drei Monate vor Ende der Sperre einen Antrag auf Neuerteilung stellen. Um die Fahrerlaubnis bzw. den Führerschein schneller wiederzuerlangen, bietet sich deshalb eine Sperrfristverkürzung an. Wann Darf Man Keinen Führerschein Mehr Machen Führerscheinsperre verkürzen: Oft muss eine MPU bestanden werden, damit die Verkürzung funktioniert. Sind Sie selbst betroffen und wollen in Bezug auf Ihren Führerschein die Sperrfrist verkürzen, sollten Sie sich am besten an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden. Dieser kann alle notwendigen Schritte zur Sperrfristverkürzung einleiten und Sie zu weiteren Handlungs­optionen beraten.

Neben dem erfolgreichen Absolvieren eines MPU-Kurses können zusätzliche Schulungen dabei helfen, dass der eigenen Bitte auf Verkürzung nachgekommen wird. Unabhängig davon können Sie auch selbst einen Antrag bei der zuständigen Behörde bzw.

dem Gericht einreichen, in dem Sie um Sperrfristverkürzung bitten. Ein Muster dazu folgt im nächsten Abschnitt.

Kann man den Führerscheinentzug verkürzen?

Führerschein weg: Entzug beeinspruchen? – Nicht nur privat, sondern auch beruflich sind viele Menschen auf ihr Kraftfahrzeug und damit auf einen gültigen Führerschein angewiesen. Ist dieser plötzlich weg, führt dies bei Betroffenen oftmals zu Verzweiflung und Ratlosigkeit.

Zur Erhaltung der eigenen Mobilität stellt sich die Frage, ob ein Führerscheinentzug durch einen Einspruch noch abgewendet werden könnte. Tatsächlich besteht die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen gegen einen Führerscheinentzug Einspruch zu erheben.

Allerdings hat dieser nicht automatisch zur Folge, dass der Entzug der Lenkberechtigung ausbleibt!.

Welche Führerscheine sind ab 2022 nicht mehr gültig?

Ende der alten Führerscheine beschlossen – Die Zeit der alten grauen oder rosafarbenen Führerscheine läuft ab: Der Gesetzgeber hat inzwischen einen Stufenplan eingeführt , nach dem die alten Führerscheine ihre Gültigkeit verlieren. Je nach Ihrem Alter und dem Ausstellungsdatum Ihres Führerscheins gelten unterschiedliche Stichtage.

Die ersten alten Führerscheine laufen im Januar 2022 ab. Die letzten sind dann im Januar 2033 nicht mehr gültig. Gut zu wissen: Wenn Sie Ihren Führerschein umtauschen, müssen Sie keine neue Prüfung machen.

Auch wenn Sie die Umtauschfrist haben verstreichen lassen, bedeutet das nicht, dass Sie Ihre Fahrerlaubnis verlieren. Dieser Inhalt wurde von der Gemeinschaftsredaktion für das Netzwerk der Verbraucherzentralen in Deutschland erstellt..

Warum bekommen einige den Führerschein nach 10 Jahren zurück?

Den Führerschein gibt es nach 10 bis 15 Jahren auch ohne MPU zurück – Warten auf den Führerschein und die MPU umgehen: Oft müssen betroffene wieder in die Fahrschule. Nach 10 bis 15 Jahren gibts den Führerschein wieder zurück auch ohne MPU. Möglich macht dies  Tilgungsfrist. Es existiert zwar offiziell keine Frist für die MPU-Verjährung , allerdings gelten gemäß § 29 Straßenverkehrsgesetz (StVG) alle Vergehen, welche zum Fahrerlaubnisentzug geführt haben, spätestens dann als getilgt.

  • Den Führerschein gibt es aber nach 10 Jahren noch nicht zurück, ohne dass eine MPU absolviert worden ist;
  • Wer die MPU umgehen möchte, muss in der Regel 15 Jahre auf die Fahrerlaubnis warten;
  • Grund dafür ist, dass nicht immer klar ist, wann die Tilgungsfrist beginnt;

Längstens dauert dies aber 5 Jahre, weshalb Betroffene den Führerschein nicht nach 10, sondern 15 Jahren erst zurück erhalten, ohne ein positives MPU-Gutachten abgeben zu müssen. Voraussetzung ist aber, dass in dem Zeitraum keine Verwaltungsakte stattfinden, welche die Tilgungsfrist weiter nach hinten verschieben. ( 203 Bewertungen, Durchschnitt: 3,83 von 5) Loading.

Warum läuft der Führerschein ab?

FAQ: Führerschein mit Ablaufdatum – Kann ein Führerschein ablaufen? Ja, für den neuen EU-Kartenführerschein gilt ein Ablaufdatum. Die Gültigkeit des Dokumentes ist dabei auf 15 Jahre begrenzt. Warum hat der neue EU-Führerschein ein Ablaufdatum? Durch die zeitlich befristete Gültigkeit soll sichergestellt werden, dass das Führerscheinfoto und die verzeichneten Daten zum Inhaber möglichst aktuell sind.

Zudem verfügen die neuen Kartenführerscheine über zusätzlich Sicherheitsmerkmal, die das Fälschen erschweren sollen. Bis wann muss ich meinen Führerschein umtauschen ? Seit der EU-Richtlinie 2006/126/EG besitzt Ihr alter Führerschein ein Ablaufdatum und müssen bis spätestens 2033 umgetauscht werden.

Welche Frist dabei für das Umschreiben gilt, hängt entweder vom Geburtsjahr des Inhabers oder dem Zeitpunkt des Erwerbs ab. Was dabei konkret gilt, können Sie dieser Tabelle entnehmen.

Warum laufen die neuen Führerscheine ab?

Rund 43 Millionen Führerscheine müssen ab 2022 in fälschungssichere Exemplare umgetauscht werden. Jetzt Ihre Frist im Umtausch-Rechner überprüfen.

  • Fristen für den Umtausch aller vor dem 19. 2013 ausgestellten Führerscheine
  • Motorrad- und Pkw-Führerschein wird ohne Prüfung umgetauscht
  • Der Umtausch erfolgt nach Geburts- beziehungsweise Ausstellungsjahr

Es geht um gewaltige Zahlen: etwa 15 Millionen Papierführerscheine (ausgestellt bis 31. 12. 1998) sowie rund 28 Millionen Scheckkartenführerscheine (ausgegeben zwischen 1. 1999 und 18. 2013) müssen in den kommenden Jahren umgetauscht werden. Dieser Prozess muss bis zum 19. 2033 abgeschlossen sein. Der Hintergrund der Umtauschaktion: Führerscheine sollen künftig EU-weit (EU-Richtlinie 2006/126/EG) fälschungssicher und einheitlich sein.

  • Außerdem sollen alle Führerscheine in einer Datenbank erfasst werden, um Missbrauch zu vermeiden;
  • In Deutschland regelt ein Gesetz, in welcher Reihenfolge Autofahrer ihren Führerschein umtauschen müssen – wer wann dran ist, regelt ein zeitlicher Stufenplan;

So sollen eine Überlastung der Behörden und lange Wartezeiten vermieden werden.