Ab Wann Braucht Man Einen Drohnen Führerschein?

Ab Wann Braucht Man Einen Drohnen Führerschein
Wer braucht den Drohnenführerschein? – Der Drohnenführerschein ist gesetzlich vorgeschrieben: Er ist Pflicht für alle Drohnen, die schwerer als 2kg sind (inzwischen gilt EU-Recht mit neuen Vorgaben, alle Infos zum EU-Drohnenführerschein finden Sie hier ).

  1. Davon betroffen ist z;
  2. die DJI Inspire Serie;
  3. Ein Betrieb Drohnen dieser Gewichtsklasse ist nur zugelassen, wenn der Pilot ausreichende Kenntnisse in bestimmten Bereichen nachgewiesen hat;
  4. Dabei ist es egal, ob die Drohne privat oder gewerblich genutzt wird;

Außerdem verlangen die Luftfahrtbehörden der meisten Bundesländer die Vorlage des Drohnenführerschein , wenn eine Aufstiegserlaubnis oder eine Ausnahmegenehmigung von Betriebsverboten für Drohnen beantragt wird. In diesem Fall verlangen die zuständigen Behörden den Kenntnisnachweis grundsätzlich und unabhängig vom Startgewicht der Drohne.

Damit wird der Drohnen-Führerschein auch relevant für Piloten einer Drohne aus den Serien DJI Phantom oder DJI Mavic. Unabhängig diesen gesetzlichen bzw. behördlichen Vorgaben kann es auch sinnvoll sein, in anderen Fällen den Drohnenführerschein zu machen: Zum einen werden in der Prüfungsvorbereitung v.

wichtige rechtliche Grundlagen vermittelt, die jeder Pilot von Drohnen kennen sollte. Daneben ist der Drohnenführerschein ein wichtiger Wettbewerbsvorteil , um sich von schwarzen Schafen im Markt für Luftbilder abzugrenzen. Keinen Drohnenführerschein brauchen Inhaber einer gültigen Erlaubnis als Luftfahrzeugführer.

Welche Drohne kann ich ohne Führerschein?

Wo dürfen Drohnen fliegen, die leichter als 250 g sind? – Für bestimmte Drohnen gelten geringere Anforderungen. Solche Modelle unterliegen zwar der Versicherungspflicht, aber deren Drohnenpiloten müssen sich nicht registrieren und die Drohne auch nicht kennzeichnen. Dazu müssen jedoch folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Maximales Startgewicht von 250 g oder weniger
  • 19 m/s maximale Horizontalgeschwindigkeit
  • Keine Kamera
  • Keine Einrichtung zum Empfang optischer oder akustischer Signale sowie von Funksignalen

Ein weiterer Vorteil dieser Modelle ist, dass Jugendliche unter 16 Jahren diese Drohnen unter Aufsicht eines Erwachsenen fliegen dürfen. In der EU-Drohnenverordnung sind zwei Drohnen-Führerscheine definiert. Es handelt sich um den “kleinen Drohnenführerschein” (EU-Kompetenznachweis) und den “großen Drohnenführerschein” (EU-Fernpiloten-Zeugnis). Den kleinen Drohnenführerschein legen Sie online ab.

Außerdem dürfen diese Modelle über Wohngebieten genutzt werden. Beim Luftfahrt-Bundesamt haben Sie die Möglichkeit, den Trainingstest so oft zu wiederholen, bis Sie sich sicher fühlen. Für den kleinen Drohnenführerschein absolvieren Sie einen Multiple Choice Test mit etwa 40 Fragen.

Für das Bestehen müssen Sie 75 Prozent der Fragen korrekt beantworten. Sie erhalten den Kompetenznachweis zum Ausdrucken mit einer Gültigkeit von fünf Jahren. Noch erhebt das Amt keine Gebühren für die Führerscheinprüfung. Das Fernpiloten-Zeugnis ist erheblich aufwendiger.

  1. Sie benötigen für den großen Drohnen-Führerschein zuerst den Kompetenznachweis;
  2. Außerdem sind Sie verpflichtet, ein Selbsttraining auf offenem Feld durchzuführen;
  3. Die Prüfung nimmt ein zugelassener Dienstleister ab;

Rechnen Sie mit Kosten in Höhe von 250 bis ca. 500 Euro. Wann Sie einen Drohnen-Führerschein benötigen, hängt von der Drohne ab, mit der Sie fliegen.

  • Ohne Führerschein dürfen Sie Bestandsdrohnen unter 250 g maximalem Startgewicht und Modelle der neuen Klasse C0 fliegen.
  • Der kleine Drohnenführerschein ist erforderlich, um Drohnen mit einem maximalen Startgewicht zwischen 250 g und 500 g zu fliegen.
  • Bei einem Gewicht zwischen 500 g bis 2 kg reicht der Kompetenznachweis aus, wenn Sie mindestens 150 m Abstand zu Menschen, Gebäuden, Industrieanlagen und Erholungsgebieten einhalten.
  • Unterschreiten Sie diesen Abstand oder ist die Drohne schwerer als 2 kg, benötigen Sie den großen Drohnen-Führerschein.

Was braucht man für eine Drohne unter 250g?

Benötige ich ein Drohnen-Kennzeichen? – Ja – alle Drohnen (auch mit einem Abfluggewicht von unter 250g) benötigen nach der neuen EU Drohnenverordnung von 2021 eine Kennzeichnung. Der Pilot / Betreiber muß sich beim Luftfahrtbundesamt registrieren und bekommt eine elektronische Betreiber ID (eID).

Welche Drohnen müssen registriert werden?

Darf ich meine Drohne ohne Registrierung ab dem 31. 12. 2020 noch fliegen? – Nein und ja. Eigentlich sieht die Durchführungsverordnung (EU) 2019/974 klar vor, dass eine Drohne ab dem 30. 12. 2020 nur noch dann geflogen werden darf, wenn der Betrieber sich in der genannten Datenbank registriert hat und seine zugehörige eID an der Drohne angebracht ist.

Da jede Registrierung beim LBA aber händisch von einem Mitarbeiter bearbeitet wird, um die Identität des Antragssteller zu prüfen, erfolgt keine umgehende Zustellung der eID nach dem Ausfüllen des Online-Formulars.

Bei geschätzten mindestens 500. 000 Drohnen-Betreibern in Deutschland wird es daher einige Zeit in Anspruch nehmen, bis alle Anträge abschließend bearbeitet wurden. Daher hat das LBA am 18. 12. 2020 eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der die Registrierungspflicht für Drohnen-Betreiber bis zum 30.

  • 04;
  • 2021 ausgesetzt wird;
  • Drohnen-Betreiber, die sich bis Ende April 2020 noch nicht registriert haben oder noch keine eID vom LBA zugewiesen bekommen haben, müssen weiterhin die feuerfeste Plakette mit Name und Anschrift des Betreibers an sichtbarer Stelle an der Drohne anbringen;
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Damit gilt die Registrierungspflicht für Betreiber von Drohnen erst ab dem 01. 05. 2021. Ab diesem Datum dürfen nur noch Drohnen geflogen werden, an denen die eID des Betreibers angebracht ist..

Wann muss ich Drohne registrieren?

Ab dem 31. 12. 2020 muss sich jeder Betreiber eines UAS registrieren, der ein UAS mit einer Startmasse von 250 g oder mehr betreibt. Eine Registrierungspflicht für UAS -Betreiber besteht auch für UAS von weniger als 250 g, wenn das UAS mit einem Sensor zur Erfassung personengebundener Daten, z.

Was passiert wenn man ohne Drohnenführerschein fliegt?

Wie können Verstöße mit Drohnen laut Bußgeldkatalog geahndet werden? – Wie bereits erwähnt, ist die Einhaltung der Vorgaben in der Verordnung extrem wichtig, um die Sicherheit im Luftraum und auch auf dem Boden zu gewährleisten. Aus diesem Grund können Bußgelder verhängt werden, wenn eine Drohne nicht nach den angegebenen Regeln bedient oder die Registrierungspflicht nicht eingehalten wird.

  • Verboten ist es – neben den oben genannten zu meidenden Einsatzorten – ebenfalls, andere Menschen, Maschinen oder Industriestandorte zu behindern bzw;
  • zu gefährden;
  • Betroffene erwarten Sanktionen aus dem Bußgeldkatalog, wenn die Drohne gegen die Regeln der Verordnung verstößt;

Gleiches gilt, wenn das Luftverkehrsgesetz (LuftVG) oder die Luftverkehrsordnung (LuftVO) missachtet wird. Beide regeln die Nutzung von Fluggeräten im deutschen Luftraum, wozu auch die gewerblich genutzten unbemannten Luftfahrzeuge gezählt werden. Auch die Aufnahme von Fotos und Videos durch eine gekoppelte Kamera einer Drohne und deren Verwendung ist ohne die Erlaubnis darauf sichtbaren Menschen nicht erlaubt.

  1. Dass die Herstellung und Verbreitung von Bildaufnahmen in der Regel unzulässig sind, ergibt sich jedoch nicht aus der LuftVO, sondern z;
  2. aus § 201a Strafgesetzbuch (StGB) und §§ 22, 23 des Gesetzes betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie (KunstUrhG);

Freizeitlich verwendete Drohnen gelten als Flugmodelle. Aufgrund der Registrierungspflicht und der entsprechend an der Drohne anzubringenden Registriernummer kann schnell herausgefunden werden, wer für die Fehlbedienung des unbemannten Fluggeräts verantwortlich ist bzw.

wem die Drohne gehört. Beachten Sie: Ordnungswidrigkeiten im Sinne des § 58 LuftVG können hohe Bußgelder – schlimmstenfalls bis zu 50. 000 Euro – nach sich ziehen. Auch die Anfertigung und Verbreitung unbefugter Bildaufnahmen mithilfe von Drohnen können hart sanktioniert werden.

Aus diesem Grund ist es für Steuerer einer Drohne wichtig, sich vorher genau über die geltenden Regelungen der verschiedenen Gesetze vertraut zu machen, um eine Strafe für einen ordnungswidrigen Drohnenflug zu vermeiden.

Was kostet der kleine Drohnenführerschein?

Drohnenführerschein – Da Ihre Drohne weniger als 500g wiegt, benötigen Sie vor dem Ablauf einer Übergangsfrist zum 01. 01. 2024 keinen EU-Drohnenführerschein. Nach diesem Datum ist der EU-Kompetenznachweis A1/A3 als kleiner EU-Drohnenführerschein erforderlich.

Der zugehörige Kurs samt Prüfung kann online beim Luftfahrt-Bundesamt absolviert werden. Die Kosten liegen. bei 25€. Wir empfehlen eine möglichst frühzeitige Teilnahme an dem Kurs, um mit dem neuen rechtlichen EU-Rahmen vertraut zu sein.

Ausführliche Informationen zu den Drohnenführerscheinen nach EU-Recht finden Sie auf unserer Homepage. Da Ihre Drohne mehr als 500g wiegt, benötigen Sie ab dem 31. 12. 2020 den EU-Kompetenznachweis A1/A3 als kleinen EU-Drohnenführerschein. Der zugehörige Kurs samt Prüfung kann online beim Luftfahrt-Bundesamt absolviert werden.

  • Die Kosten liegen bei 25€;
  • Um bis zum 01;
  • 01;
  • 2024 dichter an unbeteiligten Personen fliegen zu dürfen, ist das EU-Fernpilotenzeugnis A2 erforderlich (Drohnen Kopter-Profi GmbH ablegen;
  • Ausführliche Informationen zu den Drohnenführerscheinen nach EU-Recht finden Sie auf unserer Homepage;

Da Ihre Drohne mehr als 500g wiegt, benötigen Sie ab dem 31. 12. 2020 den EU-Kompetenznachweis A1/A3 als kleinen EU-Drohnenführerschein. Der zugehörige Kurs samt Prüfung kann online beim Luftfahrt-Bundesamt absolviert werden. Die Kosten liegen bei 25€. Ausführliche Informationen zu den Drohnenführerscheinen nach EU-Recht und auch zu den Prüfungen für die theoretischen und praktischen Prüfungen in den Standard-Szenarien finden Sie auf unserer Homepage.

Da Ihre Drohne weniger als 250g wiegt, benötigen Sie keinen Drohnenführerschein nach EU-Recht. Wir empfehlen trotzdem eine Teilnahme am Kurs für den EU-Kompetenznachweis A1/A3 als kleinen EU-Drohnenführerschein.

Der zugehörige Kurs samt Prüfung kann online beim Luftfahrt-Bundesamt absolviert werden. Die Kosten liegen bei 25€.

Wo darf ich mit Drohnen unter 250g fliegen?

Bestands- Drohnen ohne EU- Drohnen -Klassifizierung unter 250 Gramm können ohne jeden EU-Drohnenführerschein in der Kategorie OPEN A1 geflogen werden – also nahe an Menschen (außer Menschenansammlungen) und auch in der Nähe / in Wohngebieten.

Sind Drohnen unter 250 g versicherungspflichtig?

Was passiert wenn man keine Drohnenversicherung hat? – Wenn man keine Drohnenversicherung hat und trotzdem eine Drohne in die Luft bewegt, so handelt man gegen Paragraph 43 (2) des Luftverkehrsgesetzes, welcher besagt, dass alle Drohnen versicherungspflichtig sind.

Sind private Drohnen erlaubt?

Wird eine Flugdrohne unglücklich gesteuert und richtet dabei Schaden an, ist der Versicherungsschutz oft ungeklärt. Auch unerlaubtes Filmen und Fotografieren von Personen ist verboten. Das Wichtigste in Kürze:

  • Jeder kann sich eine Drohne zu privaten Zwecken anschaffen. Für den Besitz einer Drohne gibt es keine Beschränkungen – aber für die Nutzung.
  • Die Flugobjekte dürfen nur in Sichtweite geflogen werden – auf freier Fläche in maximal 120 Meter Höhe.
  • Seit Anfang 2021 müssen alle Drohnen mit Kamera beim Luftfahrtbundesamt registriert werden. Ohne Kamera müssen die Geräte erst ab 250 Gramm Eigengewicht angemeldet werden.
  • Sie sind bei sämtlichen Drohnen verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Denn verursachen Drohnen Schäden, haftet meist der Halter.
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On Ob mit Kamera oder ohne – auch als Spielzeug sind unbemannte Flugobjekte beliebt. Folgende Hinweise sollten Sie vor Anschaffung und Flugbetrieb einer Drohne beachten:.

Welche Drohne ohne Anmeldung?

Registrierungspflicht für Drohnen – Betreiber von Drohnen müssen sich vor dem ersten Flug beim Luftfahrtbundesamt (LBA) online registrieren *. Die Registrierungspflicht besteht für Drohnen ab 250 Gramm. Unter 250 Gramm Höchstabflugmasse muss die Drohne nur dann registriert werden, wenn diese mit einem Sensor zum Erfassen personengebundener Daten (Kamera) ausgestattet ist.

Dies gilt auch, wenn Sie die Drohne nur auf privatem Grund benutzen. Für die Registrierung muss der vollständige Name und die abgeschlossene Versicherung für die Drohne angegeben werden. Nach der Registrierung erhält jeder Betreiber eine Registriernummer.

Diese wird auch e-id genannt. Sie gilt für jede Drohne des Betreibers und wird auch bei einem Wechsel der Drohne oder dem Kauf einer weiteren Drohne nicht geändert. Die einmal ausgestellte Registrierungsnummer kann lebenslang behalten werden. Allerdings ist der Betreiber verpflichtet, die hinterlegten Daten bei einer Änderung immer zeitnah zu aktualisieren.

Die Registriernummer muss an der Drohne angebracht werden (z. am Batteriefach). Hierbei muss es sich nicht mehr um ein feuerfestes Schild handeln. An Stelle der Betreiberregistrierung dürfen Sie auch einen QR-Code mit der e-id an der Drohne anbringen.

Wichtig: Achten Sie beim Anbringen darauf, dass der Code eine Größe hat, die das Lesen ohne Schwierigkeiten ermöglicht. Drohneninhaber müssen sich in dem Land registrieren, in dem sie ihren Wohnsitz haben. Bei einem Umzug in das EU-Ausland wird die Registrierung in Deutschland gelöscht, und Sie müssen sich erneut im neuen Heimatstaat anmelden.

Für Norwegen, Lichtenstein, Schweiz und Island gelten die gleichen Regeln wie für die übrigen EU-Länder. Befindet sich der neue Wohnort außerhalb der EU , kann die bisherige Anmeldung beibehalten und bei Besuchen innerhalb der EU weiterhin genutzt werden.

Allerdings muss die neue Adresse im System eingetragen werden. Die Registrierung ist gebührenpflichtig.

Was kostet die Drohnenregistrierung?

Geschätzte 100. 000 Drohnen sind in Österreich in Gebrauch. Nur ein Bruchteil der unbemannten Fluggeräte ist bisher offiziell registriert. Viele Hobbyflieger scheuen die hohen Kosten. Neue EU-Regeln sollen das ab Juli 2020 ändern. Statt 300 bis 400 Euro alle zwei Jahre kostet die Registrierung dann nur noch einmalig 25 Euro.

  • 10;
  • 000 Anträge für die Nutzung von Drohnen hat die nationale Luftfahrtbehörde hierzulande bisher bewilligt, das gab die Austro Control am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) bekannt;

Entsprechend hoch ist vermutlich die Anzahl der Hobbyflieger, die ohne Erlaubnis mit ihren Drohnen fliegen und Fotos und Videos aufzeichnen. Ab Wann Braucht Man Einen Drohnen Führerschein Paul Urban Blaha/help. ORF. at Meist lange vorher zu hören, dann erst zu sehen: Die Drohnen von Hobbypiloten.

Kann die Polizei meine Drohnen Orten?

Fazit: Drohnen kann man orten! – Drohnen können per Radar-, Funk- und GPS-Überwachung geortet werden. Flughäfen orten Drohnen per Radar (und mutmaßlich per Funk). Ob die Polizei Drohnen orten kann, ist nicht offiziell bekannt. Um deine Drohne im ausgeschalteten Zustand zu orten, ist allerdings ein zusätzlicher GPS-Tracker nötig..

Welche Drohne ohne Anmeldung?

Registrierungspflicht für Drohnen – Betreiber von Drohnen müssen sich vor dem ersten Flug beim Luftfahrtbundesamt (LBA) online registrieren *. Die Registrierungspflicht besteht für Drohnen ab 250 Gramm. Unter 250 Gramm Höchstabflugmasse muss die Drohne nur dann registriert werden, wenn diese mit einem Sensor zum Erfassen personengebundener Daten (Kamera) ausgestattet ist.

Dies gilt auch, wenn Sie die Drohne nur auf privatem Grund benutzen. Für die Registrierung muss der vollständige Name und die abgeschlossene Versicherung für die Drohne angegeben werden. Nach der Registrierung erhält jeder Betreiber eine Registriernummer.

Diese wird auch e-id genannt. Sie gilt für jede Drohne des Betreibers und wird auch bei einem Wechsel der Drohne oder dem Kauf einer weiteren Drohne nicht geändert. Die einmal ausgestellte Registrierungsnummer kann lebenslang behalten werden. Allerdings ist der Betreiber verpflichtet, die hinterlegten Daten bei einer Änderung immer zeitnah zu aktualisieren.

Die Registriernummer muss an der Drohne angebracht werden (z. am Batteriefach). Hierbei muss es sich nicht mehr um ein feuerfestes Schild handeln. An Stelle der Betreiberregistrierung dürfen Sie auch einen QR-Code mit der e-id an der Drohne anbringen.

Wichtig: Achten Sie beim Anbringen darauf, dass der Code eine Größe hat, die das Lesen ohne Schwierigkeiten ermöglicht. Drohneninhaber müssen sich in dem Land registrieren, in dem sie ihren Wohnsitz haben. Bei einem Umzug in das EU-Ausland wird die Registrierung in Deutschland gelöscht, und Sie müssen sich erneut im neuen Heimatstaat anmelden.

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Für Norwegen, Lichtenstein, Schweiz und Island gelten die gleichen Regeln wie für die übrigen EU-Länder. Befindet sich der neue Wohnort außerhalb der EU , kann die bisherige Anmeldung beibehalten und bei Besuchen innerhalb der EU weiterhin genutzt werden.

Allerdings muss die neue Adresse im System eingetragen werden. Die Registrierung ist gebührenpflichtig.

Wie hoch ohne Drohnenführerschein?

Regel-Durcheinander soll enden – Das war aber nur eine Minderheit der Drohnenflieger. Registrieren muss sich jeder Betreiber einer Drohne, die mehr als 250 Gramm wiegt oder eine Kamera trägt. Ein Führerschein ist jedoch nur nötig, wenn die Drohne mehr als 500 Gramm wiegt.

Ab 1. Januar 2023 sinkt diese Untergrenze jedoch auch auf 250 Gramm. Diese Schonfrist gilt aber nicht für neue Modelle, die künftig mit einer EU-Klassifizierung zwischen 0 und 4 versehen sein müssen. Bei diesen Geräten gilt die 250-Gramm-Grenze ab Inbetriebnahme.

Für die meisten populären Drohnenmodelle in Deutschland ist damit ab sofort ein Kenntnisnachweis notwendig. Alle Drohnen des Marktführers DJI – darunter die Modelle Phantom, Mavic und Inspire – fallen in die Kategorie über 250 Gramm oder haben eine Kamera. Lesen Sie auch Ab Wann Braucht Man Einen Drohnen Führerschein Die neue EU-Verordnung schützt Drohnenflieger vor dem Regeldurcheinander innerhalb der Europäischen Union. Denn nun gilt für alle Länder gleich: Für das private Fliegen braucht es keine Genehmigung, die maximale Flughöhe ist 120 Meter, es muss immer Sichtkontakt zur Drohne bestehen, das Mindestalter des Piloten ist 16 Jahre, die Drohne darf nicht mehr als 25 Kilogramm wiegen, keine gefährlichen Güter transportieren und keine Gegenstände abwerfen.

Dass sich viele Piloten noch nicht registriert haben und auch beim Drohnenführerschein zurückhaltend sind, führen Beobachter auf Unkenntnis der Rechtslage zurück. Denn die Hürden sind denkbar niedrig. Sowohl die Registrierung als auch die Prüfung sind kostenlos.

Das liegt daran, dass die deutsche Kostenverordnung noch nicht an die neue EU-Verordnung angepasst ist. Nach Angaben des Luftfahrt-Bundesamtes dürfte sich das im späten Frühjahr ändern. Dann hat der Drohnenführerschein, der fünf Jahre gültig ist, einen Preis.

Für welche Drohnen braucht man eine Versicherung?

Sind alle Drohnen versicherungspflichtig? – Ja. Quadrocopter und Multicopter werden vom Gesetzgeber als “Drohnen” bezeichnet und fallen unter die neue Drohnen Gesetzgebung von 2017. Für alle Drohnen, also Quadrocopter, Multicopter und UAVs gilt in Deutschland die Versicherungspflicht.

Die Versicherungspflicht gilt für alle sich in der Luft befindenden „Luftfahrzeuge”. Hierzu zählen Quadrocopter, Hexacopter. Octocopter etc. genau so wie jede andere Form einer „Drohne” bzw. eines Kopters, denn es gilt der Paragraph 43 (2) des Luftverkehrsgesetzes, der eine Drohnen Haftpflichtversicherung gegen Schadenersatzansprüche vorschreibt.

In Kombination mit dem Paragraphen 102 der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung, gilt dies auch für Flugmodelle unter 5 kg. Somit ist es egal ob die Drohne privat oder beruflich genutzt wird, bzw. wie schwer er ist, die Versicherungspflicht gilt so oder so. Dass eine neue Drohnen Verordnung beschlossen worden ist, ist die Reaktion auf zahlreiche Zwischenfälle, die in den letzten Jahren und Monaten geschehen sind.

  1. So kam es in der Nähe regionaler Flughäfen zum Beispiel immer wieder zu gefährlichen Situationen;
  2. Wichtig zu wissen: Auch eine Drohnen Haftpflichtversicherung greift in einem derartigen Fall nicht immer: Die Versicherung, die im Rahmen der Drohnenversicherungspflicht abgeschlossen wird, zahlt im Schadensfall nur dann, wenn sich der Pilot an die örtlichen und gesetzlichen Bestimmungen gehalten hat und der Unfall nicht auf eigenes Unwissen oder gar grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen ist;

Die Versicherungspflicht schützt in erster Linie – und das vergessen viele Drohnen Besitzer und Versicherungsnehmer – den Drohnen Piloten selbst. Sollte es nämlich wirklich mal zu einem Zwischenfall kommen, mit dem nicht nur Sachschäden, sondern auch Personenschäden verbunden sind, kann es sich schnell um Schadenssummen und Schadensersatzansprüche handeln, die den 5- oder gar 6-stelligen Bereich überschreiten.

  • Deshalb: Kein Drohnen Pilot sollte die Versicherungspflicht für Quadrocopter und Drohnen aus diesem Grund als lästige Pflicht verstehen, sondern für sich selbst einsehen, dass eine Drohnen Haftpflichtversicherung allein aus Gründen der eigenen Absicherung beim Betrieb von Drohnen eine kluge und wichtige Entscheidung ist;

Bei uns können Sie eine entsprechende Haftpflichtversicherung für Drohnen abschließen.

Was muss ich tun um eine Drohne fliegen zu dürfen?

Wo darf eine Drohne fliegen? – Zahlreiche Ausnahmen gibt es zwar, aber an sich dürfen Drohnen überall fliegen, wenn sie nicht höher als 120 Meter über dem Boden fliegen. Wer mit seinem Flugsystem höher fliegen will, braucht eine Genehmigung. Wer außerhalb seines Sichtfeldes fliegen will, braucht ebenfalls eine Genehmigung.

  1. Die erteilt die zuständige Luftfahrtbehörde des jeweiligen Bundeslandes;
  2. Auf Modellflugplätzen dürfen Drohnen aber auch höher als 120 Meter fliegen;
  3. Über Flugplätzen genügt eine Freigabe von der Flugleitung oder vom Betreiber – bei Flughäfen muss die zuständige Luftfahrtbehörde eine Ausnahmegenehmigung erteilen;

Da gilt grundsätzlich: Drohnen oder Modellflugzeuge müssen immer bemannten Luftfahrzeugen ausweichen. Mit der neuen EU-Verordnung dürfen Drohnen auch nachts fliegen, allerdings müssen sie mit Licht gekennzeichnet sein, ab dem 1. Juli 2022 ist dann ein grünes Blinklicht Pflicht.