Drohnen Führerschein Ab Wann Notwendig?

Drohnen Führerschein Ab Wann Notwendig
Wer braucht den Drohnenführerschein? – Der Drohnenführerschein ist gesetzlich vorgeschrieben: Er ist Pflicht für alle Drohnen, die schwerer als 2kg sind (inzwischen gilt EU-Recht mit neuen Vorgaben, alle Infos zum EU-Drohnenführerschein finden Sie hier ).

  • Davon betroffen ist z;
  • die DJI Inspire Serie;
  • Ein Betrieb Drohnen dieser Gewichtsklasse ist nur zugelassen, wenn der Pilot ausreichende Kenntnisse in bestimmten Bereichen nachgewiesen hat;
  • Dabei ist es egal, ob die Drohne privat oder gewerblich genutzt wird;

Außerdem verlangen die Luftfahrtbehörden der meisten Bundesländer die Vorlage des Drohnenführerschein , wenn eine Aufstiegserlaubnis oder eine Ausnahmegenehmigung von Betriebsverboten für Drohnen beantragt wird. In diesem Fall verlangen die zuständigen Behörden den Kenntnisnachweis grundsätzlich und unabhängig vom Startgewicht der Drohne.

Damit wird der Drohnen-Führerschein auch relevant für Piloten einer Drohne aus den Serien DJI Phantom oder DJI Mavic. Unabhängig diesen gesetzlichen bzw. behördlichen Vorgaben kann es auch sinnvoll sein, in anderen Fällen den Drohnenführerschein zu machen: Zum einen werden in der Prüfungsvorbereitung v.

wichtige rechtliche Grundlagen vermittelt, die jeder Pilot von Drohnen kennen sollte. Daneben ist der Drohnenführerschein ein wichtiger Wettbewerbsvorteil , um sich von schwarzen Schafen im Markt für Luftbilder abzugrenzen. Keinen Drohnenführerschein brauchen Inhaber einer gültigen Erlaubnis als Luftfahrzeugführer.

Wie alt muss man sein um einen Drohnen Führerschein zu machen?

Mindestalter 16 Jahre Drohnenpiloten müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Jüngere dürfen Drohnen aber steuern, wenn das unter direkter Aufsicht einer mindestens 16 Jahre alten Person geschieht, die die notwendige Kompetenz für diese Drohne besitzt (siehe „ Drohnen – Führerschein ‘).

Wann braucht man den kleinen Drohnenführerschein?

Drohnenführerschein – Da Ihre Drohne weniger als 500g wiegt, benötigen Sie vor dem Ablauf einer Übergangsfrist zum 01. 01. 2024 keinen EU-Drohnenführerschein. Nach diesem Datum ist der EU-Kompetenznachweis A1/A3 als kleiner EU-Drohnenführerschein erforderlich.

  • Der zugehörige Kurs samt Prüfung kann online beim Luftfahrt-Bundesamt absolviert werden;
  • Die Kosten liegen;
  • bei 25€;
  • Wir empfehlen eine möglichst frühzeitige Teilnahme an dem Kurs, um mit dem neuen rechtlichen EU-Rahmen vertraut zu sein;

Ausführliche Informationen zu den Drohnenführerscheinen nach EU-Recht finden Sie auf unserer Homepage. Da Ihre Drohne mehr als 500g wiegt, benötigen Sie ab dem 31. 12. 2020 den EU-Kompetenznachweis A1/A3 als kleinen EU-Drohnenführerschein. Der zugehörige Kurs samt Prüfung kann online beim Luftfahrt-Bundesamt absolviert werden.

  • Die Kosten liegen bei 25€;
  • Um bis zum 01;
  • 01;
  • 2024 dichter an unbeteiligten Personen fliegen zu dürfen, ist das EU-Fernpilotenzeugnis A2 erforderlich (Drohnen Kopter-Profi GmbH ablegen;
  • Ausführliche Informationen zu den Drohnenführerscheinen nach EU-Recht finden Sie auf unserer Homepage;

Da Ihre Drohne mehr als 500g wiegt, benötigen Sie ab dem 31. 12. 2020 den EU-Kompetenznachweis A1/A3 als kleinen EU-Drohnenführerschein. Der zugehörige Kurs samt Prüfung kann online beim Luftfahrt-Bundesamt absolviert werden. Die Kosten liegen bei 25€. Ausführliche Informationen zu den Drohnenführerscheinen nach EU-Recht und auch zu den Prüfungen für die theoretischen und praktischen Prüfungen in den Standard-Szenarien finden Sie auf unserer Homepage.

Da Ihre Drohne weniger als 250g wiegt, benötigen Sie keinen Drohnenführerschein nach EU-Recht. Wir empfehlen trotzdem eine Teilnahme am Kurs für den EU-Kompetenznachweis A1/A3 als kleinen EU-Drohnenführerschein.

Der zugehörige Kurs samt Prüfung kann online beim Luftfahrt-Bundesamt absolviert werden. Die Kosten liegen bei 25€.

Was benötigt man für Drohnen?

Achtung: Der Drohnenführerschein / Kenntnisnachweis nach der Drohnen-Verordnung von 2017 wurde abgelöst. Ab dem 1. 2021 gilt die neue EU-Drohnenverordnung mit neuen Regeln, Gesetzen und Vorgaben, die die Drohnen-Gesetze EU-weit vereinheitlichen! In diesem Zuge wird auch ein neuer EU Drohnenführerschein (Kompetenznachweis und Fernpilotenzeugnis) eingeführt. Diesen kann man nur hier bei zertifizierten Prüfstellen ablegen:

  • alle zertifizierte Prüfstellen für EU Fernpiloten-Zeugnis A2 (auch Online Prüfung)

Wichtiger Hinweis vorab: Für alle Drohnen  besteht in Deutschland eine gesetzliche Versicherungspflicht. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung gibt es bereits ab wenigen Euro im Jahr!  Hier geht es zu unserem Drohnen-Versicherungsvergleich : zum Vergleich DROHNENVERSICHERUNGEN.

Wann muss ich Drohne registrieren?

Ab dem 31. 12. 2020 muss sich jeder Betreiber eines UAS registrieren, der ein UAS mit einer Startmasse von 250 g oder mehr betreibt. Eine Registrierungspflicht für UAS -Betreiber besteht auch für UAS von weniger als 250 g, wenn das UAS mit einem Sensor zur Erfassung personengebundener Daten, z.

Wie viel kostet ein Drohnenführerschein?

FAQ: Drohnenführerschein – Für welche Drohnen braucht man keinen Führerschein? Für Drohnen unter 250 Gramm ist kein Führerschein vorgeschrieben. Dies gilt sowohl für Bestandsdrohnen als auch für Drohnen der neuen EU-Klasse C0. Was kostet der kleine Drohnenführerschein? Den kleinen Drohnenführerschein (EU- Kompetenznachweis) können Sie aktuell (Stand: Oktober 2021) normalerweise noch kostenlos auf der Webseite des Luftfahrt-Bundesamts erwerben.

Im Laufe des Jahres ist jedoch geplant, die Gebühr auf 25 Euro festzusetzen. Weitere Infos zu den Kosten für den großen Drohnenführerschein (EU-Fernpilotenzeugnis) finden Sie an dieser Stelle. Was passiert, wenn man ohne Drohnenführerschein erwischt wird? Lassen Sie Ihr unbemanntes Luftfahrzeug ohne entsprechenden Führerschein abheben, kann Ihnen gemäß dem Bußgeldkatalog für Drohnen ein Bußgeld von bis zu 50.

000 Euro aufgebrummt werden.

Sind Drohnen für Kinder erlaubt?

Gibt es ein gesetzliches Mindestalter? – Abgesehen von dem „ab 14 Jahren”-Sticker auf der Verpackung vieler Drohnen, gibt es in Deutschland grundsätzlich kein Mindestalter für den Betrieb und das Steuern von Drohnen. Wer eine Drohne mit einem Abfluggewicht von über 2 kg aufsteigen lassen möchte, muss aber in jedem Fall einen Kenntnisnachweis erbringen, bevor man starten darf.

(Hinweis: Neue Regelungen ab 1. Januar 2021!) Dieser Kenntnisnachweis kann erst ab der Vollendung des 14. Lebensjahres abgelegt werden. Unter 18 Jahren ist außerdem die Einwilligung des Erziehungsberechtigten notwendig.

Ab dem 1. Januar 2021 gelten die neuen EU-Drohnenregelungen. Hier ist das Mindestalter zum Erwerb des EU-Kenntnisnachweises auf 16 Jahre festgelegt worden. Drohnen, die diesen Kenntnisnachweis fordern, dürfen somit nur von Personen mit einem Alter von mindestens 16 Jahren betrieben werden.

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Spezielle Ausnahmen gibt es für leichte Drohnen (unter 250g AUW ) oder für den Fall, dass der Betrieb unter Aufsicht eines Piloten erfolgt, der/die den nötigen Kenntnisnachweis erbracht hat. EU-Mitgliedsstaaten können das Mindestalter für das Ableisten des Kenntnisnachweis jedoch theoretisch absenken.

Dann hat dieser Nachweise aber keine EU-weite Gültigkeit mehr. Mehr zu dem Thema EU-Drohnenführerschein lest ihr in unseren ausführlichen FAQ. Dasselbe gilt im Übrigen auch für einige Drohnen-Haftpflichtversicherungen , die auch für Kinder Pflicht ist. Es gibt Familienversicherungen, die Kinder mit einschließen.

In der Regel braucht aber jeder Pilot seine eigene Versicherung – unabhängig vom Alter! Ob die Drohnen-Versicherung ein Mindestalter vorschreibt, musst du unbedingt vorher prüfen. Denn das kann ein Ausschlusskriterium sein.

Hier immer daran denken: Dass dein Kind mit der Drohne einen Unfall verursacht, ist deutlich wahrscheinlicher , als dass ein Erwachsener Pilot mit Erfahrung mit seiner Drohne das Eigentum oder Leben Dritter beeinträchtigt. Daher auf jeden Fall für einen greifenden Versicherungsschutz für deinen Nachwuchs sorgen!.

Für welche Drohne braucht man keinen Führerschein?

Wo dürfen Drohnen fliegen, die leichter als 250 g sind? – Für bestimmte Drohnen gelten geringere Anforderungen. Solche Modelle unterliegen zwar der Versicherungspflicht, aber deren Drohnenpiloten müssen sich nicht registrieren und die Drohne auch nicht kennzeichnen. Dazu müssen jedoch folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Maximales Startgewicht von 250 g oder weniger
  • 19 m/s maximale Horizontalgeschwindigkeit
  • Keine Kamera
  • Keine Einrichtung zum Empfang optischer oder akustischer Signale sowie von Funksignalen

Ein weiterer Vorteil dieser Modelle ist, dass Jugendliche unter 16 Jahren diese Drohnen unter Aufsicht eines Erwachsenen fliegen dürfen. In der EU-Drohnenverordnung sind zwei Drohnen-Führerscheine definiert. Es handelt sich um den “kleinen Drohnenführerschein” (EU-Kompetenznachweis) und den “großen Drohnenführerschein” (EU-Fernpiloten-Zeugnis). Den kleinen Drohnenführerschein legen Sie online ab.

Außerdem dürfen diese Modelle über Wohngebieten genutzt werden. Beim Luftfahrt-Bundesamt haben Sie die Möglichkeit, den Trainingstest so oft zu wiederholen, bis Sie sich sicher fühlen. Für den kleinen Drohnenführerschein absolvieren Sie einen Multiple Choice Test mit etwa 40 Fragen.

Für das Bestehen müssen Sie 75 Prozent der Fragen korrekt beantworten. Sie erhalten den Kompetenznachweis zum Ausdrucken mit einer Gültigkeit von fünf Jahren. Noch erhebt das Amt keine Gebühren für die Führerscheinprüfung. Das Fernpiloten-Zeugnis ist erheblich aufwendiger.

Sie benötigen für den großen Drohnen-Führerschein zuerst den Kompetenznachweis. Außerdem sind Sie verpflichtet, ein Selbsttraining auf offenem Feld durchzuführen. Die Prüfung nimmt ein zugelassener Dienstleister ab.

Rechnen Sie mit Kosten in Höhe von 250 bis ca. 500 Euro. Wann Sie einen Drohnen-Führerschein benötigen, hängt von der Drohne ab, mit der Sie fliegen.

  • Ohne Führerschein dürfen Sie Bestandsdrohnen unter 250 g maximalem Startgewicht und Modelle der neuen Klasse C0 fliegen.
  • Der kleine Drohnenführerschein ist erforderlich, um Drohnen mit einem maximalen Startgewicht zwischen 250 g und 500 g zu fliegen.
  • Bei einem Gewicht zwischen 500 g bis 2 kg reicht der Kompetenznachweis aus, wenn Sie mindestens 150 m Abstand zu Menschen, Gebäuden, Industrieanlagen und Erholungsgebieten einhalten.
  • Unterschreiten Sie diesen Abstand oder ist die Drohne schwerer als 2 kg, benötigen Sie den großen Drohnen-Führerschein.

Wann braucht man einen Drohnenführerschein 2022?

Diese Flugregeln müssen unbedingt beachtet werden –

  1. Vor dem Start z. im Internet prüfen, ob man sich in einer Flugverbotszone befindet.
  2. Die maximale Flughöhe von 120 Metern darf – ohne Genehmigung – nicht überschritten werden.
  3. Die Drohne muss während des Flugs immer in Sichtweite bleiben.
  4. Drohnen müssen bemannten Luftfahrzeugen immer rechtzeitig ausweichen. Jegliche Behinderung oder Gefährdung anderer ist verboten.
  5. Die Privatsphäre anderer muss gewahrt werden.
  6. Der Betrieb von Drohnen in und über sensiblen Bereichen ist untersagt. Das sind z. Einsatzorte von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Hauptverkehrswege, An- und Abflugbereiche von Flugplätzen.
  7. Der Betrieb einer Drohne mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm über Wohngrundstücken ist verboten. Das Gleiche gilt, wenn die Drohne – unabhängig von ihrem Gewicht – z. mit einer Kamera ausgerüstet ist.
  8. Ab dem Jahr 2022 sollen offizielle geografische Gebiete, sogenannte Geozonen , in digitaler Form per App bereitgestellt werden, in denen eine Drohne verwendet werden darf.
  9. Nachtflüge dürfen jetzt ohne Genehmigung durchgeführt werden, wenn die Drohne mit ausreichend Licht ausgestattet ist. Durch die Lichtsignale muss diese klar erkennbar sein und sich eindeutig von anderen Luftfahrzeugen unterscheiden. Ab dem 01. Juli 2022 ist die Drohne bei einem Nachtflug mit einem grünen Blinklicht auszustatten. Zusätzliche Positionslichter sind empfehlenswert.

Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 50. 000 Euro. *Durch Anklicken der Links werden Sie auf externe Internetseite weitergeleitet, für deren Inhalte der jeweilige Seitenbetreiber verantwortlich ist..

Ist der kleine Drohnenführerschein kostenlos?

Der EU- Drohnenführerschein ( klein ) als EU-Kompetenznachweis wurde vom Luftfahrtbundesamt in der Tat kostenlos angeboten.

Was muss auf die Drohnen Plakette 2022?

Was muss auf der Drohnen-Plakette stehen? – Auf der Drohne muss deine e-ID stehen, die du bei der Registrierung als Drohnenbetreiber erhalten hast. Darüber können die Behörden dich identifizieren. Dein Name oder deine Kontaktdaten sind also nicht mehr Pflicht.

Dennoch kannst du überlegen, ob du diese nicht ergänzen möchtest, damit auch Privatleute deine Drohne zu dir zurückbringen können, falls du sie irgendwo verlierst. Du solltest das Kennzeichen noch vor der ersten Inbetriebnahme deines Copters anbringen, kümmere dich also am besten schon beim Kauf darum.

Anmerkung: Wir beziehen uns in diesem Beitrag auf die Regeln in den Ländern, die die EU-Drohnenverordnung übernommen haben. Viele andere Länder haben ebenfalls Vorgaben zur Drohnen-Kennzeichnung. Wie diese aussehen, kannst du in unseren Artikeln zu Drohnengesetzen einzelner Länder nachlesen.

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Was passiert wenn man Drohne nicht registriert?

Wie können Verstöße mit Drohnen laut Bußgeldkatalog geahndet werden? – Wie bereits erwähnt, ist die Einhaltung der Vorgaben in der Verordnung extrem wichtig, um die Sicherheit im Luftraum und auch auf dem Boden zu gewährleisten. Aus diesem Grund können Bußgelder verhängt werden, wenn eine Drohne nicht nach den angegebenen Regeln bedient oder die Registrierungspflicht nicht eingehalten wird.

  1. Verboten ist es – neben den oben genannten zu meidenden Einsatzorten – ebenfalls, andere Menschen, Maschinen oder Industriestandorte zu behindern bzw;
  2. zu gefährden;
  3. Betroffene erwarten Sanktionen aus dem Bußgeldkatalog, wenn die Drohne gegen die Regeln der Verordnung verstößt;

Gleiches gilt, wenn das Luftverkehrsgesetz (LuftVG) oder die Luftverkehrsordnung (LuftVO) missachtet wird. Beide regeln die Nutzung von Fluggeräten im deutschen Luftraum, wozu auch die gewerblich genutzten unbemannten Luftfahrzeuge gezählt werden. Auch die Aufnahme von Fotos und Videos durch eine gekoppelte Kamera einer Drohne und deren Verwendung ist ohne die Erlaubnis darauf sichtbaren Menschen nicht erlaubt.

  1. Dass die Herstellung und Verbreitung von Bildaufnahmen in der Regel unzulässig sind, ergibt sich jedoch nicht aus der LuftVO, sondern z;
  2. aus § 201a Strafgesetzbuch (StGB) und §§ 22, 23 des Gesetzes betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie (KunstUrhG);

Freizeitlich verwendete Drohnen gelten als Flugmodelle. Aufgrund der Registrierungspflicht und der entsprechend an der Drohne anzubringenden Registriernummer kann schnell herausgefunden werden, wer für die Fehlbedienung des unbemannten Fluggeräts verantwortlich ist bzw.

wem die Drohne gehört. Beachten Sie: Ordnungswidrigkeiten im Sinne des § 58 LuftVG können hohe Bußgelder – schlimmstenfalls bis zu 50. 000 Euro – nach sich ziehen. Auch die Anfertigung und Verbreitung unbefugter Bildaufnahmen mithilfe von Drohnen können hart sanktioniert werden.

Aus diesem Grund ist es für Steuerer einer Drohne wichtig, sich vorher genau über die geltenden Regelungen der verschiedenen Gesetze vertraut zu machen, um eine Strafe für einen ordnungswidrigen Drohnenflug zu vermeiden.

Warum muss man eine Drohne registrieren?

(Die hier gelisteten Informationen beziehen sich auf alle EU Mitgliedsstaaten mit Schwerpunkt auf den Luftraum in Deutschland – in anderen Ländern wie Österreich oder Schweiz  und sonstigen Urlaubsländern gelten ggf. zusätzliche lokale oder gesonderte Gesetze und Bestimmungen) Haftpflichtversicherung Eine wichtige Voraussetzung: das Fliegen mit einem so genannten unbemannten Luftfahrzeug (UAV / UAS) ist versicherungspflichtig.

Egal ob die Drohne privat als Hobby oder aus gewerblichen Ambitionen heraus betrieben wird: Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist Pflicht. Was viele nicht wissen: die private Haftpflichtversicherung deckt dies in der Regel nicht ab! Es muss also eine Zusatzversicherung – eine Drohnen-Versicherung – abgeschlossen werden.

Diese gibt es bereits ab wenigen Euro im Jahr. Wir haben dafür einen Vergleich der besten Drohnen-Versicherungen  zusammengestellt: zum Vergleich DROHNENVERSICHERUNGEN.

Wo muss ich meine Drohne registrieren lassen?

Wo kann ich meine Drohne / mich als Pilot und Betreiber der Drohne registrieren? – Die Registrierung der Piloten und Zuteilung der Registrierungs-ID / eID laut EU-Drohnenverordnung erfolgt über das Luftfahrtbundesamt (LBA) online über ein Portal auf deren Webseite.

Wann braucht man einen Drohnenführerschein 2022?

Diese Flugregeln müssen unbedingt beachtet werden –

  1. Vor dem Start z. im Internet prüfen, ob man sich in einer Flugverbotszone befindet.
  2. Die maximale Flughöhe von 120 Metern darf – ohne Genehmigung – nicht überschritten werden.
  3. Die Drohne muss während des Flugs immer in Sichtweite bleiben.
  4. Drohnen müssen bemannten Luftfahrzeugen immer rechtzeitig ausweichen. Jegliche Behinderung oder Gefährdung anderer ist verboten.
  5. Die Privatsphäre anderer muss gewahrt werden.
  6. Der Betrieb von Drohnen in und über sensiblen Bereichen ist untersagt. Das sind z. Einsatzorte von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Hauptverkehrswege, An- und Abflugbereiche von Flugplätzen.
  7. Der Betrieb einer Drohne mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm über Wohngrundstücken ist verboten. Das Gleiche gilt, wenn die Drohne – unabhängig von ihrem Gewicht – z. mit einer Kamera ausgerüstet ist.
  8. Ab dem Jahr 2022 sollen offizielle geografische Gebiete, sogenannte Geozonen , in digitaler Form per App bereitgestellt werden, in denen eine Drohne verwendet werden darf.
  9. Nachtflüge dürfen jetzt ohne Genehmigung durchgeführt werden, wenn die Drohne mit ausreichend Licht ausgestattet ist. Durch die Lichtsignale muss diese klar erkennbar sein und sich eindeutig von anderen Luftfahrzeugen unterscheiden. Ab dem 01. Juli 2022 ist die Drohne bei einem Nachtflug mit einem grünen Blinklicht auszustatten. Zusätzliche Positionslichter sind empfehlenswert.

Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 50. 000 Euro. *Durch Anklicken der Links werden Sie auf externe Internetseite weitergeleitet, für deren Inhalte der jeweilige Seitenbetreiber verantwortlich ist..

Wie schwer darf eine Drohne sein ohne Führerschein?

Wo dürfen Drohnen fliegen, die leichter als 250 g sind? – Für bestimmte Drohnen gelten geringere Anforderungen. Solche Modelle unterliegen zwar der Versicherungspflicht, aber deren Drohnenpiloten müssen sich nicht registrieren und die Drohne auch nicht kennzeichnen. Dazu müssen jedoch folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Maximales Startgewicht von 250 g oder weniger
  • 19 m/s maximale Horizontalgeschwindigkeit
  • Keine Kamera
  • Keine Einrichtung zum Empfang optischer oder akustischer Signale sowie von Funksignalen

Ein weiterer Vorteil dieser Modelle ist, dass Jugendliche unter 16 Jahren diese Drohnen unter Aufsicht eines Erwachsenen fliegen dürfen. In der EU-Drohnenverordnung sind zwei Drohnen-Führerscheine definiert. Es handelt sich um den “kleinen Drohnenführerschein” (EU-Kompetenznachweis) und den “großen Drohnenführerschein” (EU-Fernpiloten-Zeugnis). Den kleinen Drohnenführerschein legen Sie online ab.

  • Außerdem dürfen diese Modelle über Wohngebieten genutzt werden;
  • Beim Luftfahrt-Bundesamt haben Sie die Möglichkeit, den Trainingstest so oft zu wiederholen, bis Sie sich sicher fühlen;
  • Für den kleinen Drohnenführerschein absolvieren Sie einen Multiple Choice Test mit etwa 40 Fragen;

Für das Bestehen müssen Sie 75 Prozent der Fragen korrekt beantworten. Sie erhalten den Kompetenznachweis zum Ausdrucken mit einer Gültigkeit von fünf Jahren. Noch erhebt das Amt keine Gebühren für die Führerscheinprüfung. Das Fernpiloten-Zeugnis ist erheblich aufwendiger.

Sie benötigen für den großen Drohnen-Führerschein zuerst den Kompetenznachweis. Außerdem sind Sie verpflichtet, ein Selbsttraining auf offenem Feld durchzuführen. Die Prüfung nimmt ein zugelassener Dienstleister ab.

Rechnen Sie mit Kosten in Höhe von 250 bis ca. 500 Euro. Wann Sie einen Drohnen-Führerschein benötigen, hängt von der Drohne ab, mit der Sie fliegen.

  • Ohne Führerschein dürfen Sie Bestandsdrohnen unter 250 g maximalem Startgewicht und Modelle der neuen Klasse C0 fliegen.
  • Der kleine Drohnenführerschein ist erforderlich, um Drohnen mit einem maximalen Startgewicht zwischen 250 g und 500 g zu fliegen.
  • Bei einem Gewicht zwischen 500 g bis 2 kg reicht der Kompetenznachweis aus, wenn Sie mindestens 150 m Abstand zu Menschen, Gebäuden, Industrieanlagen und Erholungsgebieten einhalten.
  • Unterschreiten Sie diesen Abstand oder ist die Drohne schwerer als 2 kg, benötigen Sie den großen Drohnen-Führerschein.
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Wann darf ich eine Drohne fliegen lassen?

Kennzeichnungspflicht Ab dem 1. 2021 mit Gültigkeit der neuen EU-Drohnenverordnung ist eine Registrierung aller Drohnen-Piloten erforderlich. Dies gilt für den Betrieb aller Drohnen, auch für die Modelle unter 250 Gramm. Also gängige Drohnenmodelle wie beispielsweise die DJI Mavic MINI oder DJI MINI 2 und DJI MINI 3 Pro, DJI Mavic Air 2, DJI AIR 2S, DJI Mavic 2 Pro und Zoom, DJI Phantom 4 (Pro), Dji Mavic Pro / Platinum, Parrot Bebop, Yuneec Typhoon H oder Q500 und sogar eine DJI Spark sowie natürlich DJI Inspire 1 und 2 Diese elektronische UAS-Betreiber-ID (eID) muß dann (anstatt wie bisher Name und Adresse des Besitzers) mittels Drohnen-Plakette auf der Drohne sichtbar angebracht werden.

In der Übergangsfrist bis zum 30. April kann alternativ zur e-ID auch der Name und die komplette Anschrift des Drohnen-Betreibers auf der Drohne angebracht werden. Hierfür empfiehlt sich ein kleines leichtes und selbstklebendes Drohnen-Kennzeichen mit entsprechender Gravur.

Gesetzliches Mindestalter Mit der EU-Drohnenverordnung wird offiziell das Mindestalter von 16 Jahren für alle Drohnen eingeführt. Nur unter Ausnahmebedingungen (zum Beispiel in Anwesenheit eines berechtigten Piloten) darf eine Drohne auch in jüngeren Jahren bereits geflogen werden.

  1. Weitere Details und Ausnahmen: Mindestalter für Drohnen laut EU-Drohnenverordnung Wo darf man fliegen und wie hoch darf man fliegen? Nach den neuen Gesetzen ist die erlaubte maximale Flughöhe für Drohnen auf 120 Metern über Grund festgesetzt;

Generell ist in der neuen Verordnung hauptsächlich das Fliegen außerhalb der Sichtweite verboten. Alle anderen Punkte hängen von der Drohnen-Klasse und auch ggf vom Drohnen-Führerschein ab und sind dadurch wesentlich komplexer geworden. Details dazu hier in der neuen EU-Drohnenverordnung. Demzufolge sind die folgenden Dinge bei Fliegen der Drohne verboten :

  • Fliegen über Wohngrundstücken
  • Fliegen über Naturschutzgebieten
  • Fliegen innerhalb eines Radius von 1,5 km zu Flugplätzen
  • Fliegen in einem seitlichen Abstand zu Flughäfen von unter 1 km – und in Verlängerung der Start- und Landebahn näher als 5km
  • Fliegen in Kontrollzonen

Ebenfalls nach LuftVO §21h ist einzuhalten mindestens ein 100 Meter seitlicher Sicherheitsabstand zu:

  • Menschenansammlungen
  • Bundesfernstraßen (z. Autobahnen), Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen
  • Heliports und Helikopter-Landeplätze
  • Krankenhäuser
  • Unglücksorten, Katastrophengebieten und anderen Einsatzorten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
  • militärischen Anlagen und Organisationen sowie mobile Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr im Rahmen angemeldeter Manöver und Übungen
  • Industrieanlagen
  • Justizvollzugsanstalten, Einrichtungen des Maßregelvollzugs
  • militärischen Anlagen und Organisationen
  • Anlagen der Energieerzeugung und – verteilung

Diese so genannten GEO-Zonen für Drohnen sind nicht in der neuen EU-Drohnenverordnung definiert, sondern in den nationalen Gesetzen der einzelnen EU-Länder. In Deutschland in der Luftverkehrsordnung LuftVO §21h. Drohnenführerschein

  • der kleine Drohnenführerschein (EU Kompetenznachweis) ist für alle Drohnen erforderlich. Ausnahme: Bestandsdrohnen mit einer Startmasse unter 250 Gramm oder klassifizierte Drohnen der Klasse C0.
  • der große Drohnenführerschein (EU Fernpilotenzeugnis) ist optional erforderlich, wenn Drohnen in der Übergangsregelung zwischen 500 Gramm bis 2kg oder zertifizierte Drohnen der Klasse C2 zusätzlich zur Kategorie OPEN A3 auch in OPEN A2 fliegen wollen.

Details zum neuen EU-Drohnenführerschein hier. Ausnahmen zu mehreren dieser Regeln gibt es gesonderte Ausnahmen und Bedingungen. Zum Beispiel:

  • auf ausgewiesenen Modellflugplätzen darf die maximale Flughöhe von 120 Metern überschritten werden
  • über Wohngrundstücken darf man fliegen, wenn der Eigentümer des Grundstückes seine Erlaubnis erteilt hat
  • über Wohngrundstücken darf man fliegen, wenn die Startmasse der Drohne unter 250 Gramm bleibt und die Drohne keine Kamera besitzt und keine optischen, akustischen und Funk-Signale empfangen und aufzeichnen kann.
  • Über Flugplätzen genügt eine Freigabe von der Flugleitung oder vom Betreiber – bei Flughäfen muß die zuständige Luftfahrtbehörde eine Ausnahmegenehmigung erteilen
  • bei den Verkehrswegen (zum Beispiel Autobahnen) kann der Abstand bis auf 10 Meter reduziert werden, wenn die 1:1 Regelung gewahrt bleibt (und der je nach Drohne notwendige Abstand zu Menschen eingehalten wird)
  • für das „professionelle” Fliegen gibt es weitere Ausnahmen zum Beispiel für Wohngebiete oder Naturschutzgebiete. Details dazu hier.

Außerdem können zusätzlich Ausnahmegenehmigungen von der Luftfahrtbehörde beantragt werden. In der neue EU-Drohnenverordnung werden Ausnahmen maßgeblich durch eine andere Kategorie für den Betrieb von Drohnen geregelt. Der übliche Standardbetrieb (wie oben beschrieben) ist in der Kategorie OPEN (Offen) geregelt und in drei Unterkategorien A1, A2 und A3 unterteilt.

Außerdem gelten die folgenden nationalen Bestimmungen nach deutscher Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) §21h. Alle darüber hinaus nötigen Ausnahmen sind in den Kategorien Specific (Spezifisch) und Certified (Zertifiziert) untergebracht.

Details dazu hier in der neuen EU-Drohnenverordnung. Weitere interessante Themen zur EU-Drohnenverordnung:

  • EU Drohnenverordnung – alle Infos und Vorgaben
  • Online-Registrierung Drohnen-Piloten beim LBA gemäß EU-Drohnenverordnung
  • Die neuen Drohnen-Führerscheine der EU Drohnenverordnung
  • Bestimmungen laut EU Drohnenverordnung für DJI Mavic Air 2
  • Bestimmungen laut EU Drohnenverordnung für DJI MINI 3 Pro
  • Bestimmungen laut EU Drohnenverordnung für DJI MINI 2
  • Bestimmungen laut EU Drohnenverordnung für DJI Mavic MINI
  • Bestimmungen laut EU Drohnenverordnung für DJI Mavic 2 Pro / Zoom
  • Bestimmungen laut EU Drohnenverordnung für DJI Mavic Air

(alle Angaben ohne Gewähr).

Wie lange ist der Drohnenführerschein A1 gültig?

Zählen meine Piloten-Lizenz oder eine Einweisung durch einen Modellsportverein weiterhin als Drohnenführerschein? – Nach altem deutschen Recht konnte ein Drohnenführerschein auch durch die Einweisung über einen Luft- oder Modellsportverband (§ 21a Absatz 4 Satz 3 Nummer 3 LuftVO) erlangt werden.

  1. Dies konnte z;
  2. über den Deutschen Modellflieger Verband e;
  3. (DMFV) oder den Deutschen Aero Club e;
  4. (DAeC) erfolgen;
  5. Hier ist keine Umwandlung in einen EU-Drohnenführerschein möglich;
  6. Auch inhaber einer aktiven Pilotenlizenz benötigen ab dem 01;

01. 2021 einen EU-Drohnenführerschein. Die Pilotenlizenz ist nach EU-Recht nicht mehr ausreichend, um eine Drohne ab 250g zu steuern..